So, ich fange jetzt meine 3. Fanfiction an.
Der Anfang ist eine kurze Einleitung, tut mir leid, falls sie zu dramatisch klingt oder so.
Wie immer freue ich mich sehr über jeden Leser und jedes Kommentar, bin aber auch offen für Kritik.
Viel Spaß! 
Dein Leben kann sich innerhalb von wenigen Sekunden völlig verändern. Positiv oder negativ. Meines hat es getan und danach konnte es nie wieder so werden wie vorher. Aber vielleicht hatte ich auch genau dadurch ein besonderes Geschenk bekommen. Jemand, der mir sagte, dass mein Leben bald vorbei sein würde, damit ich es erst richtig beginnen konnte. Ich hatte das erfahren, was manche Menschen leider niemals begreifen: Man hat nur dieses eine Leben. Und das muss man genießen, solange es geht. Für all die Dinge, die man aus vernünftigen Gründen verschiebt oder gar nicht tut, gibt es keine zweite Chance.
In dieser intensiven Zeit habe ich mehr erlebt, als ich ohne diese Diagnose wahrscheinlich jemals getan hätte.
In meinem Leben habe ich viele Fehler gemacht, doch ich möchte sie nicht mehr rückgängig machen. Vielleicht hat ja wirklich alles, oder wenigstens das meiste, einen Sinn, ob für sich selbst oder andere Menschen. Wäre auch nur eines der schlechten Dinge nicht passiert, hätte ich vermutlich auch die vielen wundervollen verpasst. Und ich hätte niemals diesen einen besonderen Menschen getroffen, in dessen Gegenwart ich jeden Kummer einfach vergessen konnte...
Das geht ja rucki zucki weiter bei dir
Ich bin dann mal wieder dabei 

Der Anfang klingt ja schon einmal interessant
01.06.2011: ~ Jump On Tour - Plauen~
18.02.2012: ~ European Tour - Leipzig~
Hey,

Ja ich lese auch mal mit
Der Anfang ist soweit schon Gut !
juhuu, es gibt wieder eine neue! bin ich natürlich gespannt, wies weitergeht. der anfang klingt schon einmal vielversprechend.
stay true- stay you
Jaaaaa neue story von dir !
und ich bin sowas von dabei ! <3
Meine Fanfics:
Angels on a Rampage
Diamonds!
21.2.12♥
ich lese auch auf jeden fall mit.

also der Anfang klingt schonmal ziemlich interessant.
28.10.2011 ~ Out Of Style Tour - Dresden
18.02.2012 ~ Out Of Style Tour - Leipzig
Wahnsinn!*___________*
Ahhhhh weitermachen!
Keep dreamin'
Juhuuuu! Ich bin dann auch mal wieder mit dabei
28.10.2011 Dresden - Alter Schlachthof
08.02.2011 Leipzig - Nova Eventis - UCI
18.02.2012 Leipzig - Haus Auensee
Wann reißt der Himmel auf? <3
Wow, ich hätte nicht gedacht, dass ich direkt so viele Leser hab!
Jetzt gibt es das erste Kapitel. Bis die Jungs aktiv in der Geschichte vorkommen, dauert es aber noch ein bisschen.
Schönen Abend, ihr Lieben!
Kapitel 1
“Frau Keitonen, ich möchte gerne über die Ergebnisse ihrer Blutuntersuchung sprechen. Können sie heute oder morgen vorbeikommen? Sie brauchen auch keinen Termin.”
Diese Worte fesselten mich seit ich sie am gestrigen Abend auf meinem Anrufbeantworter gehört hatte. Sofort hatte ich die warme Stimme des Arztes erkannt, die mir im letzten Jahr schon so viele schlechte Nachrichten überbracht hatte.
“Frau Keitonen, ihre Tante ist sehr krank, aber wir tun alles, was in unserer Macht steht, um ihr zu helfen...Frau Keitonen, die Chancen ihrer Tante stehen leider schlechter, als wir am Anfang vermutet haben...Frau Keitonen, es tut mir furchtbar leid, ihnen mitteilen zu müssen, dass ihre Tante in der letzten Nacht verstorben ist.”
Als diese Erinnerungen zurückkehrten, schluckte ich schwer. Mein Hals war völlig ausgetrocknet und in meinem Mund machte sich ein fahler Geschmack breit. Ich wollte glauben, dass mich diese Diagnose nicht treffen würde. Doch tief in mir konnte ich die schreckliche Wahrheit fast fühlen. Sie verfolgte mich wie ein dunkler Schatten.
