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LeelaLu
User offline. Last seen 16 Stunden 14 Minuten ago. Offline
Beigetreten: 26.10.2011

Hallo.
Diese Geschichte hat noch keinen Namen und feierte gestern ihre Entstehung aus einer Laune heraus. Ich bin noch am verändern und am Schreiben aber wenn ihr mögt könnt ihr das erste schon lesen. Kritik und Lob sind auch gerne gelesen.

Heute waren es nun schon sechs Monate. Sechs Monate seit mein Freund mich wegen einer anderen verlassen hatte. Er konnte sich nicht mehr mit meinen Zukunftsplänen anfreunden. Wollte Karriere machen und gleichzeitig eine erfolgreiche Freundin haben. Ich war glücklich mit unserem Leben und mit dem was wir hatten. Dass ich eher der Familienmensch war und lieber Haus und Kinder in meine Zukunft einplante hat ihm nicht mehr gereicht. Jetzt hatte er seine Karrierefreundin und ich war Single. Ich habe am Anfang sehr gelitten, doch inzwischen geht es mir wieder gut.
Das war aber zum Glück nicht das Einzige was heute war. Ich befand mich in einer fremden Stadt für ein Konzert meiner Lieblingsband. Eigentlich sollte meine beste Freundin mit dabei sein, sie hat nur leider seit zwei Tagen die Grippe. Die Karte ließ sich nicht mehr wirklich verteilen, da wir beide als Einzige im Freundeskreis diese Band mochten. Ich hatte mich schon lange auf das Konzert gefreut und habe mich deshalb alleine auf dem Weg gemacht.
Zum Glück hatte ich ein Handy das mir den Weg zur Konzerthalle erklärte denn sonst wäre ich vom Bahnhof aus nie dort angekommen. Es war schon ein mulmiges Gefühl ganz alleine auf das Konzert zu gehen. Zum Glück lernte ich vor der Halle ein paar nette Mädels kennen mit denen ich mir die Zeit mit Quatschen und abwechselnd Kaffee holen vertrieb. Es war Februar und ziemlich kalt draussen.
Pünktlich zum Einlass ging das große Gedränge los und wir verloren uns in der Menge. Immerhin schaffte ich es bis in die zweite Reihe. Das hatte ich bisher noch nie geschafft.
Das Konzert war wie immer großartig. Die Band hatte eine super Laune und brachten ihre Fans zum singen, tanzen und kreischen. Samu – so hieß der Sänger riss wie immer den einen oder anderen Witz und war auch sonst sehr zum reden aufgelegt. Ich machte das eine oder andere Foto oder Video mit meinem Handy und verstaute es dann wieder in der Hosentasche.
Leider schien die Tatsache das heute nun der besagte Tag war mich nicht ganz so in Ruhe zu lassen wie ich es gerne gehabt hätte. Bei jedem Lied über Liebe, Beziehung oder Trennung wurde ich ziemlich traurig und bei Sweet Symphony kamen mir fast die Tränen. Irgendetwas fehlte mir schon, konnte es nur nicht so in Worte fassen. Nach zwei Zugaben war das Konzert zu Ende und alles strömte zum Ausgang.
Da bemerkte ich das meine Jacke, die ich mir um die Hüften geschlungen hatte, nicht mehr da war. Ich lief zurück in die Halle, suchte wie verrückt alles ab so dass schon die Securitys auf mich aufmerksam wurden. Ich muss wohl sehr verzweifelt ausgesehen haben, denn selbst die halfen mir noch beim suchen doch meine Jacke war nicht aufzufinden. Ich trat aus der Halle in die kalte Luft und fühlte mich wie betäubt. Denn in der Jacke war meine Fahrkarte und mein Geld gewesen. Um mich herum wuselten die ganzen Mädchen und ich hörte immer wie gut Samu doch aussah oder wie süß Sami doch ist. Ich musste unbedingt irgendwohin wo ich Ruhe zum nachdenken fand und wendetet mich von der Menge ab und lief in die Dunkelheit. Kurze Zeit später fand ich mich wohl etwas hinter der Halle wieder und setzte mich auf eine kleine Mauer vor der Hallenwand. Es war kalt und ich fühlte mich plötzlich ziemlich einsam. Selbst wenn ich jetzt irgendwie nach Hause kommen würde wäre die Wohnung leer. Niemand wäre da dem ich über den Abend berichten könnte, niemand der mich in den Arm nahm oder an den ich mich kuscheln konnte. Mir fehlte nicht mein Ex-Freund, mir fehlten die Dinge die mit einer Beziehung verbunden waren. Ohne es richtig zu merken liefen mir die Tränen.
Ich weiß nicht wie lange ich da so gesessen habe als plötzlich ein Taschentuch vor meiner Nase auftauchte. Unbewusst nahm ich das Taschentuch und schaute hoch. Vor mir stand ein großer Typ in der Dunkelheit und ich erschrak ein wenig. Wo kam der denn plötzlich her? Er sprach mich auf englisch an ob alles in Ordnung ist. Das entlockte mir ein trockenes auflachen.
„Glaubst du, das wenn ich alleine in der Dunkelheit rumsitze und weine alles in Ordnung ist?“
Oh der Tonfall war vielleicht nicht so nett. Er hat es bestimmt nur gut gemeint. Aber anstatt sich dadurch abgeschreckt zu fühlen setzte er sich neben mich.
„Möchtest du darüber reden?“

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Marina
User offline. Last seen 24 Wochen 5 Tage ago. Offline
Beigetreten: 24.09.2009
also ich bin schon mal dabei

also ich bin schon mal dabei Laughing out loud Smile
hört sich echt supi an Smile wer ist denn da & kümmert sich so selbstlos um sie? Laughing out loud

m.n.

Anja Hofmann
User offline. Last seen 19 Stunden 19 Minuten ago. Offline
Beigetreten: 22.08.2011
ich würde auch liebend gern

ich würde auch liebend gern weiterlesen Wink
klingt nach ner guten Story.

Ninalovessunriseave
User offline. Last seen 23 Stunden 24 Minuten ago. Offline
Beigetreten: 12.10.2010
Ui, ich bin dabei

Ui, ich bin dabei Smile

Keep dreamin'

Simo
User offline. Last seen 15 Minuten 43 Sekunden ago. Offline
Beigetreten: 01.06.2011
Ich bin auch dabei und sehr

Ich bin auch dabei und sehr gespannt, wer ihr da hilft! Smile

LeelaLu
User offline. Last seen 16 Stunden 14 Minuten ago. Offline
Beigetreten: 26.10.2011
okay dann gibt es jetzt noch ein paar Zeilen

