Mal so zur Info, die Story beginnt ebenfalls an Rauls und Maijus Einweihungsparty und ist somit wieder eine Art „Fortsetzung“ zu „Herz abgegeben“. Ich denke, dass ihr auch ohne „Herz abgegeben“ oder „Es geht auch ohne Gefühle!?!?“ die Geschichte gut versteht, da ich außer der Einweihungs- und Hochzeitsparty wohl eine völlig eigenständige Story daraus machen werde.
Ich denke jeder, der gerne rosarote Geschichten mit Happy End liest, ist bei mir genau richtig
Ich bin der Meinung in der Realität läuft genug schief, da kann eine FF gut und gerne rosarot mit Blümchen sein
Ich werde sowohl aus Samis als auch aus Heljäs Sicht erzählen.
Ich hoffe euch gefällt die Story und ihr hinterlasst fleißig Kommis 
LG Jenny_hihi_
Hier geht es schonmal los, ihr könnt euch bei meiner Tiermedizin-Klausur bedanken, ich wollte nicht lernen und schwupps, kamen die Ideen wieder.
Ob und wie regelmäßig ich posten kann weiß ich leider noch nicht, da ich jetzt erst bei Kapi 3 bin und somit nicht wirklich einen "Vorsprung" vorweisen kann, aber ich wollte euch auch nicht noch länger warten lassen, wenn schon mal etwas Kreativität fließt
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Kapitel 1
# Sichtweise Sami #
Raul und Maiju haben heute zu ihrer Einweihungsparty geladen und ich muss ehrlich sagen die Jungs und ich haben uns das mehr als nur verdient. Ich bin relativ früh gemeinsam mit Riku und Osmo verabredet, da wir uns ein Taxi teilen wollen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass heute Abend reichlich Alkohol fließen wird und ich freu mich tierisch darauf. Wir haben schon relativ lange nicht mehr zusammen die Brauereien dieser Erde bereichert und irgendwie habe ich das etwas vermisst. Und außerdem, oder besser vor allem bleibt mir so heute ein einsamer Abend auf meiner Couch erspart.
Ich gehe schon kurz bevor wir verabredet sind runter, da ich nicht möchte, dass die Jungs zu lange auf mich warten müssen. Es dauert auch keine fünf Minuten, da fährt schon ein Taxi samt Riku und Osmo vor, dass uns jetzt gesammelt zu Raul und Maiju fahren wird.
Riku stürzt als erster aus dem Taxi und klingelt. Ich kann nicht genau sagen wie lange es gedauert hat aber mehr als ein paar Sekunden mit Sicherheit nicht. Wir sind noch nicht richtig die Tür rein, da drückt uns Raul schon jeder eine Flasche Bier in die Hand. So liebe ich das, Service 1 plus mit Sternchen. Sobald wir alle mit Bier versorgt sind, bekommen wir eine exklusive Führung durch das Liebesnest. Es ist total niedlich die kleinen verliebten Gesten zwischen Raul und Maiju zu sehen, aber irgendwie stimmen sie mich auch traurig. Ich fühle mich schon seit einiger Zeit ziemlich einsam, aber das sollte ich für heute auf die Seite schieben und der guten Laune Platz machen.
# Sichtweise Heljä #
Die Mädels und ich sind die Ersten, die bei Raul und Maiju aufschlagen, wobei Maiju noch nicht ganz fertig ist und wir deshalb von Raul mit einem Sekt vertröstet werden. Ich muss sagen, mit so einem guten Sekt lasse ich mich sehr gerne vertrösten und außerdem gibt Raul sein Bestes um uns Mädels zu entertainen.
Schon bevor Maiju aus dem Bad zu uns stößt, haben wir die erste Flasche Sekt geleert und ich bin mir mehr als nur sicher, dass dieser Abend feuchtfröhlich wird.
Meine eher schlechte Laune, die ich zugegeben heute Morgen noch hatte, ist wie verflogen, woran der Sekt wahrscheinlich nicht ganz unschuldig ist. Maiju zeigt uns stolz die Wohnung und ihr strahlen ist nicht zu übersehen, vor allem beim Prinzessinnen-zimmer glitzern ihre Augen. Wir sind gerade fertig mit unserer Führung, da klingelt es und drei überaus attraktive Männer stoßen zu uns was auch die letzten kleinen Zweifel, dass dieser Abend toll wird vernichtet.
Wir Mädels gehen zurück ins Wohnzimmer, wo wir die Luft aus unseren Gläsern lassen und uns sehr angeregt unterhalten. Im Laufe der Zeit wird Maijus und Raul Wohnung immer voller und die Stimmung immer besser.
Ich will gerade in die Küche, um eine neue Flasche Sekt zu holen, als ich mit einen von Rauls Bandkollegen zusammenstoße. „Oh äh sorry.“, entschuldige ich mich flüchtig und will meinen Weg in die Küche fortsetzen, als er mich zurückhält. „Macht nichts, ich lebe ja noch. Ich bin übrigens Sami.“, sagt er und reicht mir seine Hand. „Heljä“, erwidere ich seinen Handschlag und bekomme bei genauem Blick in seine Augen schwache Knie.
„Darf ich dir einen Drink anbieten?“, fragt er und hält mir eine Dose Lonkero hin, dass ich eigentlich Nachschub für mich und meine Mädels holen wollte habe ich irgendwie völlig vergessen. Ich nicke, nehme die Dose dankend an und wir gehen gemeinsam zurück ins Wohnzimmer, wo wir uns an einen freien Stehtisch stellen.
# Sichtweise Sami #
Nachdem ich gedankenverloren eine von Maijus Freundinnen angerempelt habe, kann ich sie zu einem Drink mit mir überreden. Wir führen eine sehr angeregte Unterhaltung und ich bin mir gerade nicht sicher, ob es mit am Alkohol liegt oder daran, dass ich mich vor allem in letzter Zeit so einsam fühle, aber Heljä ist mir mehr als sympathisch und irgendwie habe ich das Gefühl, dass es zwischen uns gewaltig knistert.