Dr. Pukinen hatte diesen beunruhigenden, drängenden Unterton in seiner Stimme gehabt, bei dem jeder Mensch instinktiv ahnte, dass die folgende Nachricht sein Leben einschneidend verändern könnte. Und genau das ahnte ich auch, als ich langsam mit dem Aufzug in den 5. Stock der Klinik fuhr.
Mit zitternden Beinen betrat ich den Gang, den ich vier Monate lang jeden Tag, ohne eine einzige Ausnahme, entlanggegangen war. Doch dieses Mal ging ich an Zimmer 513 vorbei, dem Raum, in dem Ira den letzten Teil ihres Lebens verbracht hatte. Ich vermied es, einen Blick darauf zu werfen, trotzdem gab es mir einen schweren Stich ins Herz, nur zu wissen, dass meine Tante dort nicht mehr lag. Vorsichtig klopfte ich an die Tür des Schwesternzimmers. Einige bekannte Gesichter begrüßten mich freundlich, die Krankenschwestern hatten mich schließlich sehr gut kennen gelernt.
“Dr. Pukinen wollte mich sprechen.”, sagte ich fast tonlos.
“Ich bringe sie zu seinem Büro.”, bot eine mittelalte, blondgefärbte Schwester an.
Mechanisch nickte ich und folgte ihr.
Bei der Entstehung dieser Flure hatte jemand sich einmal viel Mühe gegeben, sie lebendig zu gestalten, doch die traurige Stille verhinderte das. Niemand war aus Freude oder freiwillig an diesem Ort und alle teilten die gleiche Diagnose, die Art von ihr variierte nur leicht. Bald würde ich auch dazu gehören, da war ich mir sicher.
Der Weg erschien mir endlos, doch ich wünschte mir sehnlichst, dass er noch viel länger dauern würde. Vielleicht waren das die letzten Schritte in meinem alten Leben, das ich bis vor ein paar Tagen noch unter Kontrolle gehabt hatte. Damit war ich eigentlich zufrieden gewesen. Natürlich war ich nur schwer über den Verlust meiner geliebten Tante hinweg gekommen, aber abgesehen davon hatte ich kaum Grund, mich zu beschweren. Plötzlich erschienen mir die Probleme, über die ich mir gestern noch Gedanken gemacht hatte, so überflüssig. Wenn ich gleich dieses Büro betrat, würde der Arzt mir vielleicht mitteilen, dass ich auch diese furchtbare Krankheit hatte, dann würde ich mich nicht mehr um meinen Nachbarn kümmern, der sich letzte Woche mal wieder über meine laute Musik beschwert hatte. Oder die neue Kollegin, die mich bei meinem Chef angeschwärzt hatte. Wie egal sie mir auf einmal waren! Jetzt betete ich darum, mich wieder darüber aufregen zu können, anstatt nur noch dieses eine Wort in meinem Kopf zu haben: Leukämie.
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Omg nein die arme...
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Ohoh...
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Wann reißt der Himmel auf? <3
Oh nein
Keep dreamin'
Bin jetzt auch dabei.
Schöner Schreibstil, keine Rechtschreibfehler:) Gefällt mir;)
Schnell weiter, ich glaub jetzt wirds spannend...!
07.07.2011 - Klam
20.08.2011 - Linz
13.11.2011 - Wien
05.03.2012 - Linz
??.??.???? - ???
Riecht nach Haber.
I know the way to touch the sky.
Danke,dass du auch dabei bist, Performing Monkey!
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Kapitel 2
“Frau Keitonen, es war gut, dass sie sofort ins Krankenhaus gekommen sind.”, begann Dr. Pukinen behutsam.
Ich saß auf einem unbequemen Stuhl vor dem riesigen Schreibtisch, schwarzen Schreibtisch. Ich war furchtbar nervös, vor...vor was eigentlich? Vor der Wahrheit oder vor dem, was ich glaubte, was die Wahrheit war?
In diesem Moment tat ich das, was ich, seit ich begonnen hatte zu denken, immer tat. Ich liebte es, die Gesichtszüge eines Menschen zu studieren. In jedem winzigen Detail suchte ich nach Emotionen oder auch nur dem kleinsten Hinweis auf die Gefühlslage. Und im leicht faltigen Gesicht des Arztes war ich mir sicher, Unbehagen zu erkennen. Seine rechte Augenbraue zuckte kaum merklich und seine graublauen Augen blickten fast schon mitleidig. Dazu ein winziger, kurzer Seufzer, bevor er weitersprach.
