The Game Of Love

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Simo
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Beigetreten: 01.06.2011

Hallo, ihr Lieben!

Ich hatte Lust, eine zweite Fanfiction anzufangen. Meine erste werde ich weiterhin fortsetzen.

Charaktere:

Milla Kärkkäinen: 18 Jahre
Janne Kärkkäinen: 25 Jahre
Samu Haber: 25 Jahre

Die Geschichte ist natürlich rein fiktiv, deshalb stimmen auch manche Altersangaben nicht mit der Realität überein.
Ich freu mich über jeden Leser und jedes Kommentar.

Kapitel 1

“Wollt ihr beiden nicht noch ein bisschen spazieren gehen, Milla?”, fragte meine Mutter, doch ihre Frage war rein rhetorisch, wir beide kannten die Antwort schon selbst.
Ich wollte schreien, mich wehren, nein, besser noch, ich wollte wegrennen. Fünf Menschen sahen mich erwartungsvoll an. Meine Eltern, ein Geschäftspartner meines Vaters mit seiner Frau und deren Sohn, eine “ausgezeichnete Partie” für mich, wie meine Eltern ihn mir vor diesem Abendessen verkaufen wollten. Doch ich forderte meine Eltern geradezu heraus, indem ich nicht antwortete, mich weigerte, in ihrem perfekten Plan mitzuspielen. Der Blick meiner Mutter fokussierte sich schärfer auf mich und ich konnte die Kälte trotz ihrem makellosen Lächeln spüren.

“Milla”, sagte mein Vater in seinem typisch unmissverständlichen Ton. Er drückte viel mehr aus, als nur meinen Namen.

Wenn du jetzt nicht das tust, was wir von dir erwarten, kriegst du mächtigen Ärger, Fräulein!, meinte er versteckt, was unsere Gäste natürlich nicht wissen konnten.

“Sie ist manchmal so schüchtern!”, erklärte er stattdessen Familie Saarinen, die verständnisvoll lächelten.

Unter dem Tisch krallten sich meine Fingernägel mit aller Kraft in die eierschalenfarbenen Stoffserviette, die unser Hausmädchen noch vor ein paar Stunden zu einem kunstvollen Schwan gefaltet hatte, von dem nach meiner Bearbeitung aber nichts mehr übrig geblieben war.

“Geht ruhig, ihr Beiden!”, meinte Frau Saarinen aufmunternd zu mir und ihrem Sohn Aaron.

Ich blickte auf den etwa gleichaltrigen Jungen, der mir gegenüber saß und ich konnte einen angewiderten Ausdruck in meinen Augen nur mit Mühe vermeiden.

Er erhob sich und meinte nur: “Ja, keine schlechte Idee.”

Doch ich rührte mich immer noch nicht. Schlimm genug, dass ich bei diesem Abendessen anwesend sein musste, aber ich wollte unter keinen Umständen mit Aaron alleine sein. Seit zwei Stunden hatte ich mir anhören müssen, wie ambitioniert er doch war, das er auf dem besten Weg sei, ein großartiger Anwalt zu werden, was ich natürlich bejahte, obwohl ich bezweifelte, dass man das beurteilen konnte, nachdem er gerade erst sein Jura-Studium begonnen hatte. Ich sah seine kalten, berechnenden Augen, wie er abwartend da stand, groß und mit viel zu viel Gel zurückgestylten, braunen Haaren, die aussahen, als könnte man mit den Händen darauf ausrutschen. Und dann dieser arrogante Blick, seine linke Augenbraue immer leicht hochgezogen. Hilfesuchend sah ich zwischen meinen Eltern hin und her und wartete auf ein Zeichen der Rettung, aber unter ihren gnadenlosen Gesichtern gab ich schließlich auf. Ich folgte dem schlanken Jungen und hätte am liebsten meinen Tränen freien Lauf gelassen. Doch wie immer schluckte ich all meinen Schmerz und meine Traurigkeit hinunter und setzte mein bestes, gefälschtes Lächeln auf.

“Ich muss nur noch schnell meinen Mantel holen.”, sagte ich zu Aaron, als wir in das großzügige Foyer unserer Villa traten.

Er nickte nur kurz und ich machte mich auf den viel zu kurzen Weg in mein Zimmer im ersten Stockwerk. Ich drückte die schwere Holztür auf, die ein leises Quietschen von sich, wie jede Tür in diesem uralten Haus, das meinen Eltern so viel Ansehen brachte und für mich mehr Gefängnis als Zuhause war. Ich griff nach meinem teuren, schwarzen Wollmantel und suchte dann nach meinem Handy.

“Hilfe!!!”, tippte ich hektisch ein und schickte die SMS an meinen Bruder Janne, der diesem Käfig schon vor langer Zeit entflohen war.

Anschließend kehrte ich schweren Herzens ins Untergeschoss zurück. Dort stand Aaron wartend und tippte ungeduldig mit der Spitze seines rechten Designerschuhes in monotonem Rhythmus auf die wertvollen Fliesen. Aus dem Esszimmer drang leises Gelächter und obwohl ich mich ausnahmsweise nicht unter der strengen Beobachtung meiner Eltern befand, fühlte ich mich sogar vor diesem scheinbar zwanglosen Spaziergang unter Druck gesetzt. Sie erwarteten immer volle Leistung von mir, indem ich sie perfekt repräsentierte und ich wusste auch, was mich erwartete, wenn ich mich ihren Anweisungen nicht fügte. Auf mir ruhten all ihre Hoffnungen, seit Janne sie enttäuscht hatte, weil er seinen eigenen Weg eingeschlagen hatte. Ich sollte einmal in die Fußstapfen meines Vaters treten und eines der größten Unternehmen Finnlands übernehmen. Meine Vorstellungen gingen in eine ganz andere Richtung, doch ich fühlte mich nicht stark genug, um mich ihnen zu widersetzen.

“Wir können!”, rief ich gespielt fröhlich und verließ mit Aaron die Villa.

Ninalovessunriseave
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Tolle Familie... Ich würde

Tolle Familie...
Ich würde meine Eltern glaube ich nicht sehr nett mit meinen Ansichten vertraut machen xD
Ich würd mich über ein neues Kapi freuen Smile

Keep dreamin'

Julia♥Musik
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uhhi das ist ja echt mal ne

uhhi das ist ja echt mal ne "nette" Familie....

auch wenn ich blad mit den ganzen Geschichten durcheinander komme, werde ich auch hier wieder mit lesen, hört ich ganz gut an Smile

16.07.2011- Hammer Summer
04.11.2011- Dortmund

i ♥ music

diekleinecombo
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juhu, was neues wo ich nicht

juhu, was neues wo ich nicht hunderte kapitel nachlesen muss Shock) ich bin dabei Shock)

Choose to be me, to be free, to be my way!!!

A smile is a bend, that straighten everything!!!

Simo
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Ich freu mich echt, dass ihr

Ich freu mich echt, dass ihr dabei seid, danke! Laughing out loud

Heute noch ein Kapitel. Viel Spaß!

Kapitel 2

Draußen schlug mir sofort die kalte Dezemberluft entgegen und ich atmete tief durch. Dann schlug ich den Weg in Richtung Garten ein. Unser “Garten” glich mehr einer Parkanlange und wurde als Mittelpunkt von einem großen Brunnen geziert. Alles war genauso, wie meine Eltern es sich wünschten. Imposant und oft auch respekteinflößend.
In meiner Manteltasche hielt ich mein Handy fest umklammert und wartete verzweifelt darauf, dass es einen Ton von sich gab. Schon nach kurzer Zeit brach Aaron das Schweigen, das mir so gut gefallen hatte.

“Wofür interessierst du dich?”, fragte er und ich war überrascht, dass er etwas von mir wissen wollte und endlich nicht nur von seiner Zukunft erzählte.

Doch anstatt ihm ehrlich zu antworten, dass meine Leidenschaften Musik, Bücher oder Fotografie waren, gab ich eine der Antworten, die meine Eltern für mich “entworfen” hatten.

“Ich interessiere mich sehr für Wirtschaft und natürlich Politik. Ich kann es kaum erwarten, in der Firma meines Vaters zu arbeiten. Bevor ich studieren gehe, werde ich bald ein Jahr lang Praktika in allen Abteilungen des Unternehmens absolvieren.”

Ich konnte nicht glauben, dass ich so freudlos von meiner Zukunft redete und vor allem wollte ich nicht glauben, dass meine Zukunft so aussehen sollte.

“Ich habe mich schon immer für Jura interessiert.”, meinte Aaron schließlich.

