So. Das ist jetzt (so weit ich informiert bin
) meine fünfte Fanfiction. Wahnsinn! Ich hoffe, dass sie euch gefällt. Auf jeden Fall freue ich mich über jeden Kommentar.
Ich will auch gar nichts weiter verraten, sondern präsentiere euch mal den Prolog. Viel Spaß!
Prolog
An einem Tag im Herbst 1981 spielen zwei Kinder, ein Mädchen und ein Junge, auf einem Spielplatz im Herzen von Helsinki fangen. Die Sonne strahlt vom Himmel. Es ist der erste schöne Nachmittag seit Tagen. Noch immer glänzen Pfützen auf dem Boden und machen ihn rutschig.
Das Mädchen ist mit Fangen an der Reihe. Verzweifelt versucht es den Jungen, der weg rennt, einzuholen. Doch die Beine der Kleinen sind kürzer und tragen sie nicht so schnell. Verbissen verfolgt sie ihren Spielkammeraden. Dabei achtet sie nicht auf den Boden. Sie übersieht die Pfütze vor sich und rutscht aus. Mit einem Plumps landet sie auf ihrem Hintern. „Aua!“, entfährt es ihr überrascht.
Der Junge schaut sich über die Schulter nach seiner Verfolgerin um. Als er das Mädchen auf dem Boden sitzen sieht, läuft er zu ihr. „Hast du dir weh getan?“, fragt er. Tapfer schüttelt die Kleine den Kopf: „Nein, aber meine Hose ist ganz nass.“ Überrascht schaut sie auf die Hand, die der Junge ihr entgegen streckt. „Komm, ich bringe dich zu deiner Mama.“ Zögernd ergreift sie seine Hand. Der Junge zieht sie auf die Beine und führt sie zu den Bänken am Rand des Platzes, wo die Mütter der beiden sitzen.
„Ansa ist hingefallen.“, erklärt der Junge. „Dann gehen wir mal nach Hause und ziehen dich um.“, sagt Ansas Mutter und packt ihre Sachen zusammen. „Bis bald.“, verabschieden sich die Erwachsenen. Ansas Mutter nimmt ihre Tochter an die Hand und macht sich mit ihr auf den Weg.
Ansa dreht sich nochmal um und ruft: „Danke, Samu!“ Der Junge hebt seine Hand und winkt ihr zu. „Tschüss, Ansa!“, ruft er und lächelt. Mit roten Wangen erwidert Ansa die Geste.
jaaaaaa, neue story!!!
ich bin schon mal dabei...
süß, ein kleiner Samu!
She´d dream of paradise
In defense of our dreams
And if we die, we die together...
http://sunriseavenue.de/sun/forum/stories-/-fanfics/my-place
Also ich bin dabei
Keep dreamin'
ich bin auch dabei..
fängt schon voll süß an...
kleine kinder beim spielen
Close your eyes and let it come to you naturally
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I’m gonna win this little game 6-0
Also ich bin auch dabei, der Prolog hört sich schonmal interessant an!
Addicted to music!!!
Meine Fanfictions:
http://www.sunriseavenue.de/sun/forum/stories-/-fanfics/game-love
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Ich lese auch mit
Hey little fighter, soon it will be brighter
I´m not a complete idiot, some parts are still missing =)
09.11.2011 - Würzburg <3
08.02.2012 - Bochum <3
18.02.2012 - Leipzig <3
10.03.2012 - Frankfurt <3
Bin natürlich auch dabei!
Da ich noch nicht unter den ersten Abschnitt komentieren konnte missbrauche ich Manus Kommi...
Süss beginnt die Story schon mal... ich les jetzt weiter...
Music or Die!
lass mir die Geschichte auch nicht entgehen
Wow! So viele potenzielle Weiterleser.
Aber denkt dran, das war nur der Prolog. Jetzt ist erst mal Schluss mit kleinen Kindern. Hoffentlich habt ihr trotzdem Spaß!
1(Gegenwart)
„Würden Sie bitte noch hier unterschreiben?“, fragt einer der Helfer der Umzugsfirma, als der letzte Raum leer ist. „Natürlich.“, antwortet Ansa und nimmt den Stift. „Danke. Dann wünsche ich Ihnen alles Gute für die Zukunft.“, sagt er. „Vielen Dank.“ Ansa begleitet ihn zur Tür, wo auch ihr Freund Thomas steht, der das Laden des Containers überwacht hat.
Zusammen schauen die beiden zu, wie der Container geschlossen wird und sich auf den Weg macht. „Jetzt geht es wirklich los.“, meint Ansa, „Jetzt geht es wirklich nach Helsinki.“ Thomas legt seine Arme um ihre Hüften. „Ich freue mich schon auf deine Heimat.“, raunt er ihr ins Ohr, sodass sich die Härchen in ihrem Nacken aufstellen. Sie legt die Arme um seinen Nacken und küsst ihn leidenschaftlich. „Komm, wir müssen los.“, meint Thomas und holt die Koffer, die sie für die Zeit bis der Container kommt gepackt haben.