Ich blickte ihn mit Tränen verschleierten Blick etwas verständnislos an. Was wollte er von mir?
Ich brauchte sein Mitleid nicht und fand es etwas merkwürdig hier von irgendwelchen Typen angequatscht zu werden. Was mich auch wunderte war das ich nicht eine Sekunde lang Angst vor ihm hatte.
Mit dem Taschentuch wischte ich mir meine Tränen weg und behielt es in der Hand.
„Aber wir kennen uns doch gar nicht. Du hast bestimmt kein Interesse daran dir meine langweiligen Probleme anzuhören.“ versuchte ich ihn abzuwimmeln.
Ich sah in seine Richtung auch wenn ich in der Dunkelheit nicht viel erkennen konnte. Er hatte eine Zigarette in der Hand und als er daran zog konnte ich ein paar Gesichtszüge erkennen. Einen kurzen Moment hatte ich das Gefühl das er mir bekannt vorkam.
Er schaute sich um.
„Es sieht nicht so aus als wäre hier noch jemand anderes mit dem du reden kannst.“
„Und wenn ich nicht darüber reden will und schon gar nicht mit einem Fremden?“ erwiderte ich trotzig.
Wieso nervte er mich? Sah ich etwa aus wie ein hilfloses Mädchen das hier nur auf ihn -meinen Retter, Ritter, Beschützer- gewartet hatte? Er sollte gehen und mich mit meinem Leid alleine lassen. Weil ich aber zu gut erzogen bin konnte ich das nur denken aber nicht aussprechen.
„Da kann man ja was gegen tun.“ Er musterte mich von der Seite und ich konnte ein Lächeln in seiner Stimme hören „Meine Name ist Ricardo und wie ist deiner?“
Ich fühlte mich nicht so ganz ernst genommen.
Ich überlegte ob ich einfach einen Namen erfinden sollte oder ob ich nichts sagen sollte.
„Sophie.“ sagte ich schroff.
Wenn ich mich weiter so benehme geht er vielleicht und lässt mich in Ruhe.
„Schön dich kennenzulernen Sophie. So nun sind wir ja keine Fremden mehr, also darfst du jetzt auch mit mir reden. Ich bin auch ganz artig und werde dich nicht unterbrechen“
Wollte er mich verarschen? Mich beschlich das Gefühl das ich ihn so schnell nicht los werden würde. Aber irgendetwas an dieser Aussage brachte mich auch unwillkürlich zum grinsen.
Diese Situation war schon absurd. Normalerweise heule ich nicht in der Öffentlichkeit und es war mir auch ein wenig peinlich. Na ja eigentlich sollte mich hier ja gar keiner sehen. So saß ich aber in der Dunkelheit mit einem Typen den ich nicht kannte und sollte mit ihm über meine Stimmung reden und das auch noch auf englisch.
„Na komm schon, ich bin ein wirklich guter Zuhörer! Du fühlst dich bestimmt gleich viel besser wenn du mit mir geredet hast.“ versuchte er mich zum reden zu bewegen.
Was hatte ich schon zu verlieren? Ich gab meinen Widerstand auf.
Also erzählte ich ihm die Geschichte mit dem Konzert, meiner besten Freundin, das Ganze mit meinem Ex-Freund und die Gefühle die gerade hoch kamen. Er hörte mir aufmerksam bis zum Schluß zu.
„Weißt du was? Die Gefühle kenne ich gut. Manchmal ist das Alleinsein ganz schöner Mist. Besonders wenn man grad mehr braucht als die Freunde einen geben können. Und wenn dein Ex sich so verhält dann hatte er dich auch nicht verdient. Dann war er eben nicht der Richtige und du kannst froh sein das er weg ist.“
Es war komisch, das haben meine Freunde auch immer gesagt. Aber irgendwann konnte ich es nicht mehr hören. Doch jetzt, von ihm war es tröstend. Vielleicht weil wir uns nicht kannten.
Mir fiel auf das er eine sehr schöne Stimme hatte.
Plötzlich kam ein leichter Windzug um die Ecke und ich fröstelte.
„Ist dir kalt?“ Er streckte seine Hand aus und berührte mich am Arm der eiskalt war.
„Hast du keine Jacke an?“ fragte er erschrocken.
Da erzählte ich ihm noch die Geschichte mit meiner Jacke und meinem Problem das ich nicht so schnell von hier weg komme. Er stand auf auf und zog seine Jacke aus und reichte sie mir.

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-Julia -
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Beigetreten: 20.11.2011
Wer ist das wohl? Ich habe

Wer ist das wohl? Ich habe da so eine Ahnung Smile

Hey little fighter, soon it will be brighter
I´m not a complete idiot, some parts are still missing =)

09.11.2011 - Würzburg <3
08.02.2012 - Bochum <3
18.02.2012 - Leipzig <3
10.03.2012 - Frankfurt <3

LeelaLu
User offline. Last seen 16 Stunden 14 Minuten ago. Offline
Beigetreten: 26.10.2011
smile

Ist das doch eigentlich nicht schwer zu errraten... Big smile

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Nanni94
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Beigetreten: 08.08.2009
Würde mich freuen, wenn es

Würde mich freuen, wenn es Riku ist Smile

... cause I'm out of style, yeah !

LeelaLu
User offline. Last seen 16 Stunden 14 Minuten ago. Offline
Beigetreten: 26.10.2011
in Arbeit

Die Geschichte geht weiter ist aber grad in der Entstehung, deshalb müsst ihr da Geduld haben Smile

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LeelaLu
User offline. Last seen 16 Stunden 14 Minuten ago. Offline
Beigetreten: 26.10.2011
weiter

„Hier zieh die an bevor du noch krank wirst!“
„Und du wirst ohne Jacke nicht krank?“
„Ich habe jetzt noch ein T-Shirt, einen Pulli und eine Jacke an. Ich glaube das reicht erstmal.“
Dankbar nahm ich dann seine Jacke an.
Kurze Zeit saßen wir schweigend nebeneinander.
„Was magst du sonst noch so für Musik?“
Langsam wurde mir wieder warm und das besserte auch ein bisschen meine Stimmung.
„Hm... Ich mag Nickelback, Bon Jovi, Silbermond, Revolverheld, Xavier Naidoo und alles was so in die rockige Richtung geht. Und du?“
Er zählte ein paar Band auf von denen ich nur die Hälfte kannte.
So saßen wir in der Dunkelheit und unterhielten uns über Musik, Filme, Spiele, Bücher und was sonst so interessant war. Er schien etwas erstaunt über die Dinge zu sein die ich gerne mache.
„Ja ich gucke auch Actionfilme. Und ich mag es wenn in Filmen Explosionen vorkommen und der Held mit seinem Rivalen kämpft. Am besten guckt man solche Filme im Kino. Ich gucke auch Thriller, Horrorfilme und Filme über Superhelden. Wieso wundert dich das so?“
„Ich kenne nicht viele Frauen die sowas mögen.“
„Dann kennst du aber nicht die richtigen Frauen.“ lachte ich „Aber zu deiner Beruhigung, ich mag auch romantische Filme und Frauenserien wie Sex and the City. Ausserdem liebe ich Sitcoms.“
„Und du spielst auch Videospiele?“
„Ja am liebsten Fantasy-Rollenspiele. Ich kann mich aber auch mit Sportspielen, Jump-n-run und was es da sonst so gibt beschäftigen.“
„Mensch wo hast du dich bloß die ganze Zeit versteckt?“ fragte er frech.
Huch, flirtete er etwa mit mir?
Er stellte die meiste Zeit über Fragen und erzählte sonst nicht so viel von sich. Ich weiß nicht ob das Absicht war das er mich reden ließ aber für mich war es eine gute Ablenkung.
Plötzlich stand er auf, sah mich an und und fragte ob ich Lust hätte ein paar Schritte mit ihm zu gehen. Da ich jetzt seine Jacke hatte und mir warm war hatte ich nichts dagegen einzuwenden. Vom in der Kälte sitzen fühlten sich meine Beine ganz steif an und ein bisschen gehen würde ihnen schon gut tun. Ich steckte meine Hände tief in seine Jacke und folgte ihm.
Ich habe zu dem Zeitpunkt gar nicht drüber nachgedacht mal genauer zu gucken mit wem ich hier unterwegs bin
Er ging vor, allerdings nahm er nicht den Weg zurück Richtung Hauptstraße und Stadt den ich gegangen war sondern wendete sich in die entgegen gesetzte Richtung, von der Hauptstraße weg. Das fand ich aber nicht schlimm. Ich weiß nicht wie er es geschafft hatte, aber ich fühlte mich wohl in seiner Nähe.
Allmählich kamen wir wieder in eine Gegend die etwas erleuchtet war, so das ich auch mal genau schauen konnte mit wem ich da eigentlich durch die Straßen lief. Vorsichtig schaute ich an ihm hoch und bekam fast einen Herzinfarkt. Ich hatte am Anfang ja schon das Gefühl das er mir bekannt vor kam aber das hätte ich jetzt nicht erwartet.

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Nanni94
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Riku

Riku Love

... cause I'm out of style, yeah !

-Julia -
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Aber natürlich

Aber natürlich Laughing out loud

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LeelaLu
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Beigetreten: 26.10.2011
Meinung?