Wir waren also wieder bei seinem Lieblingsthema angelangt. Am liebsten hätte ich ihn jetzt gefragt, ob er sich tatsächlich schon im Windelalter für Paragraphen und Urteile interessiert hatte, doch ich verkniff mir diesen Kommentar.

“Hast du eigentlich momentan einen Freund?”

Hatte er mich das wirklich gerade einfach so zusammenhanglos gefragt? Er hielt sich also nicht lange mit belanglosem Gerede auf. Nein, hatte ich nicht, aber das ging Aaron definitiv nichts an. Außerdem hatte er damit einen wunden Punkt getroffen. Zwar hatte ich vor längerer Zeit einen Freund gehabt, aber ich hatte Henrik nicht sonderlich leiden können. Er war einer der Typen gewesen, mit denen meine Eltern mich verkuppelt hatten und er war genauso langweilig und abgehoben wie Aaron gewesen. Wirklich verliebt war ich noch nie gewesen. Ich hatte auch selten die Gelegenheit dazu gehabt, jemanden kennen zu lernen. Meine Eltern verbaten mir jegliches Ausgehen und die Privatschule, die ich vor ein paar Wochen beendet hatte, hatten ausschließlich Jungs wie Aaron oder Henrik besucht. Dort hatte ich nie Freunde gefunden, weil alle Schüler die verwöhnten Kinder reicher Leute waren und sie sich genauso benahmen, wie meine Eltern es sich von Janne und mir erhofft hatten.
“Und?”, fragte Aaron ungeduldig.

Ich sah verlegen auf den Kies, der leise unter unseren Schuhen knirschte.

“Ähm, nein.”, antwortete ich unsicher.

“Also bist du frei?”

Sein leises Lachen war mir zuwider. Ich beschleunigte meinen Gang und sah sehnsüchtig auf die Villa und wünschte mir sehnlichst, nicht mehr mit Aaron allein zu sein.

”Ja, aber ich leide immer noch sehr unter einer sehr schmerzhaften Trennung.”, log ich und hoffte, das Thema damit beendet zu haben. Hatte ich nicht.

“Wenn du jemanden brauchst, der dich tröstet, stelle ich mich zur Verfügung.”, bot er an, was jedoch nur dazu führte, dass ich meinen Schritt noch einmal forcierte.

“Das ist nett von dir, aber nein, danke.”

Ich fixierte meinen Blick auf die Haustür und wartete darauf, dass sie endlich näher kam. Einen Augenblick lang schwieg Aaron überrascht, doch dann entschied er sich dafür, mich weiter mit Anekdoten seines Lebens zu langweilen. Vermutlich war das seine Art der Rache.
Als wir endlich das Haus erreicht hatten, standen unsere Gäste bereits aufbruchsbereit im Empfangsbereich und zogen ihre Mäntel an.

“Danke für diesen bezaubernden Abend! Ich hoffe, wir können das bald mal wiederholen.”, sagte Frau Saarinen, bevor die drei das Haus verließen.

Ich musste wie immer meine gewohnte und perfekt einstudierte Pose auf der Treppe ein. Ich rechts von meinem Vater, meine Mutter links, er selbst eine Stufe höher und alle drei fröhlich strahlend. Wie sehr ich dieses Theater doch hasste. Ich sah den roten Rücklichtern des Luxus-Wagens noch einen Moment hinterher, bevor ich ins Haus zurückkehrte. Obwohl ich mich in der Anwesenheit der Familie Saarinen nicht besonders wohl fühlte, fürchtete ich mich vor diesem Augenblick, wenn sich die Tür hinter uns schloss und der perfekte Schein von uns abfiel, wie eine leere Hülle und ich der gnadenlosen Kälte wieder ausgesetzt war. Wenn ein Abendessen wie dieses zufriedenstellend für meine Eltern verlaufen, das bedeutete, ich mich wie das perfekte, brave Kind verhalten hatte, konnte ich mich meistens sofort auf mein Zimmer zurückziehen, aber ich ahnte bereits, dass ich heute nicht so viel Glück haben würde.

Julia♥Musik
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Das sind echt

Das sind echt Familienverhältnisse da die ich noch nimma meinem schlimsten Feind wünsche,
Milla kann einem da nur leid tun Puzzled

16.07.2011- Hammer Summer
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Simo
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Guten Morgen an alle! Hier

Guten Morgen an alle! Laughing out loud
Hier das nächste Kapitel...

Kapitel 3

“Milla, komm mit!”, rief mein Vater im Befehlston und meine Mutter und ich folgten ihm ins Wohnzimmer.

“Was sollte dein Benehmen heute Abend?”

Schon vor ein paar Jahren hatte ich herausgefunden, dass es auf diese Frage keine richtige Antwort gab, also hielt ich den Mund. Mein Kopf war gesenkt, meine Haltung demütig und ängstlich. Mein Vater stand mit verschränkten Armen in der Mitte des Raumes, während meine Mutter auf der Lehne des großen Sessels saß. Sie wirkte gefasst, doch ich war mir sicher, dass sie sich auch davor fürchtete, was sie erwartete, wenn mein Vater in dieser Laune war.

“Was ist bloß in dich gefahren, Mädchen? Haben wir dir nicht ausführlich beigebracht, wie du dich zu verhalten hast?”

Seine Stimme wurde stetig lauter und meine Unterlippe begann zu zittern. Plötzlich spürte ich seinen festen Griff auf meiner Schulter.

“Wenn du mich vor meinen Gästen noch einmal derart blamierst, kannst du etwas erleben! Geh jetzt, ich möchte mit deiner Mutter unter vier Augen reden.”

Im Augenwinkel sah ich, wie meine Mutter bei diesem Satz kaum merklich zusammenzuckte. Schnell drehte ich mich um, verließ das Zimmer und vermied es dabei, jegliche Geräusche zu machen.

“Alles, was ich bisher von dir verlangt habe, ist die Erziehung unserer Kinder, aber selbst dabei versagst du auf ganzer Linie! Oder glaubst du, dass Aaron so noch etwas von ihr wissen möchte? Hast du immer noch nicht verstanden, wie wichtig es für ihre Zukunft ist, solche Kontakte zu knüpfen?”

So schnell ich konnte, lief ich die imposante Wendeltreppe hinauf; ich wollte das alles nicht mehr hören. Ich wusste, was in den nächsten Tagen auf mich zukommen würde. Riita würde mich keines Blickes würdigen, weil ich an allem schuld war und ich würde mich mal wieder nicht trauen, ihr zu entgegnen, dass sie schließlich diesen despotischen Mann geheiratet hatte.
Wütend warf ich das langweilige, rosafarbenes Kleid, das meine Mutter mir gekauft hatte, achtlos in die Ecke und schlüpfte in meinen gemütlichen Schlafanzug und ließ mich auf mein riesiges Himmelbett fallen. Plötzlich klingelte mein Handy.

“Janne, endlich!”, begrüßte ich meinen Bruder und konnte einen leichten, vorwurfsvollen Ton nicht verstecken.

“Tut mir leid! Ich hab deine SMS gerade erst gelesen. Was war denn los?”

“Unsere Eltern wollten mich mal wieder mit einem langweiligen, arroganten Typ verkuppeln, der Abend ist nicht so toll verlaufen und jetzt zoffen sich die beiden mal wieder.”

Mehr musste ich Janne gar nicht erklären, weil er aus eigener Erfahrung die Abläufe kannte.

“Warum lässt du dir das alles noch bieten, Schwesterherz? Du bist 18, hast deinen Abschluss, du kannst dein eigenes Leben jederzeit anfangen.”

So oft hatte er mir diese Frage schon gestellt und nie hatte ich eine Antwort darauf. Trotz allem wollte ich meine Eltern nicht enttäuschen oder im Stich lassen und ich wollte wohl um ihre Liebe und Anerkennung mit aller Kraft kämpfen. Ich war viel zu feige, um alles hinter mir zu lassen.

“Ich weiß es nicht, Janne.”, seufzte ich und er entschied wohl, das Thema für diesen Abend ruhen zu lassen.

“Hast du morgen früh Lust, dich mit mir zum Frühstück zu treffen? Ich hab tolle Neuigkeiten, von denen ich dir erzählen muss!”

“Was denn?”, hakte ich neugierig nach.

“Das erfährst du dann. Also, kannst du?”

“Klar, kommst du mich abholen?”

Mir blieb nichts Anderes übrig, obwohl ich wusste, wie schwer es Janne fiel, an den Ort zurückzukehren, von dem man ihn praktisch verbannt hatte, nachdem er sich nicht mehr von meinen Eltern für deren Zwecke einspannen lassen wollte.

“Okay, aber ich komme nur bis zum Tor.”