Feierlich schließen die beiden ab. Dann fahren sie zum Flughafen. Familie und Freunde sind gekommen, um sich zu verabschieden. Jeder umarmt die beiden und wünscht ihnen alles Gute. Vielen stehen Tränen in den Augen. „Wir können uns doch besuchen.“, versuchen sie sich gegenseitig zu trösten. Nur Ansas Eltern sind nicht so traurig. Schließlich zieht ihre Tochter in ihre alte Heimat. Der Flug von Ansa und Thomas wird aufgerufen. Die beiden machen sich winkend auf den Weg zum Gate.
Im Flieger wirkt Thomas zunehmend nervös. „Alles klar bei dir?“, fragt Ansa besorgt. „Ja, ja.“, antwortet er, „Ich frage mich nur, was wir machen, wenn was schief läuft.“ Ansa nimmt seine Hand und sagt: „Was soll denn schief laufen? Wir haben ein Haus und einen Job. Du wirst als Lehrer an der deutschen Schule arbeiten und ich habe meine Stelle bei EMI Finnland. Wir kriegen das hin.“ Sie sieht ihm fest in die Augen. „Überzeugt.“, meint er zwinkernd und küsst sie sanft auf den Mund.
Nach einer Stunde landen die beiden in Helsinki. Nachdem sie ihr Gepäck haben, nehmen sie sich ein Taxi. Sie fahren ins Hotel. Denn solange der Container mit ihren Sachen noch nicht da ist, wollen sie nicht in einem leeren Haus leben. Ansa übernimmt das Einchecken.
In ihrem Zimmer fallen die beiden müde ins Bett. Bevor sie einschlafen, stoßen sie noch auf die Zukunft an.
I don't wanna see Sex & the City!
Zukunft in Finnland... Klingt super.
Music or Die!
na ob sie Samu dort antreffen wird???
so weit ich weiß sind die doch bei EMI oder???
Ja sind sie
Ich bin gespannt wie es weiter geht 
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Ja, weiter!!!
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Genau!
28.10.2011 Dresden - Alter Schlachthof
08.02.2011 Leipzig - Nova Eventis - UCI
18.02.2012 Leipzig - Haus Auensee
Wann reißt der Himmel auf? <3
Das mit EMI ist gar nicht mal so falsch.
Viel Spaß mit dem nächsten Kapitel!
2
Drei Tage später fahren Ansa und Thomas zu ihrem Haus, da der Container angekommen ist. Ansa koordiniert und überwacht das Einrichten des Hauses, während Thomas zusammen mit den Umzugshelfern ein Teil nach dem anderen an seinen zugewiesenen Platz schleppt.
Gerade als Thomas sich völlig erschöpft auf die Couch, die er eben mit einem Mann von der Umzugsfirma rein gebracht hat, fallen lässt, klingelt ein Handy. „Das ist meins.“, meint Ansa. Thomas sieht sich um und entdeckt es auf der Fensterbank. „Ansa Sorjonen, Thomas Altmann am Apparat. Was kann ich für Sie tun?“, meldet er sich. „Guten Tag. Mein Name ist Nevalainen. Ich bin die Managerin von EMI Finnland. Könnte ich bitte Frau Sorjonen sprechen?“ „Aber natürlich. Einen Moment bitte.“ Thomas reicht Ansa das Handy und flüstert ihr ins Ohr: „Deine Chefin.“
Freundlich sagt Ansa: „Guten Tag, Frau Nevalainen.“ „Guten Tag. Ich wollte Ihnen nur schon einmal mitteilen, dass sie für Sunrise Avenue zuständig sein werden.“ Sofort erscheint ein breites Grinsen auf Ansas Gesicht. „Danke. Ich freue mich schon.“, erwidert sie begeistert. „Gut. Das wäre es dann auch schon, Frau Sorjonen. Auf Wiedersehen.“ „Auf Wiedersehen.“, glücklich legt Ansa auf.
„Verrätst du mir, warum du so strahlst?“, fragt Thomas neugierig, der Ansa während des Telefonats beobachtet hat. „Rate mal, welche Band ich betreuen werde!“ Unwissend zuckt er mit den Schultern: „Ich habe keine Ahnung.“ „Sunrise Avenue!“, strahlt Ansa. „Klar. Da hätte ich natürlich drauf kommen müssen.“, meint Thomas noch immer unwissend. Ansa nimmt ihn bei der Hand und zieht ihn mit aufs Sofa.
„Also.“, beginnt sie, „Der Sänger von Sunrise Avenue ist Samu Haber.“ „Ja?“ „Samu und ich waren die dicksten Freunde bis meine Eltern mit mir nach Deutschland gezogen sind. Ist das nicht irre?“ „Schon. Aber du hattest doch jahrelang keinen Kontakt zu ihm.“, meint Thomas skeptisch. „Trotzdem. Ich freue mich riesig, Samu wiederzusehen. Wir haben damals die verrücktesten Sachen gemacht.“ „Gib es zu. Ihr wart mal zusammen.“, zwinkert Thomas. Vehement schüttelt sie den Kopf: „Das denken alle, stimmt aber nicht. Wir waren einfach nur verdammt gute Freunde. Von mir aus auch wie Bruder und Schwester.“ „Dann hoffe ich mal, dass dein Samu sich genauso über euer Wiedersehen freuen wird.“ Thomas drückt Ansa einen Kuss an die Wange und macht sich wieder an die Arbeit.