Und wie findet ihr es bis jetzt? - mal schüchtern nachfrag -

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Nanni94
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Beigetreten: 08.08.2009
Das kommt drauf an ob es

Das kommt drauf an ob es Riku ist Laughing out loud
Nein quatsch, ich finde es gut Smile
Aber ich glaube, ich würde es merken, wenn Riku neben mir sitzen würde und mit mir reden würde, egal wie dunkel es ist Tongue Aber die Story ist trotzdem toll Wink

... cause I'm out of style, yeah !

-Julia -
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Beigetreten: 20.11.2011
Ich finds auch toll

Ich finds auch toll Smile

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LeelaLu
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Beigetreten: 26.10.2011
weiter

Ach wenn man richtig fertig ist darf einem auch ein Riku eben sich entgehen Love

Der Typ der sich als „Ricardo“ vorgestellt hat heißt eigentlich Riku und ist eigentlich der Gitarrist der Band bei denen ich eben noch beim Konzert war.
Oookay Sophie atme tief durch und verhalte dich so unauffällig wie möglich. Am liebsten würde ich mich jetzt unsichtbar machen. Mir rauschten die Gedanken nur so durch den Kopf und ich überlegte fieberhaft was ich tun sollte. Ich kam zu dem Entschluß das es am besten war, mir so wenig wie möglich davon anmerken zu lassen und mich normal zu verhalten. Eine echte Herausforderung also.
Nicht nur ich war interessiert daran so langsam zu erfahren wer neben mir ging, auch er musterte mich im Schein der Laternen.
Vor uns tauchte ein kleiner Imbiss auf und er fragte mich ob wir uns da rein setzen und einen Kaffee trinken wollen. Ein Kaffee wäre jetzt genau das richtige schoss es mir durch den Kopf bis mir wieder einfiel das ich gar kein Geld mehr hatte. Für einen kurzen Moment hatte ich das glatt vergessen.
„Wir können ja reingehen, du kaufst dir einen Kaffee und wir setzten uns dann hin?“
„Magst du keinen Kaffee?“
„Doch schon, aber wie du ja weißt habe ich kein Geld mehr dabei.“
„Ach so... Stimmt ja... Der Kaffee geht auf mich!“ entschied er.
Der Kaffee war gut und wirke auch ein wenig gegen die Müdigkeit die sich so langsam in mir breit machte.
Ich hatte beschlossen ihn ein bisschen aus der Reserve zu locken, vorallem da ich wissen wollte warum er sich mit Ricardo vorgestellt hatte.
Ganz so fern war der Name allerdings nicht, denn soweit ich weiß benutzte er ihm ab und zu als Nickname und auch Samu nannte ihn manchmal so.
„Also Ricaaardooo. Jetzt erzähl mir doch mal was du da hinter der Halle so gemacht hast?“ fragte ich ihn und konnte mir das Grinsen nicht so ganz verkneifen.
„Man darf da drin nicht rauchen deswegen musste ich nach draußen gehen.“ antwortete er und war gar nicht beeindruckt von meiner Betonung auf den Namen.
Allerdings sah ich es in seinem Augen kurz schelmisch aufblitzen. Er hatte mich also durchschaut.
Unwillkürlich musste ich lachen. Erst schaute er etwas verwirrt drein doch dann stimmte er in mein Lachen ein. Es fühlte sich gut an mit ihm zu lachen, auch wenn der Imbissbesitzer uns etwas komisch anstarrte.
„Wenn du möchtest kann ich dich auch weiter Ricardo nennen.“ Ich versuchte mich wieder einigermaßen zu fangen um diese Aussage möglichst ernst rüber zu bringen, aber das klappte nicht ganz.
„Nein jetzt da ich sowieso enttarnt bin darfst du mich auch Riku nennen.“ lachte er.
Wir tranken unseren Kaffee aus und redeten über Gott und die Welt. Ich merkte das ich gar nicht mehr drüber nachdachte worüber wir redeten und wer er war.
„Brauchst du eigentlich keinen Bodyguard oder sowas“ fragte ich ihn
„Wieso hast du vor mir etwas anzutun?“ schmunzelte er.
„Hmmm....“ überlegte ich. Er schaute mich gespielt ängstlich an.
„Nein die Zeiten als verrückter Fan habe ich mit den Backstreet Boys gehabt. Also bist du ausser Gefahr“ gestand ich ihm.
„Darf ich fragen wie alt du bist?“
„Ich bin 29.“
Da klingelte sein Handy. Er schaute kurz aufs Display.
„Sorry das ist Samu, der wundert sich bestimmt schon wo ich bin.“ meinte er und ging ans Telefon.

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-Julia -
User offline. Last seen 5 Wochen 6 Tage ago. Offline
Beigetreten: 20.11.2011
Das Mädchen ist mir

Das Mädchen ist mir sympathisch, sie mag Nickelback Laughing out loud
Mal schauen ob er sie jetz mitnimmt? Smile

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Nanni94
User offline. Last seen 1 Tag 20 Stunden ago. Offline
Beigetreten: 08.08.2009
RIKU Also ich finde es

RIKU Love
Also ich finde es extrem nett von Riku, ihr zu erlauben, ihn Riku zu nennen Laughing out loud
Ich find die beiden voll süß zusammen Wink

... cause I'm out of style, yeah !

LeelaLu
User offline. Last seen 16 Stunden 14 Minuten ago. Offline
Beigetreten: 26.10.2011
danke

Juhu ich habe Fans. Love
Vielen Dank fürs lesen und die lieben Kommis!
Bin noch fleißig am schreiben. Mal sehen wo es noch hinführt. Tongue

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Nanni94
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Beigetreten: 08.08.2009
immer wieder gerne, wenn wir

immer wieder gerne, wenn wir dafür mit neuen kapi's belohnt werden Tongue

... cause I'm out of style, yeah !

Simo
User offline. Last seen 15 Minuten 43 Sekunden ago. Offline
Beigetreten: 01.06.2011
Es ist also Riku! Bin

Es ist also Riku! Laughing out loud Bin gespannt, wie es weitergeht!

LeelaLu
User offline. Last seen 16 Stunden 14 Minuten ago. Offline
Beigetreten: 26.10.2011
weiter

Ab da redete er auf Finnisch und ich verstand natürlich kein Wort.
---
„Wo steckst du? Ich dachte du wolltest nur kurz rauchen gehen?“
„... Ich wollte noch ein bisschen frische Luft schnappen und ein paar Schritte gehen.“
„Aaaalles klar, du gehst also alleine spazieren? Und sagst nicht mal Bescheid“
„Nein... mit einer Frau. Es war ähm spontan“
„Ist nicht dein Ernst? Du hast beim rauchen eine Frau kennengelernt?“
„Ja sie saß hinter der Halle.“
„Ist sie ein Fan? Hatte sie auf uns gewartet?“
„Sie war auf dem Konzert, aber ich bin mir ziemlich sicher das sie nicht auf uns gewartet hat!“
„Riku du weisst doch das wir nichts mit Fans anfangen!“
„Ja... Aber sie ist kein Groupie. Sie ist irgendwie anders. Ich kann es mir grad selbst noch nicht erklären aber ich will sie gerne besser kennenlernen.“
„Wo bist du jetzt?“
„Ich weiß es nicht. Ich schmeiße mal mein Handy an und gucke wo das Hotel liegt. Ich rufe dich nochmal an.“
---
Zwischendurch wurde der Ton etwas lauter und er schaute immer wieder kurz zu mir und ich überlegte ob er über mich redete. Über die Verrückte die er heulend hinter der Halle gefunden hatte.
Ich verfiel ins grübeln. Eigentlich war es schade das er von SA war. Ich hatte schon ewig nicht mehr so viel Spaß an einer Begegnung mit dieser Spezies gehabt. Und um ehrlich zu sein war er was den Typ Mann angeht genau mein Fall...
Habe ich das gerade wirklich gedacht?
Dann legte er auf und ich war schon etwas gespannt was jetzt noch passiert.
„Ich glaube du musst jetzt wieder zurück oder?“ fragte ich und merkte wie es ein bisschen enttäuscht klang. Er antwortete nicht gleich und schien zu überlegen während er auf seinem Handy tippte. Ich schaute auch kurz auf mein Handy, es war bereits 0:30 Uhr.
„Sorry ich muss nochmal kurz telefonieren.“
---
„Ja? Wieso legst du einfach auf?“
„Das Hotel ist nicht weit von hier, ich komme zu Fuß dahin.“
„Das Mädchen muss dich ja sehr beeindruckt haben... Bring sie doch einfach mit, dann können wir uns auch mal ein Bild von ihr machen.“
„Wenn sie mit möchte kann ich das machen.“
„Bis gleich“

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Simo
User offline. Last seen 15 Minuten 43 Sekunden ago. Offline
Beigetreten: 01.06.2011
Sie kommt bestimmt mit!