Er ließ mich noch ein bisschen Dampf ablassen, bevor wir uns verabschiedeten. Mein Zimmer verließ ich nur noch einmal kurz, um in das Badezimmer direkt nebenan zu schleichen. Das Haus war totenstill, fast unheimlich, wie immer nach einem solchen Streit. Wahrscheinlich hatte mein Vater sich in sein Büro verschanzt und meine Mutter in ihr Schlafzimmer.
Das einzige, was mir an diesem Haus gefiel, war, dass man sich aus dem Weg gehen konnte, ohne Angst haben zu müssen, jemandem zu begegnen. Auf der 2. Etage befanden sich, abgesehen von meinem Zimmer, nur Räume, die als Abstellräume genutzt wurden. Früher war Jannes Zimmer direkt gegenüber gewesen, doch das war sofort nach seinem Auszug umfunktioniert worden, so wie alles, was an ihn erinnern könnte, entfernt worden war.
Nachdem ich wieder in mein Zimmer zurückgekehrt war, schlüpfte ich unter meine Bettdecke und setzte meine Kopfhörer auf. Ich hoffte, dass die Musik mich beruhigen würde. Wie immer knipste ich die altmodische Lampe auf meinem Nachttisch an, um der für mich unerträglichen Dunkelheit zu entgehen. Als ich so in meinem Bett lag, nahm mir die Einsamkeit fast die Luft zum Atmen. Verzweifelt versuchte ich, endlich einzuschlafen, aber stattdessen begann ich zu weinen und ich war vollkommen allein ohne jemanden, der mich trösten konnte.

diekleinecombo
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Kopf hoch, dein Bruder ist

Kopf hoch, dein Bruder ist für dich da!!! Shock)
Was hat er bloß für neuigkeiten Shock)

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Julia♥Musik
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och mensch die arme , aber

och mensch die arme , aber morgen ist sie ja dann bei ihrem Bruder.
Bin gespannt was das für tolle Neuigkeiten sind Smile

16.07.2011- Hammer Summer
04.11.2011- Dortmund

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Simo
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Beigetreten: 01.06.2011
So, ihr Lieben, hier das

So, ihr Lieben, hier das nächste Kapitel...

Kapitel 4

Am nächsten Morgen stand ich mit einem guten Gefühl auf, weil ich mich sehr auf das gemeinsame Frühstück mit Janne freute. Normalerweise aß ich alleine oder mit Riita zusammen, Mikko arbeitete um diese Zeit schon. Nachdem ich mich geduscht hatte, kniete ich mich auf den Boden und zog eine große Kiste unter dem Bett heraus. In diesem Karton befanden sich all die Klamotten, die meine Mutter mich niemals tragen lassen würde, aber gleichzeitig die einzigen, die ich tragen konnte, ohne mich 20 Jahre älter zu fühlen. Ich schlüpfte in eine zerschlissene Jeans und einen eng anliegenden, violetten Pullover. Leise lief ich in die Küche im Erdgeschoss.

“Ana, sagen sie meiner Mutter bitte, dass ich mit meinem Bruder verabredet bin.”

Das Hausmädchen nickte nur, ohne ihren Blick von der Mango abzuwenden, die sie gerade in Scheiben schnitt. Ich vermisste ihre Vorgängerin, Lara, sie hatte sich toll mit Janne und mir verstanden, was auch später zu ihrem Kündigungsgrund wurde. Sie hatte häufig für Janne gelogen, damit er sich mit Freunden treffen konnte. Doch die beiden waren aufgeflogen und Lara hatte sofort ihre Sachen packen müssen. Ana dagegen war abweisend und unnahbar, für meine Mutter wie geschaffen.
Ich verließ das Haus durch den Bediensteteneingang, damit ich Riita nicht doch noch begegnete. Vor der Tür hatte ich sofort das Gefühl, befreiter atmen zu können. Die kalte Winterluft blies mir die Haare aus dem Gesicht, als ich zu dem bereits wartenden Auto lief. Ich stieg in den alten, blauen Gebrauchtwagen ein und umarmte meinen Bruder.

“Jetzt erzähl mir von den Neuigkeiten!”, drängte ich ungeduldig.

“Ein bisschen musst du noch warten!”, antwortete Janne lächelnd und ich konnte jetzt schon merken, dass er deswegen ziemlich aufgeregt war.
Wir fuhren zu einem Café in die Innenstadt und setzten uns dort an einen kleinen, gemütlichen Ecktisch. Die vielen dunklen Holztische waren unbesetzt und so konnten wir ungestört reden.

“Jetzt spann mich nicht länger auf die Folter!”

Doch bevor er ansetzen konnte, kam eine junge Kellnerin auf uns zu.

“Kann ich ihnen etwas bringen?”

“Ein großes Frühstück, bitte.”, sagte Janne und wandte sich dann wieder mir zu.

“Gestern Abend war ich auf der Party von einem Kumpel und da habe ich Samu Haber getroffen. Ein alter Mitschüler von mir. Ich glaube, ich habe ein paar Mal von ihm erzählt.”

diekleinecombo
User offline. Last seen 1 Tag 7 Stunden ago. Offline
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ach und übrigens, der wär

ach und übrigens, der wär was für dich ;-P

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Julia♥Musik
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weiter bitte

weiter bitte Wink

16.07.2011- Hammer Summer
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Remember
User offline. Last seen 5 Stunden 5 Minuten ago. Offline
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hahah coole story ich les

hahah coole story ich les mit Smile

The men with the guitar in his hands Smile
http://www.youtube.com/watch?v=VbpMeFAggTY

Soon you're so far away, and I miss you everyday. Sad

Elisabeth Elanor
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coole story würd mir ein

coole story Smile

würd mir ein weiteres kapi wünschen Laughing out loud

Please bring me another Tequila
I don't need a sober day just yet Laughing out loud

La la la la LaOla

Simo
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Hier noch ein Kapitel, ihr

Hier noch ein Kapitel, ihr Lieben. Laughing out loud

Danke für die Kommentare...
Kapitel 5

Inzwischen brachte uns die Kellnerin den Kaffee und das Frühstück. Ich nahm mir eine Schüssel mit Müsli und schüttete Milch dazu.

“Ich kann mich noch sehr gut an diese paar Mal erinnern.”, sagte ich und lachte leise. “Du warst immer neidisch auf ihn.”

“Ich war nicht neidisch auf ihn!”, meinte Janne empört.

“Oh, dieser Typ ist so arrogant”, ahmte ich die Aussagen meines Bruders nach, “Ich habe keine Ahnung, was die Mädchen bloß alle an ihm finden.”

“Ich war nicht neidisch”, wiederholte er trotzig, “Und übrigens hat sich das seitdem überhaupt nicht verändert. Er schafft es immer noch, jedes Mädchen innerhalb von einer Minute um den Finger zu wickeln.”

“Ist das die große Neuigkeit?”, fragte ich.

“Ja toll, nicht?”, erwiderte Janne ironisch, fuhr dann aber fort, “Wir haben uns ziemlich lange unterhalten, besonders über Musik. Er hat eine Band und sie stehen kurz davor, ein Album aufzunehmen, aber ihnen ist ein Gitarrist abgesprungen. Nach dem Gespräch hat Samu mir vorgeschlagen, dass ich heute Nachmittag vor der Band vorspiele!”

Leider war ich nicht annähernd so enthusiastisch wie Janne.

“Ich weiß ja, wie lange du schon nach einer Band suchst, aber denkst du, dass das gut gehen kann? Früher warst du nie gut auf Samu zu sprechen und er scheint der Chef in dieser Band zu sein. Du als neues Mitglied müsstest dich ihm unterordnen.”
Das ich Janne für zu stur dafür hielt, verschwieg ich lieber.

Ich war selbst genervt davon, dass ich die Spielverderberin war.

“Milla, diese Chance ist einmalig. Ich möchte endlich wieder professionell Musik machen. Außerdem ist Samu gar nicht so schlimm, wie ich früher gedacht hab. Vor allem brennt er wirklich für seine Musik und die Band, er tut alles dafür. Er hat mir eben per E-Mail ein paar Texte und Noten geschickt.”, Janne zog ein paar Blätter aus seinem Rucksack und reichte sie mir, “Du kannst sie dir später mal durchlesen, wenn du möchtest.”

Ich faltete die Texte und steckte sie sorgfältig in meine Handtasche. Ich aß ein paar Löffel von meinem Müsli, während Janne, in seine Gedanken versunken, ein Marmeladenbrötchen aß. Wehmütig dachte ich an die Zeiten zurück, als Janne und ich noch jeden Morgen zusammen gefrühstückt hatten. Als er noch nicht ausgezogen war, hatten wir viel Zeit zusammen verbracht und ich wusste, dass mein Bruder lange nicht weggegangen war, weil er mich nicht hatte alleine lassen wollte.