I don't wanna see Sex & the City!
da scheint ja wer schon jetzt eifersüchtig zu sein.
Music or Die!
na was nicht war könnte ja noch werden, oder
Was damal nicht war, kann ja heute noch werden.....aber mist, ich find den Thomas gerade symphatisch.....
ich bin dabei, gef'llt mir wie du schreibst, ich musste mir grade vorstellen, wie der kleine Samu aussah xD
wie das wohl ausgehen wird, wenn die beiden wieder aufeinander treffen nach ein *paar* jahren
28/1o/11 - Dresden - we rocked
18/o2/12 - Leipzig - we will rock
http://www.sunriseavenue.de/sun/blog/gintonic93/fanstories-videos
Erst mal: Schön, dass du dabei bist GinTonic93.
Da ich mir vorgenommen habe, was neues zu posten, wenn ihr Kommentare schreibt, bekommt ihr noch ein Kapitel.
3
Gleich am nächsten Tag steht Thomas und Ansas erster Arbeitstag vor der Tür. Während Thomas duscht, deckt Ansa den Frühstückstisch. Liebevoll platziert sie eine Schultüte für ihren Freund neben seinem Teller.
Als Thomas die Küche betritt, fällt ihm die Schultüte sofort ins Auge. „Für mich?“, fragt er überrascht. „Hmm.“ „Wie lieb von dir.“, er küsst Ansa, „Aber ich habe gar nichts für dich.“ „Ich muss auch nicht wildfremden Teenagern etwas beibringen.“, grinst sie. „Trotzdem.“, er überlegt einen Moment, „Wie wäre es, wenn ich dich zum Ausgleich zum Studio fahre?“ „Einverstanden.“, antwortet Ansa und setzt sich.
Nach dem Frühstück räumen die beiden zusammen den Geschirrspüler ein und verlassen das Haus. Wie versprochen, fährt Thomas Ansa zum Studio von Sunrise Avenue. Bevor sie aussteigt, sagt sie: „Viel Spaß beim Kinderquälen.“ „Ich bin ein netter Lehrer.“, erwidert er gespielt empört. „Natürlich.“, Ansa küsst ihn, „Du kannst keiner Fliege was zu leide tun.“ „Mach, dass du raus kommst.“, lacht Thomas. Ansa steigt aus und wirft Thomas noch einen Handkuss zu.
Mit klopfendem Herzen betritt Ansa das Studio, ein großes, modernes Gebäude. Ein schelmisch aussehender Typ kommt ihr entgegen. „Hallo. Du musst Ansa sein. Ich bin Jukka.“ Freundlich reicht er ihr die Hand. „Hi. Stimmt genau.“, erwidert Ansa. Ein bisschen erinnert er sie an Samu mit seinen blonden Haaren und dem verschmitzten Lächeln. „Bevor du dich in die Arbeit stürzen kannst, zeige ich dir erst mal unser Reich.“ Begeistert nickt sie.
Jukka ist ein lustiger Zeitgenosse, der Ansa in jedem Raum ein Lachen entlockt. Er beendet seine Führung in einer kleinen Küche, die gemütlich eingerichtet ist. „Man könnte meinen, ihr wohnt hier.“, stellt Ansa fest. „Tun wir auch fast, wenn wir etwas aufnehmen. Deshalb ist das Ganze auch fast genauso eingerichtet wie eine normale Wohnung.“, erklärt Jukka. Er bietet Ansa einen Stuhl an und macht Kaffee.
„Hätte ich gewusst, dass man hier wie zu Hause arbeitet, wäre ich schon früher zurück gekommen.“, meint Ansa, als Jukka ihr eine dampfende Tasse reicht. „Wo du es gerade erwähnst. Wie wäre es, wenn wir jetzt mal tatsächlich mit der Arbeit anfangen?“ „Wenn es denn sein muss.“, zwinkert sie, „Dann bring mich mal auf den neuesten Stand.“ „Als Nächstes steht das Release-Konzert fürs neue Album an.“ „Out of Style, wenn ich richtig informiert bin.“ „Stimmt genau. Die Jungs würden sich über eine kleine Location freuen. Da können sie die Reaktion des Publikums selber besser abschätzen.“ „Kleine Location. Ist notiert.“ Die nächsten Stunden verbringen die beiden mit der Planung des Konzerts, der Aftershowparty und der ersten Promotiontermine.
I don't wanna see Sex & the City!
Und bald trifft sie auf Mr. Haber himself
Music or Die!
cool ...
wie gern ich ich mit ansa tauschen würde
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...nicht nur du
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Mal sehen, ob ihr im Verlauf der Geschichte immer noch tauschen wollt. Hier kommt das nächste Kapitel. Viel Spaß beim Lesen!