„Kann ich dir noch etwas zu Trinken bringen?“, frage ich, a mein Bier leer ist. „Also gegen einen weiteren Lonkero ist nichts einzuwenden.“, ist Heljäs Antwort woraufhin ich sie für einen kurzen Moment allein lasse und in die Küche gehe, wo Samu und Raul gerade neues Bier in den Kühlschrank stellen. Ich erleichtere den Beiden die Arbeit, indem ich mir ein Bier nehme und für Heljä noch mit einem Lonkero bewaffne, bevor ich zurück ins Wohnzimmer gehe, wo Heljä noch genauso am Stehtisch steht wie eben.
Ich reiche ihr die Dose und stelle mich wieder neben sie um mit ihr anzustoßen. Heljä wendet sich mir zu und wir schauen uns tief in die Augen, was die Zeit still stehen lässt. Ich habe das große Bedürfnis ihr näher zu kommen, doch ehe ich dem nachkommen kann, nimmt Heljä mir die Entscheidung ab.
was für ein fieser break. also ich bin dafür, das du heute noch ein kapi postest. dann kann ich die nacht wenigstens beruhigt schlafen.
Sie küsst ihn bestimmt gleich.
Music or Die!
Ah, es geht doch weiter!!! Schön, ich freu mich!!!

Und jetzt KÜSSEN!!!
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Gemeinschaftsproduktion von Karo und sunny.girl
Hm, wehe sie nimmt ihm die Entscheidung ab, indem sie sagt, sie müsse nach Hause... dann gibts einen auf den Deckel!!!

Und Grüße an deine Kreativität, freut mich, dass sie wieder da ist und wir nicht so lang warten mussten
Sry, dass ich noch nicht weiter geantwortet hatte - die Uni - aber ich find toll, was ich hier lese

Mehr davon!!!
Wooop wooop - meine FF - In Mias Welt bei Breathless geht's meistens eher lustig zu... schaut doch auch mal rein...
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Also ich glaub ja eher, sie geht mal wieder zu ihren Freundinnen.....
ich les auch mal wieder mit

gemeiner break
The men with the guitar in his hands
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Soon you're so far away, and I miss you everyday.
Vielen Dank, dass ihr schon so fleißig kommentiert
Zur Belohnung gibt's gleich das nächste Kapi, aber ich denke dann müsst ihr ein paar Tage auf neuen "Stoff "warten
Kapitel 2
# Sichtweise Heljä #
Da unsere Getränke leer sind, hat Sami uns heldenhaft neue besorgt, mit denen wir uns nun zu prosten. Ich schaue ihm ganz tief in seine grünen Augen und versinke geradezu darin, während in mir das Verlangen steigt ihn zu küssen. Da ich die Spannung zwischen uns spüre und selbst noch nicht bereit bin loszulassen und einfach alles zuzulassen, versuche ich die Situation etwas zu entschärfen, indem ich ich mit Sami auf den Balkon gehe.
Als wir dort ankommen liegt allerdings noch immer die gleiche Spannung in der Luft und mein Verlangen ihn zu küssen wird immer größer. Für gewöhnlich bin ich eher zurückhaltend, aber der Lonkero, der Sekt und wohl die Allgemeinsituation zeigen ihre Wirkung, weshalb ich mich ihm nähere und vorsichtig meine Lippen auf seine presse.
Im ersten Moment zeigt Sami keine Regung, weshalb ich mich schon zurückziehen möchte, als ich dann doch seine Hände um meine Hüfte spüre und seine Zunge, die vorsichtig mit meiner in einen Kampf tritt.
Wir stehen eine ganze Zeit lang knutschend da, bevor ich mich von Sami löse. „Ich sollte mich mal langsam auf den Weg nach Hause machen, ich wollte nicht so lange bleiben, dass ich von meinem freien Tag morgen noch etwas habe.“, kommt es wie automatisch aus mir heraus, obwohl ich das eigentlich nicht sagen wollte. „Kein Problem, vielleicht sehen wir uns ja nochmal.“, kommt es ziemlich bedröppelt von Sami, woraufhin ich nur stumm nicken kann und auf den Weg zu Maiju mache, um mich von ihr zu verabschieden.
# Sichtweise Sami #
Ich stehe knutschend mit Heljä auf dem Balkon und kann nicht wirklich in Worte fassen, welche Gefühle das gerade in mir auslöst. Aber wie es leider so ist im Leben, hört es auf, wenn es am schönsten ist. Heljä löst sich von mir und verabschiedet sich ganz unerwartet mit der Begründung sie wolle vom morgigen Tag noch etwas haben.
Ich bin im Ersten Moment so irritiert, dass ich nur stumm nicken kann und sie gehen lasse. Aber schon im selben Moment könnte ich mich selbst schlagen, warum bin ich in Sachen Frauen eigentlich immer so leicht zu verunsichern und zu verschüchtern? Ich gehe ihr hinterher und halte Heljä am Arm fest, bevor sie Maiju erreicht. „Heljä warte, soll ich dich vielleicht noch nach Hause bringen? Es ist schon reichlich spät und du solltest nicht allein durch Helsinki laufen, das kann gefährlich sein.“, frage ich sie und ihr Lächeln verrät mir irgendwie, dass ich wohl ausnahmsweise genau das Richtige getan habe.
„Du musst nicht, ich kann auch alleine nach Hause gehen die Party ist doch noch in vollem Gange.“, versucht sich zu beschwichtigen und doch habe ich das Gefühl, dass sie eigentlich sagen will 'Gerne Sami darauf habe ich nur gewartet'. Frauen, ich kenne keine einzige, die immer das ausspricht, das sie auch denkt, da sollen wir Männer noch durchblicken. „Ach' quatsch, ich mach das gerne, ich verabschiede mich noch schnell und dann können wir gehen.“, erwidere ich und mache mich auf den Weg zu Raul und dann zu Maiju um ihnen für die Einladung zu danken.