“Ihr habt euch gestern Abend getroffen und heute spielst du schon vor?”

“Ja, die Jungs haben heute sowieso Bandprobe und sie suchen möglichst schnell einen Gitarristen. Wenn die anderen Mitglieder mich akzeptieren, könnte ich schon bald mit ihnen ins Studio gehen. Außerdem treten sie häufiger in kleinen Clubs und Bars auf.”

“Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen. Ruf mich an, sobald du es hinter dir hast.”

Plötzlich klingelte mein Handy.

“Ihre Mutter lässt fragen, wo sie bleiben.”

“Ich habe ihnen doch gesagt, dass ich mit meinem Bruder frühstückte, Ana!”, erwiderte ich in leicht genervtem Ton.

“Die Fotografin ist aber bereits da.”

Ich schlug mit der flachen Hand auf den Tisch und Janne blickte verwundert auf. Den Termin hatte ich völlig vergessen.

“Sie soll sofort herkommen!”, befahl meine Mutter im Hintergrund.

“Ich komme direkt.”, sagte ich nur, bevor ich auflegte.

“Was ist denn los?”, wollte Janne wissen.

“Ich habe einen Termin vergessen. Kannst du mich bitte zurückfahren?”, meinte ich nur, weil ich ihm nicht erzählen wollte, dass heute das traditionelle Fotoshooting für die Familien-Weihnachtskarten stattfand, denn er war nicht dazu eingeladen. Meine Eltern hatten ihn komplett aus ihren Gedanken gestrichen und ihn vermutlich unter “Enttäuschung” abgebucht.

diekleinecombo
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oh ich liebe diese eltern

oh ich liebe diese eltern Sad

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Julia♥Musik
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Dito

Dito Puzzled

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Ninalovessunriseave
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Sympathische Eltern...

Crazy Sympathische Eltern...

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Simo
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So, dann gehts jetzt weiter

So, dann gehts jetzt weiter mit Milla und ihren achso lieben Eltern...

Kapitel 6

“Welcher Termin?”, hakte er weiter nach, nachdem er das Essen bezahlt hatte und wir wieder im Auto saßen. Doch bevor ich mir eine Ausrede einfallen lassen konnte, fiel es ihm selbst ein, “Ah, die Weihnachtsfotos, wie konnte ich das nur vergessen?”

Sein Ton wirkte aufgesetzt und ich konnte für einen kurzen Moment einen Hauch von Traurigkeit in seinen Augen aufblitzen sehen. Zwischen uns herrschte angespanntes Schweigen und ich starrte auf die schneebedeckten Straßen, die schnell an mir vorbeirauschten. Viel zu früh erreichten wir das Anwesen und Janne bremste 10 Meter vor dem Tor ab. Ich konnte spüren, dass er es vermied, einen Blick auf die Villa zu werfen, deswegen beeilte ich mich mit der Verabschiedung.

“Viel Glück für dein Vorspielen! Bis bald!”, sagte ich, küsste ihn auf die Wange und stieg aus.

Als ich dem davonfahrenden Wagen hinterherblickte, versuchte ich, den verzweifelten Wunsch niederzukämpfen, ihm nachzurennen. Vorsichtig öffnete ich die Haustür und betrat fast ängstlich das Foyer. Überall lagen Teile einer Kameraausrüstung auf dem gefliesten Boden herum und auf der kleinen, antiken Bank saß eine junge Frau, die gelangweilt auf ihrem Handy herumtippte, vermutlich war sie die Fotografin.

“Da bist du ja endlich!”, rief Riita aufeinmal un ich fuhr erschrocken zusammen, weil ich sie gar nicht gesehen hatte, “Ana hat dir deine Kleidung schon auf dem Bett parat gelegt. Zieh dich an und komm dann wieder runter, damit die Stylistin dich zurecht machen kann.”

Ich folgte sofort ihren Anweisungen, um die Stimmung nicht noch weiter sinken zu lassen. Mit angewidertem Gesicht betrachtete ich das Kostüm, das auf meinem Bett auf mich wartete . Es war eine Kombination aus einem knielangen, hellblauen Rock und einer dazu passenden weißen Bluse. Darin würde ich... adrett aussehen. Oder auch bieder und älter, als ich eigentlich war. Trotzdem zog ich mich hastig um und kehrte in die untere Etage zurück.
Ana führte mich wortlos in das Schmink- und Ankleidezimmer meiner Mutter, das ich normalerwiese nie betreten durfte. Es war vermutlich der einzige Raum im ganzen Haus, der wirklich mit Wärme eingerichtet worden war und ich glaubte, auch der einzige, in dem Riita sich wirklich wohl fühlte. Hier war ihr eigenes Reich, hier war sie ungestört und hier war sie umgeben von den Dingen, die sie daran erinnerten, warum sie das Leben an der Seite eines reichen, aber jähzornigen Mann gewählt hatte. Oft genug hatte ich versucht, ihr Verhalten vor mir selbst zu verteidigen oder wenigstens zu erklären. Sie war in sehr bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen und hatte sich wohl immer dieses Leben gewünscht. Ich hatte nie erfahren, wie meine Eltern sich kennengelernt hatten, weil sie nicht über Persönliches redeten.

Einmal, vor vielen Jahren, hatte ich Riita in diesem Raum gefunden. Es war das einzige Mal gewesen, dass ich sie ohne ihre übliche Disziplin und Selbstkontrolle erlebt hatte. Sie hatte völlig aufgelöst auf dem weichen, beigefarbenen Teppich gesessen, an eine Tür ihres riesigen Kleiderschranks gelehnt. In ihrer Hand der Ärmel eines wunderschönen, teuren Pullovers, in den sich ihre wie immer rot lackierten Fingernägel gekrallt hatten. Ihre hellblonden Haare waren völlig zerzaust, die Schminke verschmiert und ihre Wange gerötet.
Im Nachhinein war ich mir sicher, dass der Grund dafür mal wieder das Ergebnis eines Wutanfalls meines Vaters gewesen sein musste. Nicht immer endeten diese in handgreiflichen Angriffen, aber besonders wenn Mikko Alkohol getrunken hatte, “rutschte ihm ab und an die Hand aus”.
Als Riita mich, ihr kleines Kind, damals im Türrahmen erblickt hatte, war sie hastig aufgesprungen, hatte mich rausgeschickt, die Tür wieder hinter sich verschlossen und ich hatte noch ein kleines Schluchzen hören können.
An diese Szene musste ich zurückdenken, als ich jetzt in dem Zimmer stand und von einer mir unbekannten Frau in einen Stuhl gedrückt wurde. Die kleine, ältere Frau machte sich direkt an ungefragt an meinen Haaren zu schaffen, während eine wesentlich jüngere Frau begann, mein Gesicht zu schminken. All das geschah unter den scharfen Augen meiner Mutter, die auf einem altmodischen Stuhl saß. Sie war bereits fertig und ich bewunderte ihr Aussehen. Riita sah toll aus, doch vermisste ich jegliche Emotion in ihrem makellosen Gesicht.
Meine Haare wurden streng nach hinten gekämmt und dann zu einer biederen Frisur hochgesteckt. Ich vermied es, mich in dem großen, beleuchteten Spiegel zu betrachten, da ich mich vor dem Ergebnis meiner Verkleidung fürchtete.

“Das bin doch nicht ich!”, wollte ich schreien, doch niemals hätte ich in diesem Moment auch nur das kleinste Widerwort über meine Lippen gebracht.

Wünsch euch noch einen schönen Abend! Smile

Julia♥Musik
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oh Gott oh Gott die

oh Gott oh Gott die Familienverhältnisse sind ja echt zum fürchten, da will man doch nur noch weg rennen....

Den wünsch ich dir auch Smile

16.07.2011- Hammer Summer
04.11.2011- Dortmund

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Simo
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Noch ein Abend-Kapitel.

Noch ein Abend-Kapitel. Wünsche eine gute Nacht und einen guten Start in den nächsten Tag... Laughing out loud

Kapitel 7

Stattdessen musste ich solche Gedanken verdrängen, um nicht vollkommen zu verzweifeln.
Schon kurze Zeit später war auch ich bereit. Gemeinsam mit Riita nahm ich auf der Couch Platz. Mit perfekter Haltung saß ich auf der unbequemen, alten Holzkante, die das hellgrüne Polster umrahmte. Mikko stand hinter dem Sofa, genau zwischen uns, mit jeweils einer Hand auf unseren Schultern. Diese Geste fühlte sich so falsch an, dass ich seine Hand am liebsten abgeschüttelt hätte. Doch ich ließ es bleiben und setzte nur mein bestes, gefälschtes Lächeln auf und erstarrte in dieser Pose. Ich stellte mir vor, wie diese Familie bald anderen Familien von aufwändigen Weihnachtskarten aus entgegenlächeln würde.