4
Als Ansa nach Hause kommt, ist Thomas schon längst zurück und ist einkaufen gewesen. Sie schmeißt ihre Sachen in eine Flurecke und setzt sich zu Thomas aufs Sofa. Er legt seinen Arm um sie und fragt: „Na, wie war dein Tag?“ „Genial! Das Studio ist total gemütlich und Jukka, der Produzent, ist super lustig.“, erzählt Ansa, „Wie war es mit den Monstern?“ „Gut. Und die meisten sind Lichtjahre davon entfernt Monster zu sein. Die anderen Lehrer haben auch einen sehr netten Eindruck auf mich gemacht.“ „Also bereust du es noch nicht, mitgekommen zu sein?“ Thomas nimmt ihr Kinn in die Hand und dreht ihren Kopf so, dass er ihr direkt in die Augen sehen kann: „Nein. Ich habe ja dich.“ Zärtlich küsst er Ansa.
Plötzlich knurrt Ansas Magen. „Ich glaube, wir sollten was kochen.“, meint Thomas grinsend. „Ja.“ Die beiden stehen auf und gehen in die Küche. Neugierig lugt Ansa in die Einkauftüten, die auf der Anrichte stehen: „Was gibt es denn?“ „Was hältst du von Spaghetti mit Pilz-Parmesan-Soße?“ „Mmmh. Das hört sich lecker an.“ Thomas schiebt Ansa ein Stück zur Seite und wühlt in einer Tüte. Kurz darauf reicht er Ansa eine kleine Tüte mit Pilzen: „Einmal waschen.“ „Ja, Chef.“ Ansa kann nicht kochen und muss immer die Hilfsaufgaben übernehmen.
Zwanzig Minuten später steht ein dampfender Topf auf dem Esstisch. Thomas öffnet eine Flasche Wein. „Guten Appetit.“ „Ebenso.“ Hungrig probiert Ansa: „Mmmh. Du hättest Koch und nicht Lehrer werden sollen.“ „Die Zutaten sind mir zu stumm.“ „Na dann.“, meint sie und hebt ihr Glas. Lächelnd stößt Thomas mit ihr an.
Nach dem Essen machen es sich die beiden vor dem Fernseher gemütlich. „Wusstest du, dass die Finnen genial sind?“, meint Thomas nach einer Weile. „Natürlich! Wieso kommst du gerade jetzt darauf?“ „Das mit den Untertiteln ist perfekt. So verstehe ich den Film und kann nebenbei noch was lernen. Finnisches Fernsehen ist für jeden Nichtmuttersprachler ein Segen.“ „Bild dir ja nichts drauf ein. Alles zu synchronisieren wäre bei so wenig Einwohnern einfach nicht rentabel.“ „Zerstör doch nicht meine Illusionen.“ „Sorry. Das nächste Mal lasse ich dich auf deiner Wolke.“
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Ja, finnisches Fernsehen ist genial, da verstehe auch ich was
Music or Die!
aber wann trifft sie dann endlich Samu???
Ja, ich bin auch gespannt, wie das erste Wiedersehen mit Samu läuft!
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Erst mal: Frohe Weihnachten. Natürlich gibt es gerade/auch heute ein Kapitel, das hoffentlich alle Ungeduldigen besänftigt.
5
Das ist Ansas großer Tag. Heute findet das Release-Konzert statt. Jetzt kann sie sich beweisen. Hoch motiviert macht sie sich an die Koordination des Bühnenaufbaus. Zufrieden stellt sie fest, dass alle ihren Anweisungen folgen.
„Das gibt es nicht!“, hört Ansa auf einmal jemanden rufen, „Die kleine Ansa!“ Mit einem frechen Grinsen dreht sie sich zu Samu um: „Ich bin nicht klein!“ „Stimmt, du bist gewachsen.“, meint er zwinkernd und umarmt sie zur Begrüßung. Dann stellt er ihr die anderen Bandmitglieder vor: „Das sind Sami, Riku, Raul und unser Livekeyboarder Osmo.“ Er stellt sich hinter Ansa und legt ihr die Hände auf die Schultern: „Jungs, darf ich vorstellen. Das ist Ansa. Wir kennen uns schon seit klein auf. Irgendwann ist sie mit ihren Eltern nach Deutschland gezogen und…“
Verwirrt sieht Samu Ansa an: „Was machst du eigentlich hier?“ „Spricht man so mit seiner Managerin?“, fragt sie grinsend. „Du? Das ist ja Wahnsinn!“, ruft er strahlend, „Wie ist das denn passiert?“ „Das erzähle ich dir später. Jetzt musst du erst mal arbeiten.“ „Na gut. Aber dann kommst du zur Aftershowparty.“, beschließt er statt zu fragen. Lächelnd nickt Ansa.