# Sichtweise Heljä #
„Du Maiju, ich mach mich auch so langsam mal auf, ich bin schon ziemlich müde. Eure Wohnung ist echt toll und danke nochmal für die Einladung.“, verabschiede ich mich von Maiju, die mir schon süffisant entgegen grinst. „Jaja du gehst nach Hause. Lässt du Sami hier, oder nimmst du ihn mit?“, bekomme ich zur Antwort und habe das Gefühl, dass ich etwas rot werde. „Mal schauen, aber er bringt mich jetzt zumindest nach Hause.“, ich merke wie mein Grinsen immer breiter wird und ich Maiju wohl verrate wie es in mir aussieht. „Na dann, wünsch' ich euch mal viel Spaß! Und lass dich sicher nach Hause bringen!“, wir umarmen uns noch schnell und schon steht Sami hinter mir um sich ebenfalls von Maiju zu verabschieden, während ich Raul suche um ihm Tschüss zu sagen.
# Sichtweise Sami #
Nachdem sich Maiju und Heljä zur Verabschiedung umarmt haben, verabschiede ich mich von Maiju: „Ich bin dann auch mal weg.“ Ich schaue verlegen zu Boden, da ich das Gefühl habe, dass Maiju mich schon genau durchschaut hat. „Komm gut nach Hause, danke, dass du da warst. Und bring Heljä gut nach Hause, dass mir kleine Klagen kommen.“, flüstert sie mir während einer Umarmung ins Ohr, weshalb ich mich noch ertappter fühle. „Mhh, versprochen.“ , antworte ich und mache mich auf den Weg zu Raul um auch ihm noch schnell für die Party zu danken.
„Danke Kurzer für die Party, hat Spaß gemacht und eure Wohnung ist echt toll geworden.“ „Gerne, komm gut nach Hause und viel Erfolg.“, zwinkert Raul mir zu, nimmt mich noch kurz in den Arm und wendet sich wieder seinem eigentlichen Gesprächspartner zu.
Ich gehe in den Flur, wo Heljä schon wartet und machen wir uns auf den Weg. Wo genau sie wohnt weiß ich nicht, aber da wir zu Fuß unterwegs sind, nehme ich an, dass es nicht sehr weit zu sein scheint. „Ist dir kalt?“, frage ich, da Heljä ihre Arme vor der Brust verschränkt und sich kurz schüttelt. „Mhhh, ein wenig.“, bekomme ich zur Antwort, weshalb ich vorsichtig meinen Arm um sie Lege in der Hoffnung, sie zumindest etwas wärmen zu können. „Wo wohnst du eigentlich?“, frage ich nachdem wir schon eine ganze Weile unterwegs waren und ich das Gefühl habe, dass wir noch etwas länger unterwegs sein werden. „Jetzt ist es nicht mehr so weit, vielleicht noch 20, 25 Minuten, den größten Teil haben wir schon hinter uns.“, ist ihre Antwort und wir laufen weiter.
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haha geiiil
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Boah, noch 20-25 Minuten, aber den größten Teil haben wir hinter uns? Da wäre ein Taxi wohl zu schnell gegangen? Aber jetzt versteh ich auch, warum sie los mußte, damit sie noch was vom nächsten Tag hat......
sie wären vielleicht besser erst zu Sami spaziert, da hätten sie ja auch schlafen können
Music or Die!
ALso, als Sami hätte ich mich ja nach der abrupten FLucht seiner Knutschparterin erstmal gefragt, ob ich wirklich sooo schlecht küsse
Zum Glück hat sich die Frage erübrigt und Heljä muss einfach nur los, weil sie noch einen 3 stündigen Fußmarsch zurücklegen muss und zum Morgengrauen zu Hause sein will....
Vielleicht sollte ihr mal Jemand die Nummer vom Taxidienst ins Handy einspeichern? Aber mit Sami an der Seite kann der Weg vermutlich gar nicht lang genug sein, hm???
Freue mich aufs nächste Kapitel!!!
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Ach 20,25 Minuten sind doch gaaar nichts!
Da haben die beiden ja noch ein bisschen Zeit, sich besser kennen zu lernen! ^^
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Kapitel 3
„Warum hast du denn nichts gesagt, wir hätten uns doch auch ein Taxi nehmen können, dann hätten wir nicht durch halb Helsinki laufen müssen so mitten in der Nacht.“, frage ich als wir in etwa auf der Höhe von meinem Wohnhaus sind. „Ich wollte mir noch etwas die Füße vertreten, mache ich ganz gerne wenn ich etwas getrunken habe.“, bekomme ich von Heljä die Antwort und merke, wie sie sich noch enger an mich an kuschelt, weil es gerade anfängt zu donnern.
# Sichtweise Heljä #
Ich mache mich gemeinsam mit Sami auf den Weg zu mir nach Hause, da er darauf bestanden hat mich heim zu bringen, worüber ich alles andere als böse bin. Etwa auf halber Strecke fange ich ziemlich an zu frösteln, weshalb Sami beschützerich den Arm um mich legt, was ich schon ziemlich genieße. Wir sind noch etwa 25 Minuten von meinem Wohnhaus entfernt, als es anfängt zu donnern, weshalb ich mich enger an Sami kuschel. Ich hatte schon als kleines Kind höllische Angst vor Gewittern und so lächerlich und peinlich es auch ist, jetzt wo ich 29 bin und man eigentlich davon ausgehen sollte, dass als eine mit beiden Beinen im Leben stehende Frau darüber hinweg bin, ist meine Angst eigentlich noch schlimmer geworden.
Früher konnte ich mich immer ins Bett meines großen Bruders schleichen, der mich mit ein paar beruhigenden Worten immer zum Einschlafen gebracht hat, aber seit er ausgezogen war, hatte ich niemand der mir wirklich genügend Halt gegeben hat, um mir die Angst zu nehmen, weshalb sie wohl von Gewitter zu Gewitter immer heftiger geworden ist.