“Eine nette Familie!”, würde die Frau vermutlich zu ihrem Mann sagen, dessen Antwort nur ein desinteressiertes Nicken sein würde, woraufhin sie noch einen letzten Blick auf das Bild werfen und es danach zu den anderen Karten legen würde, gut sortiert in einem Karton, nach Jahreszahlen geordnet.
Mir schossen Zeilen des Liedes “Family Portrait” durch den Kopf.
“In a family portrait, we look pretty happy...”
Ich wünschte mir, irgendwo anders zu sein und diesem Theater endlich ein Ende zu setzen.
“Ich denke, wir sind fertig!”, meinte die Fotografin lächelnd, nachdem sie einige Fotos aufgenommen hatte. Automatisch rückten wir ein Stück auseinander und die Frau zeigte uns auf ihrer Digitalkamera die Ergebnisse ihrer Arbeit.

“Wir nehmen das!”, beschloss mein Vater nach dem fünften Bild und damit war das Thema für ihn beendet.

Wahrscheinlich hatte ihn dieser Termin schon zu lange von seiner Arbeit abgehalten. Ich betrachtete die fremdem Menschen auf diesem Foto und wünschte mir, ein Teil von ihrer glücklichen Familie zu sein. Denn diese Personen kannte ich nicht, das waren nicht meine Eltern und ich erst recht nicht.
So gerne wäre ich so fröhlich wie dieses Mädchen gewesen.

Riita verließ den Raum, um die Fotografin zur Haustür zu begleiten und ich nutzte den Moment und lief unbemerkt zurück auf mein Zimmer. So schnell wie möglich zog ich mich wieder um und legte mich flach auf den Rücken. Betrübt starrte ich an die Decke meines Himmelbettes und versuchte, den Schmerz nicht hoch kommen zu lassen.
Inzwischen war es Mittag geworden und ich wusste, dass ich bald schon wieder mein “sicheres” Reich verlassen musste, weil das Essen serviert wurde. Ich erinnerte mich an die Songtexte und suchte sie aus meiner großen, chaotischen Handtasche heraus, doch bevor ich eine Zeile lesen konnte, klopfte es an meiner Tür. Ich hatte noch nicht geantwortet, als Ana auch schon ungefragt hereinkam.

“Das Mittagessen ist fertig!”, teilte sie mir mit und ich fragte mich, wie sie es schaffte, ihre Stimme derart tonlos klingen zu lassen.

Diese Frau war mir von Anfang an unheimlich gewesen und jetzt arbeitete sie schon ein paar Jahre für uns und ich wusste immer noch überhaupt nichts über sie.
Sie sah mich ungeduldig an, aber ich bewegte mich kein Stück.

“Ich komme gleich.”, sagte ich und deutete unmissverständlich zur Tür.
Ich konnte in ihrem Gesicht sehen, dass sie kurz überlegte, ob sie mir noch widersprechen sollte, ließ es dann aber bleiben. Nicht, dass ich jetzt noch lange auf mich warten lassen würde, aber ich hatte meinen beinahe täglichen “Machtkampf” gegen Ana gewonnen. Wenn meine Eltern schon mit mir umsprangen, wie sie wollten, würde ich nicht auch noch Ana meine Erziehung übernehmen lassen. Trotzdem legte ich die Blätter beiseite und begab mich in das riesige Esszimmer.

Julia♥Musik
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Sie sollte endlich mal das

Sie sollte endlich mal das machen was sie will und ausder Hölle von gespielter freundlichkeit und heiler Familie ausbrechen....

Wünsche dir nun auch noch einen schönen Abend Smile

16.07.2011- Hammer Summer
04.11.2011- Dortmund

i ♥ music

Ninalovessunriseave
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Ich bin ja dafür dass sie

Ich bin ja dafür dass sie ihr Sachen packt zu ihrem Brüderchen geht Laughing out loud

Keep dreamin'

Katinchen
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Heeey Bin frisch aus dem

Heeey Laughing out loud Bin frisch aus dem Urlaub wieder und hab deshalb esst jetzt deine neue FF gefunden.
Und ich würde sagen ich bin jetzt auch mal dabei Laughing out loud

Aber das ist ja echt nicht mehr normal was die Eltern da mit Milla anstellen! Kannst du nicht irgendetwas machen das sie glücklicher wird? Laughing out loud

01.06.2011: ~ Jump On Tour - Plauen~
18.02.2012: ~ European Tour - Leipzig~

yazhi
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Echt Traumhafte Familie.

Echt Traumhafte Familie.

Music or Die!

Simo
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Endlich Wochenende! Danke

Endlich Wochenende! Laughing out loud

Danke für die Kommentare, ihr Lieben!

Kapitel 8

Riita saß bereits am Ende des langen Holztisches. Vor ihr lag ein Stapel mit der täglichen Post, mehrere Bögen Briefpapier und zwei Zeitschriften. Gerade als ich am anderen Ende Platz genommen hatte, trug Ana zwei Teller mit Salat herein und stellte jeweils einen vor uns ab. Wir aßen schweigend, während meine Mutter mit undeutbarem Gesichtsausdruck in einem der Magazine blätterte. Nur ab und zu gab das Besteck ein leises Klirren von ich, ansonsten war es völlig still.

“Iss nicht so schnell. Das gehört nicht zu einem guten Benehmen.”, befahl Riita plötzlich und ich zügelte mich.

Der Salat schien überhaupt nicht weniger zu werden. Das Telefon klingelte und kurze Zeit später brachte Ana es vorbei.

“Ihr Mann möchte sie sprechen.”

Als meine Mutter abgelenkt war, aß ich wieder schneller.

“Nein, habe ich nicht.”, bei ihrem genervten Ton horchte ich auf, “Wieso sollte ich dein Handy haben?”

Nur die eine Seite zu hören, störte mich.

“Ja, ich gucke danach. Ja, sofort.”, sagte sie, stand auf und öffnete lautstark eine Schranktür, doch ich war mir sicher, dass Mikko sie nicht darum gebeten hatte, im Geschirrschrank danach zu suchen, “Natürlich bin ich im Büro.”, erwiderte sie gespielt entrüstet, “Nein, ich lüge nicht.”

Endlich schlang ich den letzten Bissen herunter und sprang, unbemerkt von meiner Mutter, auf und lief, zwei Stufen auf einmal nehmend, die Treppe hinauf. Ich setzte mich auf die auf die hellrosa gepolsterte Couch in meinem Zimmer und griff nach der Zeitung, die Ana während dem Essen wie jeden Tag auf dem kleinen Tisch hinterlassen hatte. Mikko würde vermutlich am Abend von mir erwarten, dass ich ihm zu jedem Wirtschaftsartikel etwas sagen konnte. Ich begann, die ersten Zeilen eines Berichtes über eine Firmenfusion zu lesen, doch ich konnte mich nicht darauf konzentrieren, meine Augen schweiften immer wieder von dem Text ab. Ich schaltete die Stereoanlage ein und lenkte meine Aufmerksamkeit wieder auf den Artikel, aber auch dieses Mal funktionierte es nicht. Die leisen Gitarrenklänge waren wie ein Kontrast zu dem trockenen Bericht. Zum fünften Mal las ich den gleichen Abschnitt, nahm die Worte wahr und konnte mir doch keinen Zusammenhang daraus erklären. Mein Blick wanderte zum Fenster, raus auf den Garten. Dann zwang ich meine Konzentration wieder auf die Zeitung. Es konnte doch nicht so schwer sein, diesen Artikel zu lesen. Schließlich dauerte es ewig, bis ich alle Berichte gelesen und in meinem Gedächtnis gespeichert hatte. Aufeinmal hörte ich, wie mein Handy klingelte.

“Hallo Schwesterherz!”, begrüßte Janne mich gut gelaunt.

“Hast du es geschafft?”, fragte ich enthusiastisch.

“Ja, kann man so sagen.”, rief er fröhlich, “Die Jungs sind total nett und das Vorspielen hat super funktioniert. In den nächsten Tagen muss ich die Songs einüben un dann bin ich dabei!”

yazhi
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Eigentlich sollte sie echt

Eigentlich sollte sie echt zu ihrem Bruder ziehen. Halt fertig luxus, dafür Freiheit!