Sie kommt bestimmt mit!

Anja Hofmann
User offline. Last seen 19 Stunden 19 Minuten ago. Offline
Beigetreten: 22.08.2011
klar, wär ja auch schön blöd

klar, wär ja auch schön blöd wenn nicht, oder? Wink

LeelaLu
User offline. Last seen 16 Stunden 14 Minuten ago. Offline
Beigetreten: 26.10.2011
noch ein paar Zeilen von mir

„Die Jungs fahren jetzt ins Hotel.“ Er machte eine kurze Pause „Möchtest du mit mir mitkommen?“
Ich sah ihn ein wenig schief von der Seite an, da merkte er selber wie sich das gerade angehört hat.
„Ähm nein... Also so war das auch nun wieder nicht gemeint...“ so wie er da verlegen rumstotterte war er richtig niedlich. Wurde er etwa rot?
„Ich dachte eher das man an der Hotelbar noch etwas trinken könnte und du könntest auch den Rest kennenlernen.“
Mir fiel es schon schwer mit einer Person Englisch zu reden, alles zu verstehen, mich so auszudrücken das es verständlich war ohne ständig meinen Handyübersetzer zu benutzen und jetzt sollte ich mit einer ganzen Gruppe Englisch reden?
Da wurde mir bewusst das ich die Chance hatte meine Lieblingsband kennen zu lernen und alles worüber ich nachdenke ist mein Englisch....
Riku deutete mein Zögern anscheinend falsch.
„Wenn du nicht möchtest ist das in Ordnung“ sagte er leise.
Ich sah ihn an und hatte plötzlich das Gefühl das er es gar nicht so in Ordnung fand.
„Nein nein ich würde mich freuen alle kennenzulernen Ich mache mir nur etwas Sorgen über mein Englisch.“ meinte ich zweifelnd.
„Wieso das denn? Du sprichst doch gut Englisch. Wenn das deine einzige Sorge ist hast du jetzt keinen Grund mehr Nein zu sagen.“ freute er sich.
Wir gingen also zusammen zum Hotel und ich hoffte das wir es nicht so schnell erreichen würden.
„Erzähl mir eine Sache von dir, die man so nicht erwartet.“ bat er mich plötzlich.
„Also du willst vielleicht Sachen wissen... Mal überlegen...“ ich dachte nach was es da so besonderes gibt. „Ha! Das wird dich jetzt völlig überraschen und dein Bild von Frauen zerstören!“ kicherte ich.
Er sah mich gespannt an und ich zögerte die Antwort etwas hinaus.
„Ich hasse Schuhe kaufen! Und Klamotten bestelle ich am liebsten im Internet!“
„Ach Quatsch du lügst doch, so eine Frau gibt es nicht!“ meinte er ungläubig.
„Das war keine Lüge. Ich lüge nicht. Aber um den Schock nicht allzu groß werden zu lassen muss ich gestehen das ich dafür Unmengen an Lippgloss zu Hause habe“ erwiderte ich gespielt ernst.
Er schaute mich feixend an und sein Blick ließ mein Herz plötzlich höher schlagen. Auch wenn es nur ein paar Sekunden dauerte brachte es uns beide wohl kurzzeitig aus der Fassung.
„Was machst du eigentlich beruflich?“ fragte er mich, wohl auch um die Situation wieder etwas aufzulockern.
„Ich arbeite in einem Kinderkrankenhaus in der Notaufnahme als Medizinische Fachangestellte und zwei Tage in der Woche als Urotherapeutin in einer Sprechstunde.“
„Was macht man da so?“
Ich erzählte ihm was meine Aufgaben waren und er sah sehr interessiert und beeindruckt aus.
„Wow ich habe großem Respekt vor dem was du tust.“
In seinem Gesicht suchte ich vergebens nach Anzeichen von Spott.
„Ich liebe meinen Job. Ich mache das jetzt schon seit sieben Jahren und kann mir nicht mehr vorstellen etwas anderes zu machen. Aber es ist eben ein ganz normaler Beruf und Karriere macht man damit wohl eher nicht.“ entfuhr es mir bitter.
„Ich kann gar nicht verstehen das dein Ex-Freund deine Arbeit nicht gewürdigt hat. Ich finde es toll was du machst und ich hoffe du hast dich nicht schlecht machen lassen.“
„Doch leider hat er es oft geschafft das ich mich minderwertig gefühlt habe mit dem was ich tue und das ich nichts Besseres bin.“ kam es leise von mir. Ich hatte den Kopf gesenkt weil mir schon wieder Tränen in den Augen standen.
Er blieb stehen, griff sachte nach meinem Arm und brachte mich so zum stehen. Er nahm die Hand von meinen Arm und zwang mich meinen Kopf zu heben.
„Auch wenn ich dich jetzt erst seit ein paar Stunden kenne denke ich das dein Ex da völlig unrecht hatte. Lass dir bloß nichts anderes einreden! Und jetzt lach bitte wieder.“ er sah mich an und lächelte, so das ich sein Lächeln nur erwidern konnte.
Wir gingen weiter und ich war der Meinung das er noch leise etwas murmelte. Ich verstand es nicht, es hörte sich aber so an wie „Dein Lächeln ist wunderschön.“.
Verwirrt schüttelte ich unmerklich den Kopf. Quatsch sowas hat er sicherlich nicht gesagt.
Leider kamen wir in diesem Moment am Hotel an.
Wir gingen zusammen rein und ich verschwand nochmal um mich frisch zu machen. Er wartete auf mich und zusammen gingen wir zur Hotelbar. Man hörte schon von draussen das die Stimmung da drin recht ausgelassen war. Ich blieb stehen und hatte plötzlich Bedenken. Allerdings konnte ich nicht lange drüber nachdenken, denn Riku öffnete die Tür und schob mich förmlich hindurch.
Die Hotelbar war um diese Zeit nicht mehr so gut besucht, aber die finnischen Jungs machten Krach für doppelt so viele. Es wurde sich lautstark auf finnisch unterhalten und es standen vor jedem von ihnen schon ein paar Gläser. Ich atmete tief durch und ging neben Riku zu dem Tisch. Plötzlich verstummten die Gespräche und alle sahen uns an.
„Hi ich bin Sophie.“ stellte ich mich schüchtern vor.
Als erstes erwachte Samu aus seiner Starre.
„Mensch Jungs, wir sind echt unhöflich. Macht mal ein wenig Platz!“
Alle rutschten ein wenig zusammen so dass für mich und Riku zwei Plätze nebeneinander frei wurden.
Langsam hatte ich mich etwas entspannt.
„Möchtest du etwas trinken?“ fragte Riku mich.
Ich wand mich ein bisschen weil es mir unangenehm war das er mir wieder etwas ausgeben wollte.
Samu, der auf der anderen Seite neben mir saß, tippte mich auf die Schulter da er wohl meine Aufmerksamkeit auf sich lenken wollte.
„Magst du Wein?“
„Ja schon, wieso?“ Kaum hatte ich es ausgesprochen als schon ein volles Weinglas vor mir stand.
„Dann stoßen wir doch mal auf unsere nette Gesellschaft an!“ prostete Samu in die Runde und alle hoben kurz ihre Gläser um miteinander anzustoßen.
Damit war das Eis nun vollends gebrochen und die Lautstärke nahm wieder zu. Zum Glück hielten sie sich mit Finnisch zurück und redeten mir zu liebe auf Englisch weiter.
Zu meinen Erstaunen kam ich beim zuhören ganz gut mit und nach dem zweiten Glas Wein von Samu war mir auch meine Aussprache egal geworden.
Ich hatte wirklich Spaß mit der verrückten Truppe und vergaß zum einen völlig die Zeit und zum anderen auch alles andere was mich so bedrückt hatte.
Es gab nur eine Sache die sich immer mehr in den Vordergrund rückte und die ich versuchte ein wenig zu verdrängen. Ich saß neben Riku und jedesmal wenn er mich zufällig berührte bekam ich eine Gänsehaut und mein Herz schlug für einen kurzen Moment schneller.
Nein das durfte nicht sein, das durfte ich nicht. Wie bescheuert bin ich eigentlich? Ich durfte mich nicht in Riku verlieben. Das hat doch keine Chance. Das ist doch lächerlich. Gerade ich, die sich immer nur denkt wie blöd diese ganzen Mädchen doch sind die sich in Stars verlieben und sich wohl möglich noch irgendwas einbilden.
Hui das ist bestimmt nur der Wein, die Tatsache das er eigentlich ziemlich attraktiv war und ich schon ein paar Monate Single bin versuchte ich mich selbst zu überzeugen.
Zwischendurch wurde ich immer wieder gefragt was ich so mache, was ich so mag, höre, schaue und lese. Also erzählte ich das was Riku schon von mir erfahren hatte den anderen auch nochmal.