„Sollen wir vielleicht besser bei mir einen kurzen Zwischenstopp machen, das hört sich so an, als würden sich gleich da oben die Schleusen öffnen und dann stehen wir in einem heftigen Gewitter.“, fragt Sami und reißt mich somit aus meinen Gedanken. „Wie weit ist es denn noch bis zu dir?“, stelle ich eine Gegenfrage und klammer mich noch ein bisschen fester an Sami, da es immer mehr Donner und diese mittlerweile von Blitzen begleitet werden. „Nicht mehr weit noch vier Häuser.“, bekomme ich von Sami zur Antwort und kaum dass er das ausgesprochen hat, beginnt ein heftiger Regenschauer.
# Sichtweise Sami #
Das Gewitter wird immer stärker und als würde das nicht reichen, fängt es auch noch an zu regnen wie aus Eimern. Mit Heljä, die sich mittlerweile noch fester an mich gekuschelt hat im Arm renne ich zu meinem Wohnhaus und krame den Schlüssel aus meiner Hosentasche, damit wir nicht noch nasser werden als wir es eh schon sind von den wenigen Augenblicken im regen. Eine Antwort auf meine Frage habe ich nicht wirklich bekommen, aber da wir nun völlig durchnässt sind, ist es wohl sinniger, wenn wir zu mir gehen.
Oben angekommen, suche ich zuerst ein paar Handtücher raus und gebe sie Heljä, die geradezu trieft. „Danke.“, kommt es nur von ihr und schon versucht sie sich irgendwie trocken zu rubbeln, was ihr eher mäßig gelingt. „Willst du vielleicht ein paar Sachen von mir? Die werden dir wahrscheinlich viel zu groß sein, aber besser als in den Nassen Klamotten zu bleiben.“, frage ich sie doch wirklich eine Antwort bekomme ich nicht, da es schon wieder donnert, weshalb Heljä zusammenzuckt. Um sie etwas zu beruhigen, gehe ich auf sie zu und nehme sie in den Arm. „Hier kann dir nichts passieren. Versuch dich zu entspannen.“, flüstre' ich ihr zu. Irgendwie erinnert sie mich gerade an meine kleine Schwester Miia, sie hatte früher auch immer Angst vor Gewittern und hat bei mir Halt gesucht. „Danke! Und sorry aber ich kann einfach nicht anders, ich bekomme immer Angst bei Gewittern.“, kommt es nach einiger Zeit ziemlich beschämt von Heljä. „Kein Problem. Wie sieht es aus? Möchtest du ein paar trockene Klamotten?“, stelle ich die Frage von vorhin nochmals.
„Gerne, wenn es dir keine Umstände bereitet.“ „Ach quatsch. Komm einfach mit.“, antworte ich und gehe mit ihr zusammen in mein Schlafzimmer zum Kleiderschrank.
# Sichtweise Heljä #
Mir ist es schon ziemlich peinlich, dass ich mich wie ein kleines Kind verhalte, aber Sami scheint das nicht sonderlich zu stören, im Gegenteil er versucht mich zu beruhigen, was er auch erstaunlich gut kann. Da meine Klamotten von dem Regenschauer, der uns so überfallen hat, völlig durchnässt sind bietet mir Sami ein paar seiner Klamotten an, weshalb wir nun vor seinem Kleiderschrank stehen.
„Such dir einfach was raus, ich bin kurz im Bad, dann kannst du dich hier in Ruhe umziehen.“, bietet Sami an, nimmt sich einige Teile aus dem Schrank und verschwindet. Ich ziehe mir einen Pulli und eine Jogginghose heraus und versuche mich von meinen klebenden Sachen zu befreien um in Samis zu unheimlich gut riechende zu schlüpfen.
Ich bin gerade dabei mir den Pulli überzuziehen, als es an der Tür klopft. „Ist bei dir alles okay?“ steckt Sami seinen Kopf durch die Tür, woraufhin ich nur mit dem Kopf nicke. Ich folge ihm in sein Wohnzimmer, wo schon eine Tasse Tee steht. „Setz dich ruhig und fühl dich wie zu Hause!“, werde ich noch angewiesen, weshalb ich es mir neben Sami bequem mache. „Ich fürchte, dass wir morgen beide eine dicke Erkältung haben.“, sage ich, da mir die Ruhe irgendwie etwas unangenehm ist.
# Sichtweise Sami #
Ich habe Heljä noch einen Tee gekocht, bevor ich im Schlafzimmer nachschaue ob bei ihr alles in Ordnung ist. Wir setzten uns gemeinsam auf die Couch und irgendwie entsteht eine mir unangenehme Stile, die Heljä durchbricht. „Ich fürchte, dass wir morgen beide eine dicke Erkältung haben.“, kommt es von Heljä. „Ja ich befürchte auch, das ging aber auch erstaunlich schnell mit dem Regen.“ „Da sagst du was. Und wach bin ich jetzt auch wieder, wo ich vorhin fast im Stehen eingeschlafen wäre.“ „Du musst ja auch nicht schlafen, wir können ja noch ein bisschen quatschen.“, kommt es von mir und damit ist unsere Rededynamik wieder hergestellt und wir unterhalten uns wieder sehr angeregt.
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*20.11 Saarbrücken
*21.11 Lubu
och die Zwei sind ja süss.
Und Sami wird hoffentlich die ganze Nacht den grossen Beschützer markieren können und sie darf bei ihm schlafen.
Music or Die!
Ja, seh sie auch schon fest an ihn gekuschelt einschlafen......
Schnuffig!!
Und morgen wachen sie nebeneinander auf der Couch auf.
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Gemeinschaftsproduktion von Karo und sunny.girl
vielleicht donnert es draußen noch ein bisschen und sie springt ihm auf seinen schoß?
Hach - wat süüüüüüüüß!!!
Nach Hause kann sie ja unmöglich, schließlich ist es wegen des Gewitters viel zu risikoreich einen Füß vor die Tür zu setzen 
Und morgen wacht sie an seiner Schulter auf, weil sie sich bis sonstwann unterhalten und irgendwann aneinandergekuschelt eingenickt sind????
Freue mich auf das nächste Kapi!