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Julia♥Musik
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Sie sollte sich echt

Sie sollte sich echt endschließen da endich abzuhauen und dafür ein leben ohne Luxus aber dafür in Freiheit zu leben

16.07.2011- Hammer Summer
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Katinchen
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Sehe ich genau so. Hau ab

Sehe ich genau so. Hau ab Milla! Laughing out loud
Und hey, Janne hat es geschafft. Überraschung Wink

01.06.2011: ~ Jump On Tour - Plauen~
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Simo
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Guten Morgen! Danke für

Guten Morgen! Smile
Danke für eure Kommentare, hier gehts weiter...

Kapitel 9

“Ich freu mich echt für dich.”, antwortete ich und hörte Janne anschließend zu, als er mir ausgiebig von den anderen Bandmitgliedern erzählte.

Raul, der Bassist, Sami, der Drummer und Jukka, der Produzent, mit dem sie bald im Studio Songs aufnehmen würden. Und natürlich von Samu, der für Gesang, Gitarre und Lyrics zuständig war.
Nach dem Telefonat fiel mein Blick wieder auf die Songtexte, die ich fast vergessen hatte. Bevor ich mich um sie kümmerte, legte ich ein großes, rotes Kissen auf den Holzboden und schaltete das Licht ein, da es inzwischen dunkel geworden war. Mit dem Rücken ans Bett gelehnt, saß ich da und las die Texte, die viel mehr meiner Aufmerksamkeit forderten, als vorher die Zeitung.
Der erste Song hieß “Forever Yours”. Die Zeilen berührten mich, genauso wie die Lieder “Only” und “Fairytale Gone Bad”, die ich danach las. Doch als ich den Refrain von “Make It Go Away” las, bekam ich eine Gänsehaut. Ich wusste nicht, warum, aber die Zeilen

“Make it go away
No way this time it ain't my sorrow”

sprachen mich auf eine besondere Weise an. Spontan griff ich nach meinem Handy.

“Milla, lange nichts mehr von dir gehört!”, scherzte Janne, als er abhob.

“Haha, ich hab eine Frage. Wer schreibt eigentlich die Texte für Sunrise Avenue?”, fragte ich, weil ich
aus einem mir nicht bekannten Grund, unbedingt wissen wollte, wer diese Songs geschrieben hatte.

“Samu schreibt alle Lieder selbst, wieso?”

Langsam wurde ich wirklich neugierig auf diesen Samu, dessen Texte mich so tiefgründig berührten und der laut Janne für sehr viele Frauen unwiderstehlich war.

“Hast du vielleicht irgendwo ein Foto von ihm?”, erkundigte ich mich, da ich wissen wollte, wie Samu aussah.

“Oh, Mist, ich hab doch tatsächlich vergessen, ihn nach einem Bild für mein Freundebuch zu bitten!”, neckte mein Bruder mich, “Nein, aber du könntest die Band morgen Abend in einem Club sehen, sie haben dort einen kleinen Auftritt.”

“Ja, ich bin mir sicher, unsere Eltern werden überhaupt nichts dagegen haben.”, erwiderte ich sarkastisch, doch ich dachte kurz darüber nach.

Nicht nur wollte ich die Band gerne sehen, auch wollte ich endlich mal das tun, wozu ich Lust hatte, ohne mich einsperren zu lassen.

“Wie soll das bitte funktionieren?”, fragte ich hoffnungslos, während ich einen losen Faden aus dem weichen Kissenbezug zog.

“Du machst es so, wie ich früher immer.”

“Toller Vorschlag! Das hat auch so gut geklappt.”, antwortete ich ironisch.

“Das hat es wirklich, bis zu dem einen Mal, wo ich betrunken nach Hause gekommen bin. Aber wie ich dich kenne, kann dir so ein Vorfall nicht passieren.”

“Ich schaffe es bestimmt nicht, rauszukommen, ohne das Mikko mich bemerkt. Schließlich ist er immer bis nachts im Büro.”

“Das ist gar nicht so schwer. Nach dem Essen sagst du, dass du dich hinlegst, weil du dich nicht wohlfühlst. Lass dir etwas einfallen und bitte darum, nicht gestört zu werden. Dann wartest du ein bisschen, bis Riita abgelenkt ist. Anschließend gehst du in den Abstellraum, nimmst dir den Schlüssel für die Waschküche und schleichst dich so schnell und leise wie möglich durch die Kellertür raus. Im Garten gibt es doch den kleinen Ausgang, den benutzt du, läufst zur Hauptstraße und da warte ich, um dich abzuholen.”

Als ich mir den Plan durch den Kopf gehen ließ, bekam ich ein nervöses Kribbeln im Bauch.

“Ich weiß nicht. Was, wenn es schief geht?”, fragte ich unsicher, aber schon ein bisschen überzeugter. Jemand anderes hätte jetzt vielleicht geantwortet, dass ich nichts zu befürchten hatte, da ich ja volljährig war, doch Janne wusste es besser. Er hatte schließlich zu spüren bekommen, was passeren konnte, wenn man von unseren Eltern erwischt wurde.

“Schwesterchen, willst du dir das wirklich entgehen lassen? Oder willst du gar nicht die Band sehen, in dr dein Bruder bald mitspielt?”

Ich dachte noch einmal kurz darüber nach. Dann fiel mein Blick erneut auf die Songtexte und ich fällte eine Entscheidung.

“Ich komme mit!”, als ich mich das sagen hörte, fühlte ich eine mir bisher unbekannte Aufregung.

yazhi
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Jetzt lernt sie dann endlich

Jetzt lernt sie dann endlich Samu kennen.

Und ich melde mich jetzt so halb ab ich weiss nicht wie oft ich zum lesen komme ab Morgen. Ist es wie auf der letzten Reise dann fast täglich, aber wenn so ist wie in Helsinki gar nicht.

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Julia♥Musik
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Sie macht endlich mal das

Sie macht endlich mal das was SIE will und nich das was ihre Eltern wollen Laughing out loud
Find ich super, weiter so Milla

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Katinchen
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Geht doch Und wenn sie

Geht doch Wink Und wenn sie einmal mit den Regelbrechen begonnen hat, kann sie bestimmt gar nicht mehr aufhören Laughing out loud
Bin gespannt auf das Treffen mit den Jungs.

Weiter bitte! Laughing out loud

01.06.2011: ~ Jump On Tour - Plauen~
18.02.2012: ~ European Tour - Leipzig~

diekleinecombo
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weiter weiter weiter

weiter weiter weiter Smile

Choose to be me, to be free, to be my way!!!

A smile is a bend, that straighten everything!!!

Simo
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Hey, ihr Lieben! Hier gehts

Hey, ihr Lieben!
Hier gehts weiter...

Kapitel 10

“Ich freu mich drauf. Endlich kann ich dich mal mitnehmen und den Aufpasser spielen.”, scherzte er, klang aber, als würde er sich ehrlich freuen.

Ich klemmte mein Handy zwischen Ohr und Schulter, damit ich beide Hände frei hatte nd zog zum zweiten Mal an diesem Tag den Karton mit den versteckten Klamotten unter dem Bett hervor. Ich schüttete den gesamten Inhalten auf dem Bett aus und wühlte darin herum.

“Ich hab aber nichts zum Anziehen!”, jammerte ich, nachdem ich alles durchsucht hatte.

“Dabei kann ich dir leider nicht helfen.”, antwortete Janne lachend.

“Morgen Mittag trifft sich Riita mit einer Freundin, in der Zeit könnte ich vielleicht in der Stadt neue Kleidung besorgen, allerdings fehlt mir dafür noch der richtige Berater.”, meinte ich so unschuldig wie möglich.

“Oh nein, Milla, mit dir einkaufen zu gehen, ist kein Spaß, sondern harte Arbeit.”

“Bitte, Janne, bitte! Ich will mich doch vor deinen neuen Bandkollegen nicht blamieren.”

Es kostete mich einiges an Überredungskunst, Janne schließlich doch zu überzeugen, mitzukommen. Plötzlich wurden wir von einem Klopfen an der Tür unterbrochen. Bevor ich darauf antworten konnte, betrat Ana ungebeten mein Zimmer.

“Das Abendessen ist fertig.”, teilte sie mir mit, ohne mich überhaupt anzusehen und verließ dann sofort wieder den Raum.

“Ich muss los, Janne. Wir sehen uns dann morgen Nachmittag, okay?”

“Ja, ich hole dich ab. Bis dann!”

Bevor ich zum Abendessen ging, räumte ich noch schnell mein kleines Kissenlager auf, in dem ich es mir so gemütlich gemacht hatte.
Meine Eltern saßen bereits am Tisch, jedoch ohne Kenntnis voneinander zu nehmen.