“Sie haben über ständige Müdigkeit und körperliche Schwäche geklagt.”, fasste er zusammen und ich nickte ungeduldig, “Der Bluttest hat ergeben, dass sie mit ihrer Befürchtung Recht hatten. Das waren die ersten Symptome ihrer Leukämie-Erkrankung.”
Jeder einzelne Muskel meines Körpers war plötzlich bis aufs Zerreißen angespannt. Ich war nicht mehr fähig, einen klaren Gedanken zu fassen, aber das war vielleicht auch besser so.
“Ich weiß, dass das jetzt ein furchtbarer Schock für sie ist.”, fuhr Dr. Pukinen verständnisvoll fort, doch ich wollte ihm nicht zu hören.
Warum redete er jetzt überhaupt? Merkte er denn nicht, dass ich nichts dringender als Stille brauchte?
“Aber wenn sie sich sofort in Behandlung begeben, haben sie gute Heilungschancen.”, versprach er enthusiastisch.
Verblüfft sah ich auf und lachte kurz und bitter auf. Anscheinend gerieten meine Gefühle völlig außer Kontrolle.
“Wie kommen sie denn darauf, dass ich mich behandeln lasse?”, fragte ich und verabscheute selbst meinen gespielt amüsierten Ton.
Ich war geschockt von meiner Reaktion, aber andererseits wusste ich nicht, was ich von mir erwartet hatte, nachdem mir diese Krankheit diagnostiziert wurde?
Der Arzt sah mich irritiert an.
“Frau Keitonen, sie können wieder völlig gesund werden!”, meinte er eindringlich, doch ich ignorierte ihn.
“Wie lange habe ich noch, wenn ich mich nicht behandeln lasse?”, fragte ich leise und schluckte schwer.
Egal, welche Antwort ich bekam, mein noch junges Leben würde ein frühes Ende finden.
Dr. Pukinen runzelte seufzend die Stirn und nahm meine Blutwerte zur Hand.
“Das kann man nie genau einschätzen. Im schlimmsten Fall sechs Monate.”
In meinem Gesicht regte sich nichts, doch in mir drin brach alles zusammen. Alles vorbei in nur 6 Monaten!
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Nein die arme !
!
Simo weiter schnell
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Ja weiter weiter!! omg, die arme...
nur noch 6 monate....
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Waaaahhh, das ist ja voll traurig!
Das kannst du doch nicht machen Simo! 

Weiterrr!
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Oh Mensch!
Und wenn sie doch mal darüber nachdenkt, sich behandeln zu lassen?
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ohh gott! die Arme!

ich finde es zwar einerseits doof das sie sich nicht behandeln lassen will, aber anderes seits kann ich sie auch irgendwie verstehen...
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Wahnsinn!*___________*
bin auch dabei

oh man die arme ... das muss schlimm sein zu wissen, dass in 6 Monaten alles vorbei ist, wenn man sich nicht behandeln lässt... hoffentlich überlegt sie es sich noch mal. Sie hat ja laut dem Arzt noch Chancen auf eine Heilung...
schnell weiter
wow, was für ein einstieg! dein schreibstil gefällt mir sehr gut und du machst es einem einfach, mit den personen mitzufühlen. schnell weiter bitte
stay true- stay you
Oh nein...
vielleicht überlegt sie es sich doch nochmal :S
Keep dreamin'
Danke für die vielen Kommentare, ihr Lieben!
Das Kapitel für morgen gibt es schon heute Abend...
Kapitel 3
“Denken sie darüber nach, Frau Keitonen!”, bat der Arzt besorgt und ich nahm mir genau eine halbe Minute dafür Zeit, indem ich an eines der letzten Gespräche mit Ira zurückdachte...
*Rückblick*
...Wie an jedem Abend saß ich am Krankenbett meiner Tante und sah gequält dabei zu, wie sie von Tag zu Tag kränker wurde. Ihre Haut war fahl und blass, die Augen ausdruckslos und der Körper knochig und abgemagert. Vorsichtig führte ich ein Glas Wasser an ihre Lippen, weil sie zu schwach war, um es selbst anzuheben. Dann setzte ich mich, auf ihre matte Einladung hin, neben sie auf das harte Bett.