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Simo
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Beigetreten: 01.06.2011
Also das liegt bestimmt

Also das liegt bestimmt nicht nur am Wein! Wink

LeelaLu
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Beigetreten: 26.10.2011
noch was

Es wurde immer später und am Schluss waren nur noch Samu, Riku, Sami und ich in der Hotelbar.
Ich konnte zu dem Zeitpunkt nicht genau sagen wie viele Gläser Wein ich getrunken habe, denn mein Glas wurde immer von Samu nachgefüllt. Ich war nicht betrunken aber ein wenig angeheitert und ziemlich gut drauf.
„Findet man dich eigentlich auch auf Facebook?“ wollte Sami gerne wissen. Er war bis jetzt recht schweigsam mir gegenüber gewesen, daher überraschte mich die Frage ein wenig.
Ich musste grinsen. „Wem findet man heut zu Tage denn nicht auf Facebook?“ konterte ich.
Sami nahm seinen Laptop zur Hand loggte sich bei Facebook ein und bat mich meinen Namen einzutippen.
Das ist doch echt nicht wahr, haben die eigentlich überall ihre Macs dabei?
Kurze Zeit später piepte mein Handy mit einer neuen Freundschaftsanfrage die ich gleich annahm.
Wo ich schon mal on war tippte ich fast wie von selbst Rikus Namen ein. Leider ergab diese Suche gleich mehrere Treffer.
„Welcher von denen bist du?“ Ich hielt ihm das Handy hin. Er nahm es in die Hand und suchte die Personen durch. Schließlich fand er sich und tippe drauf.
„Darf ich dir eine Anfrage senden?“ fragte ich ihm vorsichtig und er nickte.
Das tat ich dann sofort und freute mich schon wenn er die Anfrage annahm. Was bei ihm wohl alles so steht? Da brauche ich bestimmt einen Übersetzter für, aber das war mir egal.
Der Wein tat langsam seine Wirkung und ich wurde immer schläfriger. Ich bekam nur noch halb mit wie sich Samu und Riku leise auf Finnisch unterhielten. Ich versuchte vergebens meine Augen offen zu halten, aber irgendwann verlor ich den Kampf gegen die Müdigkeit vollends und mein Kopf sank an die Seite.
---
Samu schaute Riku grinsend an. Sophies Kopf lag an Rikus Schulter und sie schlief tief und fest.
„Sie ist echt süß.“ kicherte Samu.
Er schaute auf ihr schlafendes Gesicht und strich ihr eine verirrte Haarsträhne aus dem Gesicht.
„Ich mag sie.“ gestand er sich ein. „Aber ich weiß ehrlich nicht was ich jetzt machen soll.“
Samu gähnte.
„Vielleicht sollten wir erstmal schlafen gehen und morgen fällt uns bestimmt etwas ein.“
„Wo soll sie denn schlafen? Ich kann sie ja schlecht hier sitzen lassen. Und mit mir zusammen in einem Zimmer kommt mir nicht richtig vor.“ Riku schaute Samu fragend an.
Samu stand auf und streckte sich.
„Dann schläfst du halt bei mir und sie nimmt dein Zimmer.“
---
Irgendjemand stupste mich an. „Sophie du musst aufstehen.“ flüsterte mir jemand ins Ohr.
„Hmmm...“ Ich bewegte mich im Schlaf als ich schon wieder angestupst wurde.
Moment mal. Wieso stupst mich jemand an?
Ich schreckte hoch und brauchte ein paar Sekunden um mich zu orientieren. Ich fand mich schnell wieder zurecht und musste feststellen das ich an Rikus Schulter geschlafen hatte. Wie peinlich. Ich rieb mir die Augen und schielte auf seine Schulter. Hoffentlich hatte ich nicht gesabbert oder geschnarcht.
„Wir gehen jetzt schlafen. Ich werde bei Samu im Zimmer pennen und du kannst meins haben.“
Ich starrte Riku kurz an bis mir klar wurde was er gesagt hatte.
„Das kann ich doch nicht annehmen.“ protestierte ich.
„Klar kannst du, ist ja schon beschlossen.“ erwiderte Samu und zog mich auf die Beine.
Zusammen gingen wir zu den Zimmern die nebeneinander lagen.
Riku schloss sein Zimmer auf und ging hinein. Ich bleib wie angewurzelt an der offenen Tür stehen.
Er kramte und polterte kurz rum und kam mit ein paar Klamotten wieder raus.
„Hier das kannst du anziehen wenn du magst.“ Er reichte mir ein T-Shirt und eine Sporthose, schob mich ins Zimmer, gab mir den Schlüssel und wünschte mir eine gute Nacht. Dann war er auch schon mit Samu im anderen Zimmer verschwunden.
Da stand ich also noch nicht ganz wach in Rikus Hotelzimmer und sah mich um. Ich war immernoch ziemlich müde und beschloss mich frisch zu machen und das Beste aus der Situation zu machen. Das hieß für mich jetzt schlafen gehen. Ich war mir sicher das ich kein Auge zu bekommen würde. Kaum lag ich im Bett war ich auch schon eingeschlafen.
Es mussten wenige Stunden vergangen sein als ich aufgrund verwirrender Träume von einen gewissen Gitarristen wach wurde. An weiter schlafen war jetzt nicht mehr zu denken also stand ich auf und wanderte ziellos im Zimmer umher. Zum Glück hatte ich gestern nicht so viel Wein getrunken und mir ging es recht gut, ausser das ich gerne noch ein paar Stunden geschlafen hätte.
Ich musste erstmal meine Gedanken und Empfindungen sortieren. Ich hatte nur leider das Gefühl ein Puzzle vor mir zu haben. Ich war gar nicht gut was puzzeln angeht.
Ich setzte mich an den Tisch der da stand und vergrub den Kopf in meinen Händen. Mein Blick fiel auf ein paar leere Blätter Papier die auf dem Tisch lagen. Ich angelte mir den Stift der da lag und begann zu schreiben.

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Simo
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Beigetreten: 01.06.2011
Ui, was schreibt sie denn

Ui, was schreibt sie denn jetzt?

LeelaLu
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Beigetreten: 26.10.2011
Dedicht

Ich habe das Gefühl ich habe mich verloren
und in deinen Augen wiedergefunden.
Du bringst mich zum lachen und
bei dir darf ich weinen.
Du siehst mich so wie ich bin.