Während die Jungs auf der Bühne stehen und das Publikum begeistern, steht Ansa am Bühnenaufgang und verfolgt die Show fasziniert. Samus Stimme hat sich deutlich entwickelt. Doch die Gänsehaut, die sie verursacht, ist noch immer dieselbe. Ansa kann ihren Blick gar nicht von der Bühne abwenden. Dass ihr Handy klingelt, bemerkt sie erst, als ein Crewmitglied sie darauf anspricht. Widerwillig begibt sie sich in eine ruhige Ecke und geht ran. „Und, wie ist dein erster richtiger Arbeitstag?“, fragt Thomas. „Lieb, dass du anrufst.“, erwidert Ansa, „Es ist einfach super.“ „Und Samu?“ „Der hat sich auch gefreut.“ „Schön. Dann lasse ich dich mal weiter schuften.“ „Okay.“ „Ansa.“ „Ja?“ „Ich liebe dich.“ „Ich dich auch.“ Dann legt sie auf und nimmt wieder ihren Platz hinter der Bühne ein. Erst jetzt fällt ihr auf, dass sie Thomas gar nicht gefragt hat, ob er zur Aftershowparty kommen möchte. Trotzdem ruft sie ihn nicht nochmal an, um ihn einzuladen.
Sobald das Konzert unter tosendem Beifall zu Ende gegangen ist, machen sich alle auf den Weg zur Party. Samu setzt sich neben Ansa und sagt: „Dann erzähl mal, was dich in die alte Heimat verschlagen hat.“ „Ich hatte einfach Sehnsucht. Und da sich die Möglichkeit bot, hier eine Band zu betreuen, habe ich nicht lange nachgedacht. So einfach ist das.“ „Und warum bist du, in Anführungsstrichen, nur Bandmanagerin geworden? Was ist mit deinem Talent?“ „Nicht jeder ist so verbissen wie du und klappert zig Plattenfirmen ab.“ „Singst du denn überhaupt noch?“ Verlegen schüttelt Ansa den Kopf. Tadelnd sieht Samu sie an. „Sieh mich nicht so an, Samu. Da bekomme ich sofort ein schlechtes Gewissen.“ „Das solltest du auch. Aber gut, lassen wir das für heute. Wie läuft es denn bei dir privat?“ „Ich bin nicht allein hierhergekommen, wenn du das meinst. Thomas arbeitet an der Deutschen Schule als Lehrer.“, antwortet sie, „Und gibt es jemanden in deinem Leben?“ Nickend erwidert Samu: „Ja, Viivi ist Modell.“
Einen Moment verbringen die beiden schweigend und widmen sich nur ihrem Bier. „Scheint so als wäre in den letzten neunzehn Jahren viel passiert.“, stellt Samu fest. Zustimmend nickt Ansa.
Die Jungs von der Band kommen zu den beiden rüber und schnell wechselt das Thema zum Eishockey.
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19 Jahre sind halt ne lange Zeit.
Music or Die!
Dir auch frohe Weihnachten

und mal sehen wie es weiter geht, ich bin gespannt
Keep dreamin'
Forhe Weihnachten
ich bin gespannt wie es weiter geht, weiter schnell !!!
28/1o/11 - Dresden - we rocked
18/o2/12 - Leipzig - we will rock
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von mir ebenfalls frohe Weihnachten!
Dankeschön


Ich wünsche euch auch allen frohe Weihnachten
Ich bin auch gespannt, also schreib bitte schnell weiter
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Ich hoffe, dass war jetzt schnell genug.
6
Am nächsten Morgen setzt Ansa sich gähnend an den gedeckten Frühstückstisch: „Heute brauche ich ganz viel Kaffee.“ Sofort schüttet Thomas etwas von dem braunen Getränk in ihre Tasse. „Bitte sehr, Schatz.“, sagt er und küsst sie. „Danke.“ „Wie war es denn gestern noch?“ „Schön. Ich habe mich noch mit Samu unterhalten.“ „Und?“, fragt Thomas neugierig. „Scheint so als hätten wir beide es geschafft. Wir haben einen Job und einen Partner.“ Den letzten Teil von ihrem Satz nimmt Thomas erleichtert zur Kenntnis.
Nach dem Frühstück fährt Ansa ins Studio. Sie ist mit Samu und Riku verabredet, um die ersten Promotionaktionen fürs neue Album zu planen. Beide begrüßen sie mit einer Umarmung. Sie gehen in die Küche, in der Ansa auch schon mit Jukka gesessen hat, und machen sich erst mal einen Kaffee.
Nachdem sie alle einen Schluck getrunken haben, fragt Samu: „Und, wohin schickt unsere Managerin uns?“ „Auf alle Fälle nach Deutschland. Dann geht es nach Polen und in die Niederlande.“, antwortet Ansa, „Das meiste sind Interviews bei Radiosendern, die sich freuen würden, wenn ihr ‘‘Hollywood Hills“ live spielen würdet.“ „Dann packen wir wohl besser unsere Gitarren ein.“, meint Riku. „Auch bei den Aktionen im Fernsehen könnte eine kleine Gesangseinlage nicht schaden.“ „Einverstanden.“, sagen Samu und Riku nickend. „Gut. Ich habe euch den Terminplan ausgedruckt und mitgebracht. Bitte sehr.“ Neugierig studieren die beiden die Pläne. „Sonntag geht es los. Bei den ersten Terminen begleite ich euch.“ „Und wenn wir brav sind, dürfen wir von der Hundeleine?“ „Vielleicht.“, zwinkert Ansa.