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Kapitel 4
Heljä fröstelt immer wieder obwohl sie schon relativ war angezogen ist und es in meiner Wohnung alles andere als kalt ist, weshalb ich mich dicht neben sie setzte, erst eine Decke um sie lege und dann meinen Arm. Im Laufe unseres Gespräches, wird Heljä immer passiver und schläft schließlich eng an mich gekuschelt ein. Ich stehe vorsichtig auf, damit sie nicht wach wird und versuche sie so sachte wie möglich in mein Schlafzimmer zu tragen um ihr eine komfortablere Schlafmöglichkeit zu bieten als sitzend auf der Couch. Sie ist nur einmal kurz mit dem rechten Arm am Türrahmen hängen geblieben, was sie allerdings nicht weiter gemerkt hat, da Heljä noch immer seelenruhig vor sich hin schlummert.
Im Schlafzimmer angekommen, lege ich sie vorsichtig ab und decke sie zu, bevor ich noch einen wahrscheinlich ziemlich verliebten Blick auf sie werfe und mein Schlafzimmer verlasse. Vielleicht geht es ihr ja ähnlich und sie spürt auch ein paar klitze kleine Larven die zu Schmetterlingen werden wollen in ihrem Bauch. Zurück in meinem Wohnzimmer klappe ich mir die Couch um und versuche es mir mit den Sofakissen und den Wolldecken so gemütlich wie möglich zu machen, was mir nur bedingt gelingt.
# Sichtweise Heljä #
Sami und ich führen unser Unterhaltung von vorhin fort und ich genieße es richtig ihm zuzuhören.
Ich weiß nicht, ob es an der Müdigkeit liegt oder an dem Regenschauer der uns überfallen hat, aber mir ist es erstaunlicherweise ziemlich kalt. Sami scheint das gemerkt zu haben und legt gleich eine Decke über meine Schultern und nimmt mich in den Arm um mich auch mit seiner Körperwärme zu wärmen. Ich versuche seinen Worten zu folgen, verliere aber relativ schnell den Kampf gegen die Müdigkeit und schlafe an seine Schulter gelehnt ein.
Als ich aufwache, muss ich mich erst mal orientieren, ich liege in einem großen Bett und bin mir ziemlich sicher, dass das zum Einen nicht meines ist und zum Anderen, dass ich gestern nicht in ein Bett gegangen bin. Nachdem die erste Schlaftrunkenheit weg ist, kann ich mich daran erinnern, dass ich auf Samis Couch eingeschlafen bin, aber das hier ist definitiv keine Couch. Ich stehe auf und tapse leise durch Samis Wohnung, da ich mir nicht sicher bin, wo er ist und ob er nicht vielleicht noch schläft.
Nachdem ich kurz im Bad war und in der Küche niemanden gefunden habe, schleiche ich ins Wohnzimmer, wo ich Sami ziemlich verdreht auf der Couch liegen sehe, wo er noch schläft. Schon fast auf Zehenspitzen bewege ich mich zur Couch hin um ihn ein wenig zu beobachten. Irgendetwas löst er in mir aus; etwas, das ich im Moment noch nicht beschreiben kann, aber es fühlt sich toll an und ich möchte mehr davon.
# Sichtweise Sami #
Mein Schlaf wird unruhiger und die Traumwelt schwindet immer mehr, so, dass mich die Realität einholen kann und die beginnt fast so, wie meine Traumwelt geendet hat. Ich schaue in die tollen braunen Augen von Heljä. „Oh mein Gott, scheiße, habe ich dich geweckt?“, fragt sie gleich und ich muss daraufhin schmunzeln. „Guten Morgen.“, sage ich nur und gehe nicht wirklich auf Heljäs Frage ein. „Wie hast du denn geschlafen auf der Couch?“ Ich habe das Gefühl, dass das schlechte Gewissen aus Heljä spricht. „Ich kann mich wirklich nicht beklagen, da habe ich mir was gutes ausgesucht, es gibt definitiv schlechtere Schlafmöglichkeiten.“
Heljä grinst nur beschämt und es entsteht schon wieder eine Stille, die vor allem Heljä unangenehm zu sein scheint. Ich rappel mich etwas auf und klopfe mit der Hand neben mich, um Heljä anzudeuten, dass sie sich setzen soll. „Du Sami, das ist mir jetzt irgendwie ein bisschen unangenehm, aber wie bin ich den in dein Bett gekommen?“, fragt sie schon fast verschüchtert, was die kleinen Larven in meinem Bauch eine Entwicklungsstufe weiter gehen lässt. „Du bist eingeschlafen und da habe ich gedacht, dass ich dich ins Bett bringe. Dein Rücken fand das bestimmt eine gute Idee.“, berichte ich von meiner gestrigen 'Heldentat'. „Danke, das ist mir jetzt schon ein bisschen unangenehm.“ „Ach quatsch, warum denn? Du hast nicht geschnarcht und schwer bist du im übrigen auch nicht, bist fast wie eine Feder auf meinen Armen ins Bett geschwebt.“
„Du oller Charmeur“, haut Heljä mich leicht auf den Oberarm und somit ist wohl das morgendliche Eis gebrochen. Ich räche mich indem ich mich auf sie stürze und in den Nah-tot kitzele, zumindest tut sie gerade so, weshalb ich von ihr ablasse und wir atemlos auf meinem Sofa liegen. Wir kichern wie die Teenies, aber ich genieße die Situation vollkommen.
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so und jetzt können sie sich näher kommen...
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Genau, Yazhi!
Bin mal gespannt, wann sie den blauen Felck an ihrem Arm entdeckt!
Nahtod-Kitzelerfahrungen am frühen Morgen??? Oh man, das sollte Man(n) definitiv nicht mit mir machen... Kitzeln ist so schon schlimm, aber früh morgens vor den ersten Litern Kaffee ist das der Todesstrafe würdig... wobei, frisch verliebt ist das natürlich was ganz anderes!!! Da kommt dann gleich die totkuschel-Rache Aktion....