Ich habe das Gefühl ich bin gefallen
und in deinen Armen gelandet.
Du gibst mir Trost und bei dir bin ich in Sicherheit.

Ich habe das Gefühl ich habe mich versteckt
und du hast mich gefunden.
Hast mich aus der Dunkelheit zurück ins Licht geholt.

Ich habe das Gefühl ich stand im Regen
und du hast mir die Sonne gezeigt.
Dank dir kann ich wieder Wärme spüren.

Ich habe das Gefühl mein Herz besteht aus Eis
und du bringst es zum schmelzen
durch eine einzige Berührung von dir.

Ich habe das Gefühl in deiner Nähe ist all der Schmerz vergessen
und ich kann wieder Liebe zulassen,
weil du mir nicht weh tun wirst.

Ich habe das Gefühl wir gehören zusammen
und nichts kann uns wieder trennen
weil unsere Begegnung kein Zufall war.

Ich habe das Gefühl mein Leben kann weitergehen
und ich kann wieder glücklich werden
mit dir an meiner Seite

Ich habe das Gefühl ich bin angekommen wo ich sein soll
und die lange Reise ist vorbei.

Ich habe das Gefühl alles könnte so richtig sein
und wir hätten eine echte Chance,
wenn du nicht er wärst...

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Simo
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Beigetreten: 01.06.2011
Das ist wirklich schön

Das ist wirklich schön geschrieben! Smile

LeelaLu
User offline. Last seen 16 Stunden 14 Minuten ago. Offline
Beigetreten: 26.10.2011
Danke

Danke. Kam mir so in den Sinn beim schreiben. Smile

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Vannily
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Beigetreten: 28.10.2011
Wow, tolles Gedicht! Ich bin

Wow, tolles Gedicht!
Ich bin übrigends echt überrascht, wie viel du schreibst. Respekt! Smile

25.4.11 Hamburg
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LeelaLu
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Beigetreten: 26.10.2011
Im Moment bin ich irgendwie

Im Moment bin ich irgendwie voll drin. Solange ihr noch die Geduld und Lust habt zu lesen. Big smile
Habe noch ein paar Ideen und so schnell ist es im Moment noch nciht zu Ende. Mal sehn wo es hinführt. Cool

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Anja Hofmann
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Beigetreten: 22.08.2011
hoffe das bleibt noch ein

hoffe das bleibt noch ein bisschen so Wink
übringens, tolles gedicht. Bin gespannt, was Ricardo dazu sagt

LeelaLu
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Beigetreten: 26.10.2011
mehr

Deprimiert schaute ich mir mein Werk zum Schluss an. Also war das doch nicht der Wein gewesen der mir das alles vorgespielt hat. Ich bekam Kopfschmerzen und schaute auf die Uhr. Es war sieben Uhr, also hatte ich vielleicht drei oder vier Stunden geschlafen. Es würde wahrscheinlich noch eine Weile dauern bis jemand von der Band wach werden würde.
Ich beschloss erstmal duschen zu gehen und blieb dort eine ganze Weile. Es war so schön warm!
Das Hotel war bestimmt nicht billig. Im Bad fand ich alles was ich benötigte und zum Schluß sah ich gar nicht so schlimm aus. Zum Glück konnte ich auch ungeschminkt aus dem Haus gehen und mein Lippgloss war sowieso in der Hosentasche.
Leider konnte man mit einer Dusche keine Gefühle wegspülen. Ich wusste es war das Beste für mich die Gefühle einfach zu ignorieren und so zu tun als wenn nichts war. Wieso sollte sich auch jemand wie Riku in mich verlieben?
Unruhig wanderte ich im Zimmer umher und konnte meine Gedanken nicht kontrollieren.
Flüchtig kam mir die Idee vor all dem einfach davon zu laufen. Ich könnte durch die Tür gehen, mich nicht mehr umdrehen, schwarz nach Hause fahren und nie wieder zu einem Konzert gehen. Aber da wären auch noch andere Dinge die ich verbannen müsste und ich glaube das würde ich nicht übers Herz bringen.
Moment mal. Ich lief gerade in Rikus Zimmer umher und habe bisher nicht mal einen Blick auf die Sachen geworfen die hier so rum lagen. Aber da dies Zimmer wahrscheinlich nur für eine Nacht gebucht worden ist, fand ich beim umsehen nichts spannendes. Es stand eine Tasche vor dem Bett und ich paar Klamotten daneben. Zwei Gitarren hatte er mit aufs Zimmer genommen, die waren bestimmt teuer gewesen. Und da ich ein anständiges Mädchen bin hütete ich mich davor in die Tasche zu gucken.
Da klopfte es. Ich zuckte kurz zusammen und ging die Tür aufmachen. Davor stand Samu.
„Na gut geschlafen?“ fragte er fröhlich. Dafür das er nicht gerade wenig getrunken hatte wirkte er doch ziemlich munter.
„Hmmm..“ brummte ich „Geht so.“ Ohne Kaffee bin ich morgens ein ziemlicher Muffel.
„Ich brauche Rikus Tasche. Sonst muss der Arme den ganzen Tag in Shirt und Shorts durch die Gegend rennen.“ grinste er.
Die Vorstellung fand ich jetzt gar nicht so schlimm. Oh je Kopfkino.
„Die steht vor dem Bett, warte ich geb sie dir.“ erklärte ich nachdem er mich mehrere Sekunden neugierig angeschaut hat ohne das ich reagiert habe.
Mit der Tasche in der Hand verschwand Samu ins Zimmer nebenan und versicherte mir noch das Riku gleich rüber kommt.
Es dauerte wirklich nicht lange und Riku kam frisch geduscht mit seiner Tasche wieder zurück.
Als er an mir vorbei ging, wehte mir der Duft seines Parfüms in die Nase und ich hätte fast aufgeseufzt. Erschrocken hielt ich mir die Hand vor dem Mund.
„Hast du gut geschlafen?“ Auch er wirkte eher heiter und nicht so übernächtigt wie ich mich fühlte.
„Gut schon, nur nicht annähernd so lange wie ich gerne gehabt hätte.“ grollte ich leise.
„Sorry ohne Kaffee bin ich morgens unausstehlich.“ versuchte ich meine Stimmung zu erklären.
„Dann brauchst du wohl einen Kaffee und Frühstück was?“ meinte er gut aufgelegt.

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-Julia -
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Beigetreten: 20.11.2011
Schön schön schön

Schön schön schön Laughing out loud

Hey little fighter, soon it will be brighter
I´m not a complete idiot, some parts are still missing =)

09.11.2011 - Würzburg <3
08.02.2012 - Bochum <3
18.02.2012 - Leipzig <3
10.03.2012 - Frankfurt <3

LeelaLu
User offline. Last seen 16 Stunden 14 Minuten ago. Offline
Beigetreten: 26.10.2011
nochmal