“Ira?”, fragte ich leise und sie nickte nur mit geschlossenen Augen, “Wenn du dein Leben noch einmal leben könntest, was würdest du anders machen?”
Ich wusste nicht, warum ich das gerade in diesem Moment wissen wollte, wahrscheinlich ahnte ich bereits, dass ich schon bald nicht mehr die Möglichkeit dazu haben würde. Für einen kurzen Augenblick kehrte wieder Leben in ihre erschöpften Gesichtszüge ein und sie sprach mit erstaunlich klarer Stimme.
“Ich würde nichts anders machen...bis auf eine Sache.”
Neugierig sah ich sie an und musste erschreckt feststellen, dass ihre Miene wieder schlaff wurde und ihr Blick war resigniert.
“Was denn?”, hakte ich behutsam nach.
“Ich würde mich niemals mehr behandeln lassen. Ich hätte vor 8 Monaten einfach das machen sollen, was ich mein Leben lang vor mir hergeschoben habe. Es gibt so viele Träume, die ich mir nie erfüllen werde.”
Traurig betrachtete ich eine einzelne Träne, die sich den Weg über Ira´s Wange bahnte...
*Rückblick Ende*
“Meine Entscheidung steht fest.”, teilte ich dem Arzt entschlossen mit.
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ich würd auch lieber noch mein leben leben als mich behandeln zu lassen !
...
Aber dieser satz,... “Wenn du dein Leben noch einmal leben könntest, was würdest du anders machen?” errinert mich echt an .... ich schreibs hier nich
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Ahhhhhh, ich muss immer noch so lachen wegen dem, was du nicht geschrieben hast!
Hättest du aber machen können...
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Irgendwie kann ich sie verstehen :s
Keep dreamin'
ja...
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Das ist ja schrecklich. Da bin ich ja mal gespannt, ob sie sich jetzt endgültig dagegen entschieden hat...
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hey, ich les auch mit! ich mag deinen schreibstil! und du hast keinen einzigen rechtschreibfehler!!
hoffe, die geschichte findet ein happy end..
He said
Heal me... ♥
Danke, dass du auch dabei bist, masl93!
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Kapitel 4
Bevor er noch etwas einwenden konnte, stand ich langsam auf und verließ grußlos das Büro. Eigentlich hasste ich es, unhöflich zu sein, doch in diesem Moment stellte ich mir zum ersten von unzähligen Malen , die noch folgen würden, die Frage: Warum kümmerte ich mich noch darum, was andere Leute über mich dachten?
Orientierungslos sah ich mich auf dem Flur um. Wohin sollte ich jetzt gehen? Meine Beine weigerten sich, einen einzigen Schritt zu machen. Sie hielten am Boden fest, als wären sie verankert. Ich wünschte mir, dass sie sich einfach weiterbewegten, wie sie es immer getan hatten.
Plötzlich riss mich das Klirren eines Glases aus meiner Trance und ich nahm meine Umgebung wieder wahr. Auch eine junge Frau, die höchstens zwei Jahre älter war, die mich besorgt beobachtete. Sie sah hübsch aus. Ihre Gesichtszüge waren fein, die Lippen zartrosa und ihre Augen tiefbraun, doch ich hatte noch nie einen traurigeren Blick in meinem Leben gesehen. Aber was an ihrem Aussehen sofort auffiel, fast erschreckte, war die Glatze. Sie war eine der Frauen, auf deren Aussehen unzählige Frauen neidisch waren und einige würde alles dafür geben, mit ihr tauschen zu können. Doch was brachte ihr das noch, jetzt, wo niemand mehr mit ihr tauschen wollte? Jetzt sahen Menschen sie an und waren plötzlich nur noch dankbar, dass das Leben sie vor diesem Schicksal verschont hatte. Auf einmal sah ich meine Zukunft in ihrem Gesicht. Meine Zukunft, wenn ich mich behandeln lassen würde.
Panik verschnürte meinen Brustkorb und plötzlich bewegten sich meine Beine wieder. Ich hetzte zum Aufzug und drückte wie wild auf den Knopf. Ich musste raus, ich musste wieder atmen. Alles um mich herum begann, sich zu drehen und ich stürzte mich erleichtert in die kleine, graue Kabine, als sich die Tür endlich öffnete. Die Fahrt nach unten dauerte nur einige Sekunden und ich konnte es kaum abwarten, endlich das Krankenhaus zu verlassen. Mein erster Weg führte mich in den kleinen Park im Hinterhof der Klinik.