Als die drei alles besprochen haben, fragt Samu: „Begleitest du mich zum Mittagessen?“ „Gerne.“, erwidert Ansa strahlend, „Gibt es das ‘‘Blue“ noch?“ „Ja.“ „Dann bis gleich im ‘‘Blue‘‘?“ „Einverstanden.“ Beide steigen in ihre Autos und fahren in die Innenstadt.
Das ‘‘Blue“ ist ein kleines Bistro, das man auch für Feiern mieten kann. „Hier hat sich aber einiges verändert.“, stellt Ansa fest, als sie mit Samu den modern eingerichteten Gastraum betritt. Lederbezogene Bänke komplettieren den American-Diner-Style. „Du warst ja auch lange weg.“, meint Samu. „Stimmt.“ Zielstrebig peilen sie ihren alten Stammplatz an. Seufzend setzt Ansa sich: „Wie oft haben wir hier gesessen?“ „Jede Freistunde und fast jedes Wochenende. Wir hätten hier auch einziehen können.“ „Du übertreibst mal wieder maßlos.“ Eine Kellnerin kommt und nimmt die Bestellung der beiden auf.
Während des Essens, sagt Ansa: „Weißt du, wann wir noch hier waren?“ Aufmerksam sieht Samu sie an. „Immer wenn einer Geburtstag hatte. Wir haben immer erst zu zweit gefeiert.“ „Ja. Und unsere Geschenke haben wir auch immer als erstes ausgepackt.“, kramt Samu die alten Erinnerungen hoch, „Wo wir schon beim Thema sind. Hättest du Lust mit Thomas zu meiner Geburtstagsfeier zu kommen?“ „Klar. Wann feierst du denn?“ „Direkt an meinem Geburtstag.“ „Und wo?“ „Bei mir zu Hause.“ „Und das wäre?“ Samu nimmt eine Servierte und schreibt seine Adresse auf. „Wünschst du dir denn auch was?“, fragt Ansa, als sie die Servierte in ihre Handtasche steckt. „Ich lass mich überraschen.“ „Dann darfst du dich aber auch nicht beschweren.“ „Versprochen.“
Als es ans Bezahlen geht, will Samu die gesamte Rechnung begleichen. „Stopp!“, ruft Ansa. Fragend sieht er sie an. „Früher haben wir immer geteilt und ich sehe keinen Grund das zu ändern. Also bezahle ich meine Hälfte selbst.“ „Wie du willst.“ Zwinkernd fügt er hinzu: „Ist schließlich billiger für mich.“
Draußen verabschieden sich die beiden. Ansa fährt noch zum Einkaufen.
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Die guten alten Zeiten.
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Alte Erinnerungen raushole, das macht extrem viel spaß, wenn man den richtigen Gesprächspartner hat, den hat ansa wohl in Samu gefunden...
Warum alte Gewohnheiten verändern?!
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Sehr schönes Kapi
?!
Und wie gehts weiter
Keep dreamin'
Vielen Dank. So geht es weiter
:
7
„Schatz, wir sollten langsam los!“, ruft Thomas aus dem Flur. „Ich bin gleich soweit!“, kommt es aus dem Schlafzimmer. Resignierend geht er zurück ins Wohnzimmer und setzt sich auf die Couch.
Eine halbe Stunde später taucht Ansa vor ihm auf. Sie trägt ein grünes Kleid, das perfekt zur Farbe ihrer Augen passt, und dazu passende Schuhe. „Wow!“ „Ich kann also annehmen, dass dir mein Outfit gefällt?“, fragt sie strahlend. „Du siehst bezaubernd aus.“, erwidert Thomas und steht auf. Als er Ansa küssen will, sagt sie: „Wir sollten langsam los!“ Eine Grimasse ziehend folgt er ihr zum Auto.
Kurze Zeit später parkt Thomas in der Straße, in der Samu wohnt. Sie klingeln und gehen hoch zu seiner Wohnung. „Herzlichen Glückwunsch!“, sagt Ansa und umarmt Samu. Dann überreicht sie ihm das Geschenk. „Danke.“ „Und das ist Thomas.“ Etwas verhalten gibt Thomas Samu die Hand: „Auch von mir alles Gute.“ Eine Frau taucht hinter Samu auf. „Stellst du mir die beiden vor?“, fragt sie freundlich lächelnd. „Viivi, das sind Ansa und Thomas. Ansa kenne ich schon seit klein auf. Sie ist jetzt unsere Managerin.“ „Freut mich euch kennen zu lernen.“, sagt Viivi und gibt den beiden die Hand, „Kommt doch rüber ins Wohnzimmer. Die Jungs aus der Band sind auch schon da.“
Im Wohnzimmer begrüßen Ansa und Thomas die Jungs. Dann packt Samu das Geschenk aus: „Ein T-Shirt! Genau wie…“ „Früher!“, beendet Ansa seinen Satz. „Genau.“, er sieht sich den Schriftzug an, „I’m out of style. Willst du mir damit was Bestimmtes sagen?“ „Ich sorge nur dafür, dass ihr euer neues Motto nicht vergesst.“, meint sie zwinkernd.