„Ich muss mir, glaube ich, erstmal Gedanken machen wie ich nach Hause komme.“ bemerkte ich ratlos und sank aufs Bett. Sein Blick der mich seit er ins Zimmer gekommen ist nur minimal gestreift hatte blieb an mir hängen. Für einen kurzen Moment verschmolzen unsere Blicke miteinander. Mein Herz begann einen Purzelbaum nach den anderen zu schlagen und als ich fast schon Angst hatte mit Herzrythmusstörungen umzukippen klopfte es an der Tür. Beide Augenpaare richteten sich wie erwischt auf die Tür.
„Das klären wir unten beim Frühstück zusammen. Oder musst du dringend nach Hause?“ hörte ich ihn benommen sagen.
„Nein ich habe heute nichts vorgehabt.“ Geistesabwesend strich ich mir meine Haare zurück, da klopfte es erneut.
„Ja wir kommen!“ rief Riku, reichte mir seine Hand und zog mich vom Bett hoch.
Draußen wartete Samu und wir gingen in den Speisesaal. Da gab es so viele leckere Sachen und ich merkte erst jetzt das ich ziemlich Hunger hatte. Wir steuerten auf einen Tisch zu wo Sami und Raul schon mit voll beladenen Tellern saßen und aßen. Samu und Riku machten Anstalten Richtung Buffet zu gehen doch ich zögerte. Beide sahen mich fragend an.
„Hast du keinen Hunger?“
„Naja...“ druckste ich rum „Das muss doch irgendwie bezahlt werden... Und.. ähm...“
Riku stellte sich ganz nah neben mich „Sag mir einfach was du möchtest, dann bring ich es dir mit.“ flüsterte er mir ins Ohr. Ich spürte seinem Atem und mein Gehirn setzte kurzzeitig aus.
„Überrasch mich einfach.“ forderte ich ihm auf. Ich fühlte mich schwindelig und musste mich setzen.
„Alles in Ordnung mit dir?“ Raul schaute mich besorgt an.
„Ja.. ähm.. Mir ist nur etwas komisch weil ich so lange nichts gegessen habe.“ versuchte ich ihn zu beruhigen. Das reichte ihm und er sah wieder auf sein Frühstück.
Riku kam mit einem kleinen Tablett wieder und reichte mir die zweite Tasse Kaffee. Ich nahm einen Schluck. Hmmm genau wie ich ihn mag. Aber woher...? Hat er sich wohl von gestern Nacht noch gemerkt. Ich war beeindruckt.
In angenehmer Stille wurde gegessen. Riku hatte leckere Sachen auf seinen Teller und wir teilten uns das Essen. Samu und Sami warfen sich vielsagende Blicke zu die ich aber nicht bemerkte.
„Wir haben heute frei, also würde ich sagen ist eine Stadttour inclusive shopping angesagt.“ fingen die Jungs an zu planen als sie fertig mit essen waren.
„Kommst du mit?“ fragende und hoffnungsvolle Blicke holten mich aus meinen Gedanken.
„Was?... Was? Sorry habe euch nicht zugehört...“
„Ob du mit uns in die Stadt kommst haben wir gefragt“ Alle vier schauten mich an.
Ich schwieg. Ich wäre gerne mit ihnen mitgegangen. Aber ich konnte mein Problem nicht länger vor mir her schieben.

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kats96
User offline. Last seen 22 Wochen 3 Tage ago. Offline
Beigetreten: 11.06.2009
erst mal: ahahaa wie lustig,

erst mal: ahahaa wie lustig, sami hat ihr eine freundschaftsanfrage auf facebook geschickt Big smile

das gedicht das sie im hotelzimmer geschrieben hat is wirklich schön! hoffentlich bekommen das die jungs auch zu lesen und machen nen schönen song draus Wink

i will let life take me where ever and i only will do my best and try to enjoy the ride.
[Samu]

Simo
User offline. Last seen 15 Minuten 44 Sekunden ago. Offline
Beigetreten: 01.06.2011
Sie sollte trotzdem mit den

Sie sollte trotzdem mit den Jungs Shoppen gehen!

Anja Hofmann
User offline. Last seen 19 Stunden 19 Minuten ago. Offline
Beigetreten: 22.08.2011
find ich auch. vielleicht

find ich auch.
vielleicht lernt sie ihren Riku so besser kennen Wink

LeelaLu
User offline. Last seen 16 Stunden 14 Minuten ago. Offline
Beigetreten: 26.10.2011
Am intensivsten spürte ich

Am intensivsten spürte ich Rikus Blick auf mir und er verstand mein Schweigen.
„Sie weiß nicht wie sie nach Hause kommen soll.“ erklärte er und erzählte den anderen was passiert war.
„Ach wenn es nur um ein paar Euro für eine Fahrkarte geht ist es doch kein Problem. Die können wir dir gerade noch so geben.“ neckte Samu mich.
„Ich möchte es aber nicht geschenkt. Ich gebe euch das wieder!“ versicherte ich.
„Wenn du dich dadurch besser fühlst.“ Samu hob ergeben die Hände.
Ja ich fühlte mich dadurch wirklich besser und konnte auch wieder strahlen.
„Dann mal los!“ wir standen alle auf und
„Moment!“ Riku sah mich strafend an „Du kannst doch nicht im Shirt raus gehen. Ich geh nochmal schnell hoch und hole dir eine Jacke!“
Er war ja so fürsorglich. Die Blicke die ihm die anderen nach warfen konnte ich nicht so ganz deuten.
Dann machten uns auf den Weg in die Stadt. Es war wirklich lustig mit denen shoppen zu gehen. Die waren fast noch schlimmer als manche Frau. Und bei den Klamotten wurde ich immer nach meiner Meinung gefragt. Ich war fast etwas neidisch wie sorglos sie einkaufen konnten.
Auch Riku kaufte sich ein paar neue Teile und sah da drin fantastisch aus. Aber ich hätte ihn wahrscheinlich mit allen Klamotten atemberaubend gefunden.
Riku wich mir nicht von der Seite. Je länger er in meiner Nähe war umso unruhiger wurde ich. Ich hoffte nur das ich nicht irgendetwas tat was meine Gefühle für ihn verriet.
Manchmal war es so als wären die anderen gar nicht da. Wir gingen nebeneinander, unterhielten uns, lachten zusammen und ich lernte ihn ein bisschen besser kennen. Für ein paar Stunden durfte ich unbeschwert sein und die Zeit mit Riku genießen.
Zwischendurch alberten wir immer wieder rum, besonders wenn Riku mir irgendwelche schrägen Teile aufschwatzen wollte. Dafür erntete er schonmal einen Piekser in die Seite oder einen leichten Schubser. Die anderen verdrehten dann nur noch die Augen und machten sich über uns lustig.
Ein paar Mal wurden sie erkannt und gaben geduldig Autogramme und machten Fotos. Ich habe mich dann etwas Abseits gehalten um fragenden oder bösen Blicken zu entgehen.
Langsam brauchte ich eine Verschnaufpause vom beraten, rumlaufen und kugelig lachen. Gefühlt waren wir bestimmt in 20 Läden gewesen. So viel Geduld hatte ich nie beim shoppen. Etwas erschöpft setzte ich mich auf eine Bank und signalisierte den Jungs damit das ich so schnell nicht wieder aufstehen mochte.
„Ich brauch mal eine Pause.“ beschwerte ich mich. „Ihr habt ja mehr Ausdauer beim einkaufen als meine beste Freundin.“
„Zeit für Kaffee für Sophie“ entschieden sie lachend. Als wenn ich Kaffee süchtig wäre.
Ich schaute auf die Uhr. Es war 14:50 und wir waren schon ein paar Stunden unterwegs.
Gegenüber der Bank befand sich ein Café und ich wurde überredet doch aufzustehen und mit ihnen da rein zu gehen.
Es gab Kaffee und alle bestellten noch Kuchen.
„Ihr müsst mir eine Rechnung schreiben, ich bezahl euch das!“ bat ich etwas beschämt als sie wieder für mich bezahlten.

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Anja Hofmann
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Beigetreten: 22.08.2011
bist ja wirklich in

bist ja wirklich in Schreiberlaune Big smile

LeelaLu
User offline. Last seen 16 Stunden 14 Minuten ago. Offline
Beigetreten: 26.10.2011
Hi :)

Gefällt es euch noch oder wird es zuviel?