Sind schon irgendwie süß die Zwei. Und Heljä??? Blauer Fleck am Arm???
Freu mich aufs nächste Kapi!
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Kitzeln am frühen Morgen??? Also wirklich Sami!^^

Und ich wäre auch dafür, dass sie sich jetzt ein bisschen näher kommen... wo soll ich unterschreiben???
Die beiden sind tooootal süß!!! Und Teenies sind ja nicht immer das schlechteste! Sich wie einer zu fühlen oder zu benehmen auch nicht...
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Vielen Dank für eure Kommis!!! Ich Versprech euch die beiden kommen sich schon noch näher
Kapitel 5
# Sichtweise Heljä #
Ich versuche Sami ein bisschen zu ärgern, aber er dreht den Spieß geradewegs um und kitzelt mich fast ins Koma. Es gibt nichts, worauf ich so heftig reagiere, wie auf eine Kitzelatacke, weshalb ich mich schreiend unter ihm winde, was zur Folge hat, dass ich letztendlich lachend unter ihm liege. Sami lehnt weiterhin über mir und lacht ebenfalls. Ich stoppe abrupt, da ich in seinen Augen versinke und gleich das Verlangen spüre, das mich gestern schon überrollt hat.
Ich schließe meine Augen und lasse Samis Lachanfall verstummen, indem ich meine Lippen auf seine lege. Wir liegen ziemlich lange knutschend zusammen und ich fühle mich wie gestern Abend, mit der Ausnahme, dass ich jetzt nüchtern bin und mir deswegen sicher sein kann, dass meine Reaktionen und Gefühle nicht beeinflusst sind. Es kribbelt tatsächlich ein bisschen in meinem Bauch, was mir etwas Angst macht, immerhin kenne ich Sami überhaupt nicht, weshalb ich schon fast froh darüber bin, dass uns ein Niesanfall meinerseits unterbricht.
„Ohje, das hört sich alles andere als gut an, ich glaube die kleine Außendusche gestern Nacht hat dir nicht sehr gut getan.“, kommt es gleich von Sami, der ziemlich besorgt klingt. Er löst sich nun vollkommen von mir, damit ich in Ruhe zu Ende niesen kann. „'Tschuldigung“, murmele ich, nachdem ich mich wieder einigermaßen beruhigt habe und schaue etwas beschämt auf meine Beine. „Schon ok, geht’s jetzt wieder?“, fragt Sami und hält mir ein Taschentuch hin, das ich dankend annehme.
„Wollen wir was frühstücken? Ich weiß zwar nicht so genau, was mein Kühlschrank so alles hergibt, aber ein Versuch wäre es auf jeden Fall wert.“ „Guter Vorschlag, ich könnte schon 'ne Kleinigkeit zu Essen vertragen.“, antworte ich und folge Sami in die Küche.
# Sichtweise Sami #
Vielleicht war der Regenschauer von gestern doch nicht so toll wie ich im ersten Moment gedacht habe, denn ich bin gerade dabei Heljä um einiges näher zu kommen, als sie einen Niesanfall bekommt und ich mich zwangsweise von ihr lösen muss.
„Wollen wir was frühstücken? Ich weiß zwar nicht so genau, was mein Kühlschrank so alles hergibt, aber ein Versuch wäre es auf jeden Fall wert.“, frage ich Heljä, da mein Magen ganz eindeutig etwas festes vertragen könnte. „Guter Vorschlag, ich könnte schon 'ne Kleinigkeit zu Essen vertragen.“, bekomme ich von Heljä die Antwort und sie folgt mir in die Küche. Ich bin mir nicht sicher, ob wir wirklich etwas essbares in meiner Küche, beziehungsweise in meinem Kühlschrank finden und hoffe, da Heljä mit kommt, dass mein Kühlschrank nicht schon aus namens würdigen Lebewesen besteht.
Ich öffne den Kühlschrank und außer vielleicht ein paar Flaschen Bier kann man den Inhalt wirklich erst zur Taufe schicken und dann vergessen. „Ich befürchte, dass wir uns anziehen und in ein Café gehen müssen. Das hier ist nicht wirklich nahrhaft.“, sage ich und schaue in Heljäs angewidertes Gesicht. „Ach quatsch, ähm was hältst du davon, wenn wir uns anziehen, und dann doch noch zu mir gehen, mein Kühlschrank ist um einiges voller und ganz unter uns gesagt, sind da nur tote Tiere und industriell gezüchtete Schimmelpilze drin. Und auf dem Weg können wir frische Brötchen kaufen. Ich muss mich ja irgendwie bei dir revanchieren.“
# Sichtweise Heljä #
Also wenn ich mir Samis Kühlschrank genauer angucke, wird mir eher schlecht. Außer ein paar Flaschen Bier und einem Klumpen verschimmeltem irgendetwas ist nicht wirklich etwas heraus zu holen. Deshalb schlage ich Sami vor, dass wir vielleicht besser meinen Kühlschrank plündern und von unterwegs noch frische Brötchen mitbringen. Schließlich muss ich mich irgendwie noch dafür bedanken, dass Sami mich gestern erst beruhigt und mich dann auch noch in sein Bett quartiert hat und selbst auf der Couch geschlafen hat. „Ist es okay, wenn ich kurz im Bad verschwinde? Dann können wir eigentlich auch fast schon los.“
„Klar, ich hab' dir doch gestern schon gesagt, fühl dich wie zu Hause“, kommt es von Sami und ich begebe mich in sein Bad, wo ich mich ziemlich vor meinem Spiegelbild erschrecke. Ich sehe furchtbar aus, meine Haare stehen zu allen Seiten ab und meine Hautfarbe ist so blass, dass ich mir fast selbst nicht glaube, dass ich noch lebe. Eine Haarbürste wäre jetzt vielleicht ganz hilfreich, aber wo findet man im Bad eines Mannes genau eine Bürste …
„Sami? Sami?“, rufe ich durch seine Wohnung, da er nicht mehr im Wohnzimmer ist. „Ich bin im Schlafzimmer!“, bekomme ich zur Antwort, weshalb ich davon ausgehe, dass ich ohne Probleme rein kann und er angezogen ist, aber das, was ich dann tatsächlich im Schlafzimmer sehe, belehrt mich eines Besseren.