Geschockt ließ ich mich auf eine alte Holzbank fallen. Ich war völlig hilflos.
Ich wusste immer, was ich tun musste. Warum wusste ich es jetzt nicht? Wie konnte ich bloß die Kontrolle über meine Gedanken zurückgewinnen?
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oh gott, die arme!! ich weiss nicht wie ich nach einer solchen diagnose reagieren würde....
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Die Arme
Die Entscheidung ist echt schwer!
Keep dreamin'
niemand weiss, wie er auf so eine nachricht reagiert... ich denke, sie wird sich schon richtig entscheiden.
stay true- stay you
Mhm...da kann ich mich euch allen nur anschließen...
28.10.2011 Dresden - Alter Schlachthof
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Wann reißt der Himmel auf? <3
die frau mit der glatze ... wie traurig ...
i will let life take me where ever and i only will do my best and try to enjoy the ride.
[Samu]
Hallo, ihr Lieben!
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Kapitel 5
Nur nebenbei nahm ich wahr, wie ein paar Regentropfen auf mich herabfielen, doch ich kümmerte mich nicht darum. Der Regen wurde von Sekunde zu Sekunde stärker und schnell war ich vollkommen durchnässt, aber ich blieb einfach wie erstarrt sitzen.
Ich fixierte meinen Blick auf einen großen Rosenstrauch. Immer weiter knickten die schönen, roten Blüten unter dem heftigen Regen ein und fielen ab. Bis eben waren sie noch wachsende Geschöpfe gewesen und jetzt lagen sie tot auf der Erde. Und niemandem würde es auffallen, außer dem Gärtner, der sie schon bald ersetzen würde.
Wem würde mein Tod auffallen? Oder eher, wer würde mich vermissen? Meine Mutter...meine Kollegen, aber nur solange, bis sie wieder jemanden gefunden hatten, der die meiste Arbeit für sie erledigte...und dann niemand mehr. Ich kannte meinen Vater nicht, hatte keine Geschwister, keinen Partner und auch keine tiefgehenden Freundschaften. Jahrelang hatte ich mich wie eine Besessene erst auf mein Studium und dann auf meinen Job konzentriert und dafür alles andere aufgegeben. Ich wollte erfolgreich sein, viel Geld verdienen und Anerkennung für meinen Ehrgeiz erhalten. Solange Ira noch lebte, hatte ich nichts vermisst. Sie war für mich beste Freundin und manchmal sogar wie Schwester und Mutter in einem gewesen, doch jetzt war ich einsam und noch schlimmer, ich war ersetzbar. Ira hatte ihren Verlobten, ihre Schwester, ihre Freunde und mich hinterlassen.
Als sei ich verrückt geworden, warf ich meinen Kopf in den Nacken und lachte bitter.
Kaum jemand würde mich vermissen, ich würde keine Lücke hinterlassen, für jeden würde sich die Welt einfach weiterdrehen.
Warum sollte ich mich also unnötig lange an diesem Leben festklammern? Nur noch ein wenig Zeit blieb mir, um es endlich zu genießen und das musste ich nutzen...
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richtig, sie sollte nicht mehr länger im regen sitzen (das is traurig...) sondern die letzte zeit ihres lebens noch genießen
i will let life take me where ever and i only will do my best and try to enjoy the ride.
[Samu]
Die Arme, sie tut mir so leid
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schnief...
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*schnief* die arme..!
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ich schnief dann mal mit...
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Wann reißt der Himmel auf? <3
ich verteil mal Taschentücher... *taschentuch geb* ..;(
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die brauche ich jetzt auch! so darf sie doch nicht denken!
stay true- stay you
wie traurig...
She´d dream of paradise
In defense of our dreams
And if we die, we die together...
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So viele Kommentare werden mit dem nächten Kapitel belohnt...
Kapitel 6
Der Regen wurde einfach nicht weniger, doch ich verließ meinen Platz auf der Bank nicht. Zu sehr fürchtete ich mich vor dem, was danach folgen würde. Ich würde mich meinem Leben auf ganz neue Weise stellen müssen, auch einigen unangenehmen Gedanken. Und dann musste ich in bisschen Ordnung wiederherstellen und mir überlegen, wie ich das eigentlich machen wollte, mein Leben genießen.