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Anja Hofmann
User offline. Last seen 19 Stunden 19 Minuten ago. Offline
Beigetreten: 22.08.2011
na klar, also mir gefällts

na klar, also mir gefällts auf jeden Fall

Anja Hofmann
User offline. Last seen 19 Stunden 19 Minuten ago. Offline
Beigetreten: 22.08.2011
von meiner seite aus kanns

von meiner seite aus kanns nie genug kapis an einem Tag geben

LeelaLu
User offline. Last seen 16 Stunden 14 Minuten ago. Offline
Beigetreten: 26.10.2011
danke, dann gibt es noch eins

„Welches ist eigentlich dein Lieblingslied... also von uns meine ich.“ wollte Samu wissen und beugte sich interessiert nach vorne. Die Frage war nicht so schwierig zu beantworten. Ich mochte eigentlich alle Lieder, nur eins ganz besonders.
„Sweet Symphony.“ antwortete ich ohne nachzudenken.
„Warum?“
Jetzt hatte ich die ganze Aufmerksamkeit und alle schauten mich gespannt an.
Es war mir schon unangenehm. Jetzt sollte ich erzählen wie ich einen Song von denen interpretierte, was er für mich bedeutet. Den ich teilweise in ständiger Wiederholung hörte wenn es mir schlecht ging.
„Ähm... Jaaa....“ Ich war plötzlich ziemlich gehemmt und zitterte leicht. „Ich habe es so verstanden das es einen Menschen gibt der für mich da ist wenn alles um mich herum zusammenbricht und alle mich verlassen. Der mich in den Arm nimmt, mir Trost spendet, Halt gibt, mich beschützt und bei dem ich für einen kurzen Moment aufatmend kann egal was da draußen los ist. Der mir etwas mitgibt an dem ich mich immer festhalten kann, auch wenn er nicht da ist. Der mich aber genauso braucht wenn es ihm schlecht geht und mehr nicht... Die Vorstellung gefällt mir... Auch wenn ihr es nicht so gemeint habt...“ ich wurde immer undeutlicher und zum Schluß nuschelte ich nur noch.
Samu nickte zufrieden.
„Das gefällt mir auch.“ Damit war das Thema offenbar für ihn erledigt und ich atmete erleichtert auf.
Ich schielte zu Riku rüber. Was dachte er wohl gerade? Der schaute jedoch nur gedankenverloren in seine Kaffeetasse und spielte mit dem Löffel. Ich hätte gerne gewusst was ihn ihm vor ging.
Kurze Zeit später bezahlten die Jungs und es ging weiter.
Für ein paar weitere Läden hatte ich nun wieder Energie. Zum Schluß waren wir in einem Musikstore und ich erfuhr noch ein paar Stories über die Tour und andere Bands.
Zum Glück habe ich mit der Erlaubnis der Jungs Fotos von unseren Ausflug gemacht. Sie zwangen mich dazu auch Bilder von anderen machen zu lassen wo ich mit drauf war. Diese Erinnerungen würde ich hüten wie einen Schatz.
Die Zeit verging wie im Flug und ich wollte gar nicht nach Hause. Leider wurde es Zeit und die Jungs mussten langsam zum Hotel zurück, packen und weiter fahren.
Wir näherten uns den Bahnhof und ich fragte bei der Information nach einem Plan für die Züge zurück.
„Den einen Zug habe ich verpasst. Der nächste Zug fährt um 19:20 Uhr.“ ich schaute aufs Handy „Das ist in 40 Minuten.“ Ich ließ mir eine Fahrkarte kaufen und wurde bis zum Gleis begleitet.
„So dann gib uns doch mal deine Nummer, du weißt schon, wegen der Rechnung und so. Ausserdem musst du uns die Fotos schicken“ grinste Samu. Wir tauschten die Nummern aus und dann war warten angesagt.
„Ihr könnt mich aber auch alleine lassen, wenn ihr los müsst.“
„Ach Quatsch. Wir warten bis dein Zug kommt.“ bestimmte Riku.
Als der Zug kam wünschte ich mir nicht weg zu müssen. Vor der geöffneten Zugtür umarmte ich die Jungs zum Abschied als mir auffiel das ich noch Rikus Jacke anhatte.

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Anja Hofmann
User offline. Last seen 19 Stunden 19 Minuten ago. Offline
Beigetreten: 22.08.2011
hat sie jetzt eigentlich

hat sie jetzt eigentlich Rikus Nummer oder nicht?

Also wenn du mich fragst, dann wäre die Jacke ein gutes Andenken! Wink

kats96
User offline. Last seen 22 Wochen 3 Tage ago. Offline
Beigetreten: 11.06.2009
also sie hat ja wirklich

also sie hat ja wirklich glück, die jungs sind total nett Smile und die jacke, also es is doch schon spät und kalt, da kann sie riku doch unmöglich zurück haben wollen... Wink

i will let life take me where ever and i only will do my best and try to enjoy the ride.
[Samu]

Simo
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Beigetreten: 01.06.2011
Ja, Nummern tauschen wegen

Ja, Nummern tauschen wegen Rechung und so...Wink

LeelaLu
User offline. Last seen 16 Stunden 14 Minuten ago. Offline
Beigetreten: 26.10.2011
smile

Ich war im Begriff sie auszuziehen als Riku schon entrüstet „Was machst du da?“ moserte und meine Hände griff um mich daran zu hindern den Reißverschluß weiter aufzumachen
„Ich gebe dir deine Jacke wieder?!“ Er war mir plötzlich so nah und hielt mich fest. Mein Blick klebte auf unseren Händen. Der Schaffner pfiff zum Zeichen das es bald weiter ging und wir fuhren wie elektrisiert auseinander. Er steckte seine Hände in seine Jackentasche und sah verlegen auf den Boden.
„Behalt sie einfach und gib sie mir das nächste Mal wieder.“ sagte er bestimmend
Nächstes Mal? Es gibt ein nächstes Mal? Freude durchfuhr mich.
Zum Schluß umarmte ich Riku und ich war mir sicher das er mich länger im Arm hielt als die anderen. Er war schön warm und roch so gut! Es halt nichts, ich musste schließlich nach Hause.
Ich fühlte mich kläglich und der Abschied tat weh. Ich war lange Zeit nicht mehr so glücklich gewesen.
Bevor ich vollends im Zug verschwand drehte ich mich nochmal um.
Ich sah wie Samu Riku anschubste und hörte die beiden auf Finnisch miteinander sprechen. Sie wurden lauter und gestikulierten mit den Händen.
---
„Nun unternimm doch was! Lass sie nicht so einfach gehen!“
„Was soll ich denn machen? Soll ich hingehen und sagen: Sophie wenn du mich ansiehst schlägt mein Herz schneller, und wenn du mich berührst kann ich keinen klaren Gedanken mehr fassen?“
„Ja verdammt. Genau das solltest du ihr sagen!“
„Was ist wenn sie nicht so fühlt? Dann mache ich mich doch zum Idioten! Oder wenn sie mich nur mag weil ich in der Band bin?“
„Aber wenn sie so fühlt und du nichts tust? Wenn sie dich so mag wie du bist, egal was du machst?Dann hast du die Frau bei der es sich gelohnt hätte es rauszufinden gerade gehen lassen.“
Samu sah zum Zug der sich in Bewegung setzte.
---
Streiten sie etwa? Ich zuckte mit den Schultern, die Türen schlossen sich und ich suchte mir einen Platz am Fenster wo ich die Jungs sehen konnte. Der Zug fuhr los..
Die beiden hatten aufgehört zu zanken und winkten mir zu. Riku sah mich traurig an. Oder bildete ich mir das nur ein? Ich winkte zurück so lange bis ich niemanden mehr sehen konnte.
Ich setzte mich gemütlich hin und schloss die Augen. Dachte an die letzten beiden Tage und ließ die Erinnerungen bei Riku verweilen.
Mit einem Ruck fuhr ich hoch. Panisch wühlte ich in den Taschen meiner Hose und der Jacke, aber ich fand nur mein Handy, meinen Schlüssel und mein Lippgloss.
Mein Herz klopfte wie wild. Ich hatte das Gedicht in Rikus Zimmer liegen gelassen!
Ich schaute auf die Uhr. Es war 20:30 Uhr. In zwanzig Minuten bin ich am Bahnhof angekommen wo mein Auto steht.
Inzwischen hat er das Gedicht bestimmt gefunden. Ich grübelte ob die Jungs irgendwem erwähnt hatten der Deutsch versteht und es auf finnisch oder englisch übersetzen kann. Aber wir hatten nicht über ihr Team gesprochen.

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