# Sichtweise Sami #
Ich bin gerade dabei meine Shorts zu wechseln, als ich Heljä nach mir rufen höre. Ich denke mir nicht wirklich was dabei, als ich mit „Ich bin im Schlafzimmer!“, antworte, aber als Heljä dann vor mir steht und gleichzeitig wahrscheinlich am liebsten im Erdboden versinken würde, könnte ich mir selbst gegen die Stirn hauen.
„Oh, ähm ich, sorry, bin schon wieder weg.“, stammelt sie und zieht die Tür hinter sich zu. Ich ziehe meine frischen Shorts hoch und folge ihr. „Sorry, ich hab' nicht nachgedacht. Was wolltest du denn?“, frage ich, als ich Heljä leicht verwirrt im Flur stehen sehe. „Ähm ich wollte nur kurz nachfragen, ob ich deine Haarbürste benutzen kann und wo ich diese finde.“, kommt es von ihr und ich habe das Gefühl, dass ihre Wangen leicht gerötet sind. „In dem kleinen Schränkchen neben dem Waschbecken und natürlich kannst du sie benutzen.“, antworte ich ihr und schon ist sie wieder im Bad verschwunden.
Ich ziehe mich schnell zu Ende an und warte im Wohnzimmer darauf, dass Heljä fertig wird, was nicht sehr lange dauert. „Startklar?“, frage ich, als sie relativ unsicher vor mir steht. „Ähm ja, von mir aus können wir.“ Nachdem wir unsere Schuhe angezogen haben, machen wir uns auf den Weg, diesmal allerdings mit meinem Auto.
# Sichtweise Heljä #
Sami hat darauf bestanden, dass wir mit seinem Auto zu mir fahren, weshalb ich jetzt neben ihm sitze und meinen Gedanken nachhänge, während er sich auf den Straßenverkehr zu konzentrieren scheint. Kurz bevor wir an meinem Wohnhaus angekommen sind, lotse ich Sami ein paar Straßen weiter zu meinem „Stammbäcker“, der mich eigentlich täglich mit einem kleinen Frühstück und vor allem mit frischen, starken Kaffee versorgt.
„Guten Morgen Heljä!“, werde ich gleich begrüßt und schon sehe ich, wie Liisa, die Verkäuferin einen To-Go-Becher unter die Kaffeemaschine stellt. „Stopp, heute keinen Kaffee, sondern ähm ein paar Brötchen und Sami, isst du Croissants?“, richte ich während meiner Bestellung eine Frage an Sami, der mir stillschweigend gefolgt ist. „Also für mich brauchst du keine mir reichen stink normale Brötchen aus.“, bekomme ich zur Antwort, woraufhin ich meine Bestellung fortsetze. „Okay, dann wünsch' ich dir noch einen schönen Sonntag, und morgen bestellst du gefälligst wieder wie immer, sonst komme ich aus meinem Arbeitsrhythmus.“, zwinkert mir Liisa zu und ich habe das Gefühl, dass ich morgen früh etwas mehr Zeit einplanen sollte um mein Frühstück zu besorgen.
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Ich muss es nochmal sagen... Die 2 sind echt zum knuddeln süß
Sami hat sich nichts dabei gedacht, das ist bei Männern ja meistens so... wenn sie einem den letzten Joghurt wegessen ohne anzumelden, dass man neuen kaufen muss, wenn sie von der Lieblingsserie in der Pause auf den Sportkanal umschalten und vergessen zurück zu schalten und ebne auch, wenn sie spärlich bekleidet bzw nackt in ihrer Bude rumlaufen...
Sami, merken - wenn Frau fragt, wo du bist, dann kannst du dir nahezu sicher sein, dass sie das auch auf Richtigkeit überprüfen wird...
Aber so hat Heljä wenigstens schon mal das Gesamtpaket kennen gelernt und der Appetit ist ihr dennoch nicht vergangen, kann also nicht so traumatisch gewesen sein das Erlebnis...- und jetzt Früüüüühstück
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Och wie süss die beiden sind. Und naja, jetzt weiss sie ja schon was der Herr zu bieten hat, ist ja manchmal auch ganz hilfreich. Sie kauft so nicht die ähm... Katze im Sack
Ich bin ja gespannt wie es mit den beiden weiter geht. So für eine Nacht scheint es ja bei beiden nicht gewesen zu sein
Und dann kann sie vielleicht Samis Kühlschrank etwas auf fordermann bringen.
Music or Die!
du meinst den katzensack xDDDDDDDDD
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Ohne meinen Anwalt sag ich nichts!!!!!!!!!!!!!!!
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Tja, Sami erst Hose rauf und dann antworten......oder war es doch Absicht?
Ich lese jetzt auch mit
Hm, war wohl irgendwie ein Trugschluss von Heljä, dass Sami angezogen ist, wenn er ruft, dass er im Schlafzimmer ist.
Freu mich aufs nächste Kapi!
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Mensch Sami, erst die Sache mit dem Kühlschrank und dann das!!! Man könnte ihm ja auch Absicht unterstellen, aber so fies bin ich jetzt mal nicht...

Die Arme wird bestimmt morgen total ausgequetscht! Und vielleicht gibt es ja noch was, was sie berichten kann...
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weil ihr so fleißig wart und mir so viele Kommis hinterlassen habt, bekommt ihr schon das nächste Kapi, das ich mir eigentlich noch ein paar Tage aufheben wollte bis ich mehr Vorsprung angehamstert habe, aber Kommilust muss ja belohnt werden
~~~~~~~~~~~~~~
Kapitel 6
# Sichtweise Sami #
„Schön hast du's hier.“, lobe ich Heljäs Wohnung. „Danke. Setz dich doch schon mal in die Küche ich zieh mir ganz schnell frische Sachen an und dann können wir frühstücken, wenn du was zu Trinken willst, bedien dich, Gläser sind im Schrank mit der Glasfront und Getränke findest du entweder unter der Anrichte oder im Kühlschrank.“, kommt es von Heljä und schon ist sie in ein Zimmer verschwunden.