Plötzlich merkte ich im Augenwinkel, wie jemand neben mich getreten war, doch ich sah nicht auf.
“Kann ich dir helfen?”, fragte eine leise, besorgte Frauenstimme.
Abwesend schüttelte ich den Kopf und blickte weiterhin stur geradeaus.
“Du bist auch krank, oder?”, hakte die Person nach und endlich drehte ich mich herum.
Überrascht stellte ich fest, dass es sich um die junge Frau von eben handelte. Sie trug einen hellen Bademantel, darunter einen Krankenhauskittel und schützte sich mit einem großen, roten Regenschirm vor dem herabfallenden Regen. Als Antwort nickte ich nur kurz.
“Darf ich?”, fragte sie und wies auf den leeren Platz neben mir.
“Aber die Bank ist nass. Du könntest dich erkälten.”, wandte ich tonlos ein.
Wortlos wischte sie mit ihrem Ärmel das Wasser weg und setzte sich neben mich.
“Ich bin übrigens Emma.”
“Coco.”, erwiderte ich nur, zu mehr war ich nicht fähig.
“Was hast du denn?”, erkundigte sie sich behutsam.
“Leukämie.”, lautete meine karge Antwort, die aber für einen furchtbaren Stich in meinem Herz sorgte.
Zwischen uns entstand ein unschlüssiges Schweigen, weil niemand wusste, was er sagen sollte.
“Und du?”, fragte ich schließlich leise und mit einer Spur von schlechtem Gewissen, weil sie ja offensichtlich schon länger krank war als ich.
“Darmkrebs.”, erklärte sie und für einen winzigen Moment schwankte der mutige Ton in ihrer Stimme und sie schluckte kurz, “Bald habe ich die zweite Chemotherapie hinter mir. Aber die Ärzte meinen, meine Chancen stehen nicht schlecht. Wie sieht es bei dir aus?”
Ich zuckte nur mit den Schultern.
“Ich habe noch etwa 6 Monate.”, sagte ich nur und wieder löste diese Tatsache eine zerstörerische Gefühlslawine in mir aus.
“Kann man nichts mehr machen?”, erkundigte sie sich einfühlsam.
“Möglich wäre es schon, aber ich werde mich nicht behandeln lassen.”
Ich drehte mich zu Emma um und suchte unsicher nach den richtigen Worten.
“Woher nimmst du die Kraft, dich behandeln zu lassen?”
“Meine Familie, meine Träume und vor allem die Liebe zu meinem Verlobten machen mir jeden Tag klar, dass ich nicht aufgeben darf.”, sagte sie entschlossen, “Warum möchtest du dich nicht behandeln lassen?”
“Meine Tante ist trotz Behandlung an Leukämie gestorben. Ich möchte nicht so leiden, wie sie es getan hat.”
Plötzlich wurden wir von einer aufgeregten Krankenschwester unterbrochen, die auf uns zugelaufen kam.
“Frau Eronen, sie sollten nicht so lange in der Kälte sitzen.”, meinte sie besorgt.
Emma nickte, doch bevor sie aufstand, schrieb sie etwas auf ein kleines Stück Papier, das sie aus der Manteltasche gezogen hatte.
“Wenn du mal reden möchtest, ruf mich an oder komm einfach hier vorbei.”
Sie reichte mir lächelnd den Zettel und ich verabschiedete mich dankbar.
Ein paar Minuten später konnte ich mich endlich dazu bewegen, aufzustehen und mich auf den Weg nach Hause zu machen. Bei diesem Regen waren die Straßen Helsinki´s wie leer gefegt und ich fühlte mich unendlich einsam. Vergeblich versuchte ich, ein Taxi anzuhalten, doch sie fuhren an mir vorbei. Nicht überraschend, so durchnässt wie ich von Kopf bis Fuß war, doch es machte mich wütend. Warum sahen sie nicht, wie verzweifelt ich war? Gleichgültig ignorierten die Fahrer meinen dringenden Wunsch, endlich nach Hause zu kommen. Plötzlich wurde mir die Sinnlosigkeit meiner Wut bewusst und ich musste gleichzeitig lachen und weinen.
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ich brauch gleich noch mehr Taschentücher...
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Ja ich bin auch für ein Päckchen Tempos!
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Das ist ja kaum aus zu halten vor Traurigkeit :'(
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