Im Verlauf des Abends setzen sich Ansa, Viivi, Samu und Thomas ein paar Minuten zusammen. „Wie habt ihr euch denn nun kennen gelernt?“, fragt Viivi. Samu und Ansa sehen sich an. Dann ergreift Samu das Wort: „Unsere Mütter haben sich während der Schwangerschaft kennen gelernt. Und dann haben sie sich halt weiterhin getroffen und wir haben miteinander gespielt.“ „Genau. Wir waren unzertrennlich, bis meine Eltern mit mir nach Deutschland gezogen sind.“, ergänzt Ansa. „Unglaublich, dass ihr nie zusammen wart.“, meint Viivi. „Das habe ich auch gesagt.“, sagt Thomas. „Tja, wir sind eben das lebende Beispiel dafür, dass Männer und Frauen auch einfach nur Freunde sein können.“
Als Ansa und Thomas sich verabschiedet haben und im Auto sitzen, fragt sie: „Und, wie findest du ihn?“ „Samu?“ „Nein, den merkwürdigen Typen, der andauernd Häppchen in sich rein gestopft hat. Natürlich meine ich Samu.“ „Er scheint nett zu sein.“ „Freut mich, das zu hören. Und Viivi?“ „Hat auf mich auch einen guten Eindruck gemacht.“ „Schon, aber findest du sie nicht reichlich jung?“ „Ist das nicht egal, solange die beiden glücklich sind?“ „Du hast ja recht.“ Den Rest der Fahrt schweigen die beiden.
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Wenn das mal alles so bleibt....
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Für meine tapfere Kommi-Schreiberin und auch alle anderen gibt es hier das nächste Kapi! Viel Spaß!
8
Ein paar Tage später beginnt die Promotiontour. Thomas bringt Ansa zum Flughafen. Nachdem sie Samu und Riku begrüßt hat, verabschiedet sie sich mit einem leidenschaftlichen Kuss von Thomas. „Benimm dich!“, sagt er zwinkernd, als er sich von ihr löst. „Ja, Papa.“, grinst sie zurück und küsst ihn nochmal kurz auf den Mund.
Als die drei durch das Gate gehen, fragt Ansa: „Warum war Viivi denn nicht da?“ „Sie hat einen Job in Tokio.“, antwortet Samu. Seine Stimme rutscht eine Nuance tiefer, was ein Zeichen dafür ist, dass er traurig ist. Schnell wechselt Riku das Thema: „Wer will am Fenster sitzen?“
Gleichzeitig rufen Ansa und Samu: „Ich!“ „Dann entscheide ich mal.“, meint Riku, „Tja Samu, es heißt Lady’s first.“ Also setzt Ansa sich an den Platz ans Fenster. Samu landet am Gang. So kann er wenigstens seine langen Beine ausstrecken.
Der Flug dauert nicht lange und geht nach Berlin. Dort fahren die drei, nachdem sie ihre Koffer sowie Samus und Rikus Gitarre haben, erst mal in ihr Hotel. Das liegt direkt im Zentrum und bietet eine grandiose Sicht auf den Fernsehturm.
Eine halbe Stunde später treffen sie sich in der Lobby. „Und, was steht jetzt an, Chefin?“, fragt Riku. „Jetzt geht es zu Radio Berlin, wo ihr die Zuhörer von eurem Können überzeugen dürft!“ „Ai, ai, Kapitän!“, rufen die Jungs und salutieren. Lachend verlassen die drei das Hotel.
Im Radiosender werden sie von einem älteren Mann empfangen. „Hallo. Ich bin Benno.“, stellt er sich vor und reicht jedem die Hand. „Freut mich. Ich bin Ansa. Das sind Samu und Riku. Dann sind Sie der Moderator der Sendung, in der die beiden auftreten?“ „Du. Und ja.“
Benno führt sie in das Studio, von dem aus er sendet. „Das ist mein Reich.“, sagt er stolz. „Wie hast du dir den Ablauf der Sendung vorgestellt?“, fragt Ansa. „Ich habe mir das so vorgestellt, dass ich die Jungs erst mal vorstelle, dann vielleicht “Fairytale Gone Bad“ spiele, die beiden interviewe und sie dann ihren neuen Song präsentieren.“ „Perfekt!“, kommentiert sie seinen Plan, „Dann überlass ich dir die beiden mal. Viel Spaß!“
Ansa begibt sich in einen Nebenraum, der durch eine Glasscheibe den Blick in Bennos Studio ermöglicht. Sie setzt sich Kopfhörer auf und verfolgt die Sendung. Samu und Riku sind völlig unbefangen und reißen munter ein paar Witze. Sie ist voll und ganz zufrieden. Als die beiden “Hollywood Hills“ spielen, schaut Ansa gebannt Samu an. In einem Akustik-Arrangement gefällt ihr seine Stimme noch viel besser. Am Ende der zweiten Strophe treffen sich ihre Blicke. Unsicher lächelt Ansa zu Samu rüber.
Nach der Sendung bedanken die drei sich bei Benno. Mit lobenden Worten folgt Ansa Samu und Riku nach draußen. Sie gehen noch was essen, bevor sie sich auf den Rückweg ins Hotel machen.
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Dankeschöön
Sehr schönes Kapi! 
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Ja, ja, die Blicke...