“Ich habe heute mit Herrn Saarinen telefoniert, wegen einer geschäftlichen Angelegenheit, aber wir haben uns auch über gestern Abend unterhalten”, begann Mikko kurze Zeit später, während des Desserts und ich ahnte, dass das nichts Gutes für mich bedeuten konnte, “Aaron hat ihm erzählt, dass ihr euch wohl gut bei eurem Spaziergang unterhalten habt und er dich näher kennenlernen möchte.”, er schob sich einen Löffel Mousse au chocolat in den Mund und sah dann wieder auf, “Wir haben abgemacht, dass ihr am Sonntag in die Stadt einen Kaffee trinken geht.”

Unglaublich, mein Vater schaffte es doch tatsächlich noch, mich zu überraschen. Ich sah ihn geschockt an, aber er zeigte nicht die geringste Regung. Sekundenlang rang ich um meine Fassung.

“Und was ist, wenn ich nicht möchte?”, fragte ich und wunderte mich selbst über den Mut, den ich dafür aufbrachte. Mein Vater lachte kurz und spöttisch auf, doch dann forcierte er seinen Blick wieder.

“Danach fragt hier niemand. Du gehst dahin und damit Ende der Diskussion!”

Hilflos gab ich klein bei und bat fast tonlos: “Kann ich wieder auf mein Zimmer gehen?”

Mikkos Reaktion war nur ein einfaches Nicken und sofort lief ich zurück auf die zweite Etage. Ich stürmte vorbei an meinem Zimmer, direkt ins Bad. Dort griff ich mir hastig ein Handtuch, presste es mir fest auf den Mund und schrie hinein. Das Schreien ging unmittelbar in ein verzweifeltes Weinen über und ich sank kraftlos auf den kalten, weißen Fliesenboden. Ich wusste selbst nicht, warum ich plötzlich so zusammenbrach, doch es dauerte lange, bis ich mich wieder gefangen hatte. Ich stand langsam wieder auf, stützte mich an der linken Wand ab und betrachtete mich in dem beleuchteten Spiegel. Meine Augen waren verweint, der Blick in ihnen leer und unter ihnen befanden sich tiefe Ringe. Selten hatte ich mich so schwach und resigniert gesehen. Müde, aber nicht aus Schlafmangel, schleppte ich mich auf mein Bett, wo ich schnell einschlief.

Julia♥Musik
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und ich hatte mich grade

und ich hatte mich grade gefreut das sie sich so auf den nächsten abend freut und dann kommt der Knaller mit Aaron raus Puzzled

16.07.2011- Hammer Summer
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Katinchen
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Nicht traurig sein Milla,

Nicht traurig sein Milla, bitte nicht traurig sein!
Och menno. Sad
Hoffentlich kann sie sich da irgendwie raus reden... .

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yazhi
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Horror der Vater, am besten

Horror der Vater, am besten nach dem Gig gar nicht mehr heim gehen und gleich zu Janne ziehen.

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Simo
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Hier das Kapitel für

Hier das Kapitel für heute... Smile

Kapitel 11
Der nächste Vormittag verlief genau so, wie jeder andere, erst am Mittag verbesserte sich meine Laune schlagartig, als ich zu Janne ins Auto stieg und wir gemeinsam in die Innenstadt fuhren.
Es war befreiend für mich, ein Kaufhaus zu betreten und mich einmal nicht in Damen-Boutiquen von meiner Mutter einkleiden lassen zu müssen. Fröhlich zog ich Janne in die Frauenabteilung, wo ich aufmerksam durch die Reihen streifte.

“Was hälst du davon?”, fragte ich und nahm ein rotes T-Shirt hervor.

“Ganz okay.”, meinte er unmotiviert.

“Ganz okay reicht nicht.”, sagte ich und hängte das Teil wieder zurück.

Ich drückte Janne Tops und Hosen in die Hände, die ich später nacheinander in der Umkleidekabine anzog und sie meinem Bruder vorführte, doch er schüttelte immer nur den Kopf. Ich zog die letzte Kombination an und besah mich danach eingehend im Spiegel. Die dunkle Jeans schmiegte sich eng an meine Beine und das schwarze Top glänzte durch die vielen kleinen Strasssteine. Ich öffnete den Vorhang und stellte mich vor Janne, der sich aus seiner gelangweilten Haltung auf dem Stuhl aufrichtete und mich mit großen Augen betrachtete.

“Du siehst toll aus! Das ist es!”

“Bist du sicher oder willst du dem Ganzen hier nur ein schnelles Ende setzen?”

“Beides!”, scherzte er.

“Ich nehme die Klamotten, aber du hast dich zu früh gefreut, wir sind noch lange nicht fertig.”

Im Spiegel konnte ich sein entgeisterte Gesicht. Anschließend schleppte ich den Armen noch zu den Schuhen, dem Schmuck und der Schminkabteilung, bis er irgendwann total erleichtert meine zahlreichen Taschen in den Kofferraum seines Autos einpackte. Danach fuhr er mich wieder zurück zur Villa, doch dieses Mal war es nicht so schlimm für mich, da er mich ja schon am Abend erneut abholen würde.

Julia♥Musik
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Einkaufen ist doch das

Einkaufen ist doch das schönste und wenn man seinen großen Bruder dabei noch ein bissel ärgern kann macht doch gleich doppelt so viel Spaß Wink
Nein im ernst ich freu mich für sie das sie endlich mal einen Tag so gestalten kann wie sie es will....
Hoffentlich kommt nicht doch noch was dazwischen, und sie kann sich auf einen tollen Abend freuen

16.07.2011- Hammer Summer
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Katinchen
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Schön den armen Janne mal

Schön den armen Janne mal ein bisschen ärgern Milla. *schadenfreude* Laughing out loud
Tja, wir Frauen sind halt ein schwieriges Geschlecht Tongue
Ja, hoffentlich geht mit dem Abend alles gut.

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Ninalovessunriseave
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Shoooooppppppeeeeeeeennnnnn

Shoooooppppppeeeeeeeennnnnn Love
schnell weiteeeer Laughing out loud

Keep dreamin'

Simo
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Hey Mädels! Danke für eure

Hey Mädels! Danke für eure Kommentare! Smile Hier das heutige Kapitel...

Kapitel 12

Wir saßen beim Abendessen und ich stützte meinen Kopf auf die Hand, schließlich wollte ich den Eindruck erwecken, dass es mir nicht gut ging.

“Dein Kopf schafft das sicher auch allein!”, bemerkte meine Mutter streng.

Ich legte meinen Löffel auf den Tellerrand und sah auf, “Ich kann nicht mehr”, sagte ich, obwohl mir diese Worte schwerfielen, da die fruchtige Creme ausgezeichnet schmeckte, “Mir ist den ganzen Tag schon so schlecht und mein Kopf schmerzt ununterbrochen. Hoffentlich habe ich mir nichts eingefangen!”

Mein Blick war leidend, aber keine Spur übertrieben.

Meine Eltern reagierten nicht, trotzdem fuhr ich fort: “Ich denke, es ist das Beste, wenn ich jetzt schlafen gehe. Nicht, dass ich am Sonntag krank bin.”

“Ja, tu´ das. Am Sonntag musst du fit sein.”, folgte der Befehl aus Mikkos Mund.

Ich verließ das Esszimmer und hielt mir dabei, zur Unterstützung meines Auftrittes, den angeblich schmerzenden Bauch. Sobald ich außer Sichtweite war, beschleunigte ich meinen Schritt und konnte nichts spüren, außer einer Mischung aus Nervosität und Vorfreude, die meinen gesamten Körper erfüllte.
Mit meinem Lockenstab und der Tüte mit der neu gekauften Schminke, schloss ich mich ins Badezimmer ein. Dort frisierte ich mir sorgfältig meine Haare, bis sie in weichen Locken über meine Schultern fielen. Dann schminkte ich mich, trug eine Schicht Wimperntusche auf, verteilte dezentes Make-Up und schließlich noch einen Hauch farblosen Lipgloss. Als ich mit dem Ergebnis einigermaßen zufrieden war, schlich auf Zehenspitzen in mein Zimmer und zog dort die neuen Klamotten an. Handy, Geld und Lipgloss schmiss ich in eine kleine Handtasche. Anschließend schlüpfte ich in eine dunkle Kapuzenweste und schnappte mir die schwarzen, hochhackigen Schuhe, die ich erst vor der Tür anziehen wollte. So lief ich vorsichtig, auf Strümpfen, durch das Haus. Wie erwartet war mein Vater in seinem Büro und meine Mutter vermutlich in dem großzügigen Fitnessraum neben ihrem Schlafzimmer. Ich vergewisserte mich, dass auch Ana nicht auf dem Weg zur Waschküche war und schloss dann mit dem Schlüssel, den ich mir bereits vor dem Essen “ausgeliehen” hatte, die Tür auf und gelangte so ins Freie.
Der kalte Wind schlug mir sofort entgegen und ich zog mir die Kapuze über den Kopf, um mich vor der Luft zu schützen, aber auch, um mich im Dunkeln besser zu tarnen. Solange wie möglich eng an die Wand des Hauses gedrückt, lief ich zu dem Gartentor, öffnete es und versuchte, jegliches Quietschen zu vermeiden. Als ich die lange Auffahrt hinunterlief, fühlte ich mich direkt viel sicherer, da mich die großen Hecken an beiden Seiten vor möglichen Blicken versteckten bereits von Weitem konnte ich das wartende Auto meines Bruders am Straßenrand erkennen.