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Schöön *_*
ich will mehr lesen
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Dann bekommt ihr auch mehr zum Lesen.
Viel Spaß!
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Als Riku, Ansa und Samu das Hotel betreten, fragt Samu: „Noch Lust auf einen Drink?“ „Gern, wenn unsere Chefin das erlaubt.“, erwidert Riku und sieht Ansa fragend an. „Klar erlaube ich das. Aber nicht übertreiben, Jungs.“ „Yes, Ma‘am!“, rufen die beiden breit grinsend. Lachend folgen sie Ansa in die Hotelbar. „Drei Bier, bitte.“, bestellt sie und nimmt auf einem Barhocker zwischen Samu und Riku Platz. Keine Minute später steht vor jedem von ihnen ein Glas. Gut gelaunt stoßen sie an.
Dem einen Bier folgen etliche weitere. Gegen dreiundzwanzig Uhr sind die drei gut angeheitert. Riku erhebt sich von seinem Barhocker und verkündet: „Mir reicht es für heute. Ich gehe schlafen.“ „Ist gut. Gute Nacht.“, sagt Ansa. „Wie du machst schon schlapp?“, fragt Samu. „Ich will morgen keinen Kater haben. Außerdem habt ihr euch bestimmt noch eine Menge zu erzählen.“, Riku klopft Samu auf die Schulter, „Nacht.“ „Schlaf gut.“, erwidert Samu.
Eine Weile sitzen Ansa und Samu schweigend nebeneinander. „Ist verdammt lange her, dass wir zusammen was trinken waren. Das hat mir gefehlt.“, durchbricht Samu die Stille. „Hmm.“, macht Ansa. „Habe ich dir etwa nicht gefehlt?“, fragt er gespielt entrüstet. „Doch. Aber ich habe mehr unsere Gespräche vermisst. Ich habe mit keiner anderen Person jemals ganze Nächte durch geredet. Du etwa?“ „Nein.“, gibt er zu, „Das letze Mal habe ich das mit dir in der Nacht gemacht, bevor ihr nach Deutschland geflogen seid.“ „Stimmt.“, meint sie, „Nach der Abschiedsparty bin ich mit zu dir gefahren. Wir haben uns auf den Balkon vor deinem Zimmer gesetzt.“ „Und dann haben wir den Himmel beobachtet und stundenlang geredet.“ „Ja, solange bis mein Vater mich abgeholt hat.“
Wieder herrscht einen Moment absolute Stille zwischen den beiden. Doch dieses Mal ist es Ansa, die das Schweigen bricht: „Ich habe den ganzen Flug über geheult. Ich wollte einfach nicht glauben, dass ich meinen besten Freund verloren hatte.“ „Jetzt hast du mich ja zurück.“, meint Samu und prostet ihr aufmunternd zu. „Danke!“
„Da fällt mir ein. Hast du die Kette noch?“, fragt Ansa neugierig. Samu zieht den Anhänger der Kette, die er trägt, unter seinem Hemd hervor. Lächelnd sagt er: „Ich habe sie nie abgelegt.“ „Wow.“, beschämt senkt sie den Kopf, „Ich habe meine irgendwann verloren.“ „Dann bekommst du eine neue!“ „Okay.“
Nach dem nächsten Bier meint Samu: „So langsam sollten wir uns auch mal hinhauen. Ansonsten kann ich morgen keinem Menschen gegenüber treten, ohne ihn anzumeckern.“ „Dann ab ins Bett mit dir!“ Die beiden stehen auf und gehen hoch zu ihren Zimmern.
Auf dem Gang stehen sie sich unschlüssig gegenüber. „Tja dann.“, meint Samu, „Gute Nacht.“ „Dir auch. Schlaf schön.“ Die beiden stehen so, dass sie vor der Tür des jeweils anderen stehen. Als sie sich auf ihre Tür zu bewegen, stolpert Ansa.
Samu fängt sie auf: „Hoppla.“ „Sorry.“, nuschelt sie verlegen. Vorsichtig richtet sie sich wieder auf. Dabei kommen sich ihre Gesichter näher. Sie sehen sich tief in die Augen. Ansa merkt, wie sie errötet. Schnell macht sie einen Schritt zur Seite und schließt ihre Tür auf. „Bis morgen, Samu.“, sagt sie und macht die Tür zu. „Bis morgen, Ansa.“, sagt Samu in den leeren Flur.
I don't wanna see Sex & the City!
Ui ui, da sprühen die Funken aber ganz gewaltig
Keep dreamin'
die haben sich geliebt und nie aufgehört zu lieben...
Music or Die!
das scheint es wohl geknistert zu haben zwischen den beiden ...
wie das wohl weiter geht ...
28/1o/11 - Dresden - we rocked
18/o2/12 - Leipzig - we will rock
http://www.sunriseavenue.de/sun/blog/gintonic93/fanstories-videos
Ui... Ich hätte nichts gegen noch ein weiteres Kapi heute ;D
28.10.2011 Dresden - Alter Schlachthof
08.02.2011 Leipzig - Nova Eventis - UCI
18.02.2012 Leipzig - Haus Auensee
Wann reißt der Himmel auf? <3