“Du siehst toll aus!”, meinte Janne anerkennend, als ich einstieg.

“Meinst du wirklich?”, hakte ich unsicher nach und er nickte nur als Antwort, während er den Motor startete und auf die Straße n Richtung Innenstadt einbog. Je näher wir dem Zentrum kamen, desto dichter wurde der Verkehr und wir mussten lange auf einen Parkplatz in der Nähe des Clubs warten.

“Der Auftritt hat schon angefangen.”, rief Janne mir über die Schulter zu.

Er war mir ein paar Schritte voraus, schließlich konnte man mit hohen Absätzen auf unebenen Kopfsteinpflaster schwer laufen, was mein Bruder, als Mann, aber nicht zu begreifen schien.
Am Eingang wartete er endlich auf mich und ich folgte ihm eine schwachbeleuchtete Treppe hinunter, an deren Ende wir einen riesig, überfüllten Raum mit einer langen Bar auf der einen, und der kleinen Bühne auf der anderen Seite, erreichten. Es dauerte einen Moment, bis ich freien Blick auf die Band hatte, die gerade ein Lied beendet hatten.

“Das ist Sami, der Drummer. Raul, der Bassist. Den Namen von dem Übergangssgitarristen kenne ich nicht”, zählte Janne nacheinander auf, “Und der am Mikrofon ist Samu.”

Ich hatte Mühe ihn bei der Lautstärke überhaupt zu verstehen, also versuchte ich erst gar nicht, etwas zu erwidern, sondern wandte mich in Richtung Bühne. Ich hörte noch, wie Samu den nächsten Song, einen eigenen, ansagte und dann begann er, die ersten Zeilen von “Make It Go Away” zu singen. Ab diesem Augenblick war ich wie gefesselt. Ich sah nur noch den attraktiven Mann, mit seinen blonden, perfekt sitzenden Haaren, dem grauen T-Shirt, dass seine Muskeln betonte und vor allem die funkelnden, eisblauen Augen, die er während des Refrains geschlossen hielt. Mit seiner tiefen Stimme legte er so viel Gefühl in jedes Wort, dass es mir unwillkürlich eine kalte Schauer über den Rücken trieb. Die Lieder, die danach folgten, waren überwiegend Cover, die Clubgäste feierten begeistert mit und schließlich wurde die Band jubelnd von der Bühne verabschiedet.

Julia♥Musik
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Dich flucht is doch schon

Dich flucht is doch schon mal gut geglückt....

Na da scheint aber wer ganz begeistert von dem "attraktiven Mann, mit seinen blonden, perfekt sitzenden Haaren, dem grauen T-Shirt, dass seine Muskeln betonte und vor allem die funkelnden, eisblauen Augen" zu sein Wink

freu mich auf nächste Kapitel

16.07.2011- Hammer Summer
04.11.2011- Dortmund

i ♥ music

diekleinecombo
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jaaa, sehr gut gemacht

jaaa, sehr gut gemacht Smile

sooo, jetzt ab in den backstage bereich! Smile

Choose to be me, to be free, to be my way!!!

A smile is a bend, that straighten everything!!!

yazhi
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Hat ja geklappt

Hat ja geklappt Laughing out loud

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Katinchen
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Beigetreten: 04.07.2010
Sehr gut, sehr gut! Das

Sehr gut, sehr gut! Die Flucht hat funktioniert Wink
Und kaum kommt Milla in den Club rein -flupp- kleben ihre Augen an Samu Laughing out loud
Tja, so schnell kanns gehen ;D

01.06.2011: ~ Jump On Tour - Plauen~
18.02.2012: ~ European Tour - Leipzig~

Ninalovessunriseave
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Schade dass es hier keinen

Schade dass es hier keinen Gefällt mir Button gibt Tongue
Jetzt muss sie den hübschen Blonden nur noch kennenlernen Laughing out loud

Keep dreamin'

de Dina
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Jetzt hab ich auch mal noch

Jetzt hab ich auch mal noch diese Story hier entdeckt, hat bei mir ja ne Weile gedauert... Laughing out loud
Sehr schön, dass ihr die Flucht gelungen ist, jetzt muss sie es später nur noch unbemerkt zurück in ihr Zimmer schaffen... - aber erstmal backstage zu den Jungs Smile

28.10.2011 Dresden - Alter Schlachthof
08.02.2011 Leipzig - Nova Eventis - UCI
18.02.2012 Leipzig - Haus Auensee

Wann reißt der Himmel auf? <3

Simo
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Beigetreten: 01.06.2011
Willkommen, de Dina! Endlich

Willkommen, de Dina!

Endlich kann ich weiterposten, nachdem ich tagelang kein Internet wegen dem Unwetter hatte.

Kapitel 13

“Und was hältst du von ihnen?” , rief Janne über die laute Geräuschkulisse hinweg.

“Ich bin wirklich beeindruckt!”, antwortete ich und wandte meinen Blick endlich wieder von der, jetzt leeren, Bühne ab.

Mein Bruder legte einen Arm um meine Schultern und sagte:”Wir wollen gleich noch was zusammen trinken, dann wirst du sie kennenlernen.”

In meinem Magen breitete sich ein aufgeregtes Gefühl aus. Zwar war ich schon neugierig auf die Jungs, doch ich hatte auch Angst, mich vor ihnen zu blamieren. Der Grund dafür war meine tiefsitzende Unsicherheit, die mich seit Jahren begleitete.
Kurze Zeit später drängten wir uns durch die Menge, die sich auf der Tanzfläche bewegte, um einen großen Tisch in einer Ecke des Raumes zu erreichen. Auf der Couch daneben saßen zwei Männer, die ich erst bei näherer Betrachtung erkannte.

“Raul, Sami, das ist meine kleine Schwester Milla.”, stellte Janne mich vor.

Die beiden unterbrachen ihre Unterhaltung, richteten ihre Blicke auf mich und begrüßten mich freundlich. Dann rückten sie näher zusammen, damit wir Platz hatten, um uns zu setzen. “Möchtest du ein Bier?”, bot Raul an und ich nahm die Flasche entgegen, die er mir hinhielt.
Janne sah mich unsicher an.

“Ich hab eben eine alte Bekannte getroffen, könnte ich dich kurz allein lassen, um sie zu begrüßen?”

“Klar, kein Problem!”, antwortete ich und fühlte mich ein bisschen wie ein kleines Kind, das man kaum aus den Augen lassen konnte.

“Keine Sorge, Janne. Wir passen auf deine kleine Schwester auf!”, meinte Sami, doch das schien ihn nicht sonderlich zu beruhigen, da Sami in der einen Hand eine Zigarette hielt und in der anderen eine Flasche Bier, nicht seine erste an diesem Abend.

Trotzdem stand Janne auf, nachdem wir noch abgemacht hatten, wo und wann wir uns treffen würden, falls sein Treffen länger dauern sollte. Bevor ich ein Gespräch mit den beiden Jungs beginnen konnte, gesellte sich Samu plötzlich zu uns, in einer Hand ein Glas Cola, in der anderen eine Packung Zigaretten.

“Sieht tatsächlich so aus, als hätte der große Haber einen Korb bekommen!”, rief Sami spöttisch, doch Samu warf ihm nur einen kurzen, genervten Blick zu und ließ sich dann auch auf das leicht abgewetzte Sofa fallen.

“Wer ist denn eure nette Begleitung, Jungs?”, fragte er und musterte mich kurz.

Ich wusste gar nicht, wohin ich schauen sollte, als er mir seine Aufmerksamkeit widmete.

“Das ist Jannes kleine Schwester Milla”, übernahm Raul meine Vorstellung.

Ich konnte Samus Blick nicht deuten, als wir uns danach kurz in die Augen blickten, doch ich spürte ein kurzes, aufgeregtes Gefühl, als ich das freche Funkeln in seinen Augen sah.

Julia♥Musik
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na da wird sie einfach von

na da wird sie einfach von Janne allein gelassen .... also ne ne ne Wink
ob sie sich grade wohl fühlt da? Laughing out loud

16.07.2011- Hammer Summer
04.11.2011- Dortmund

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