Ich schaue mich in der Küche genauer um und entschließe mich den Tisch zu decken, zumindest so weit, wie ich komme. Im Gläserschrank, finde ich auch Teller und Tassen und der Kühlschrank ist tatsächlich voll von noch nicht lebenden Lebensmitteln. Ich stelle alles soweit auf den Tisch und schaue mich weiter um, auf der Arbeitsfläche entdecke ich die selbe Kaffeemaschine, die wir auch im Studio haben. Heljä hat eindeutig einen sehr guten Geschmack, ich habe bis jetzt noch keinen besseren Kaffee getrunken als den aus dieser Maschine, außer vielleicht den von meiner Oma, aber das steht auf einem anderen Blatt.
Ich stelle schon mal eine Tasse darunter, als Heljä schon wieder zurück kommt.
# Sichtweise Heljä #
Als ich zurück in die Küche komme, sehe ich, dass Sami sich schon nützlich gemacht und den Tisch gedeckt hat. Mein Heiligtum hat er wohl auch schon entdeckt und da ich mir nicht so ganz sicher bin, ob er mit meinem Kleinen, wie ich meine Kaffeemaschine liebevoll nenne umgehen kann, gehe ich ihm zur Hand. „Warte, ich helf' dir. Möchtest du einen normalen Kaffee, oder hast du einen Sonderwunsch?“, frage ich, kurz nachdem ich ihm die Tasse aus der Hand genommen habe. Sami schaut mich etwas verwirrt an, bestellt dann aber einen stink normalen starken Kaffee mit aufgeschäumter Milch.
Sein Wunsch ist mir Befehl und ich lasse meinen Kleinen den Kaffee kochen, während ich uns noch schnell Besteck auf den Tisch lege das Sami offensichtlich nicht gefunden hat. Nachdem auch mein Kaffee fertig ist, frühstücken wir gemütlich zusammen und quatschen, als würden wir uns schon ewig kennen. Wir lachen, führen aber auch relativ ernste Gespräche und ich lerne Sami immer besser kennen. „Wie bist du eigentlich dazu gekommen dein Geld mit Musik zu verdienen?“, frage ich die Frage die mich schon seit ein paar Minuten beschäftigt, da Sami über seinen Job erzählt und seine Augen dabei zu leuchten begonnen haben.
# Sichtweise Sami #
Heljä und ich reden über Gott und die Welt und irgendwie sind wir auf meinen Job zu sprechen gekommen. „Wie bist du eigentlich dazu gekommen dein Geld mit Musik zu verdienen?“, fragt Heljä, worauf ich ihr meine gesamte Geschichte erzähle.
„Ich habe mit etwa 6 Jahren angefangen Schlagzeug zu spielen und habe von Tag zu Tag mehr Leidenschaft investiert. Wenn ich ehrlich bin, wollte ich seitdem eigentlich nichts mehr anderes machen, als hinterm Schlagzeug sitzen und ordentlich auf die Drums zu hauen. Meine Eltern haben sich oft gegenseitig verflucht, dass sie auf die hirnrissige Idee gekommen sind ihrem Sohn so ein lautes Instrument zu kaufen, eine Akustikgitarre hätte es sicherlich auch getan, aber ich bin glücklich hinter meinen Drums.
Vor allem in der Pubertät, habe ich meine Eltern oft zur Weißglut gebracht, indem ich mitten in der Nacht in den Keller bin und auf meine Drums eingeschlagen habe, häufig weil es mir schlecht ging, aber auch wenn ich mich großartig fühlte. Irgendwann war es meinem Vater zu viel, er hat seinen gesamten Hobbykeller geräumt und zusammen mit meinem Onkel und mir den Raum schalldicht verkleidet. Wahrscheinlich war das mehr Eigennutz meiner Eltern, aber ich fand's unendlich cool, vor allem, weil ich immer wieder in verschiedenen kleinen und zugegeben eher schlechten Schülerbands gespielt habe.
Unsere Bandproben haben wir meist bei mir abgehalten und in die Schule sind wir eher selten gegangen. Ich habe mich ständig mit meinen Eltern deswegen gezofft und mich deshalb immer mehr in die Musik gestürzt.
Nachdem ich meinen Schulabschluss dann mit Biegen und Brechen gerade so hin bekommen habe, bin ich zur Armee gegangen, darauf die Bettpfannen von alten Leuten zu leeren, hatte ich nicht wirklich große Lust. (…)
Irgendwann habe ich dann angefangen mich mit Schlagzeugunterricht über Wasser zu halten, bis ich von einem Vater eines meiner Schüler darauf angesprochen wurde, ob ich nicht Lust hätte wieder in einer Band zu spielen, sein Schwager wäre gerade auf der Suche nach einem neuen Schlagzeuger für seine Band die wohl gerade dabei ist eine CD aufzunehmen und somit schon kurz vor dem Durchbruch steht.
Ja und somit wurde mir erst Janne, der mittlerweile nicht mehr in der Band ist und dann der Rest der Band vorgestellt, ich habe ein kleines internes Casting durchlaufen und so ist es dazu gekommen, dass ich den Rest des Albums mit den Jungs gemeinsam aufgenommen habe. Wir gemeinsam unseren ersten Plattenvertrag unterschrieben haben und mittlerweile alle ziemlich gut davon leben können mit unserem Hobby, unserer Leidenschaft auch unseren Lebensunterhalt zu bestreiten. Anfangs war es immer wieder ziemlich knapp, aber wir haben alle durchgehalten auch, wenn wir uns von fast allen mehrmals anhören mussten, dass wir verrückt sind alles auf diese eine Karte gesetzt zu haben.
Mittlerweile kann ich sagen, dass es fast nichts gibt, das ich weniger bereue, als die Jungs kennengelernt zu haben und mit ihnen gemeinsam Musik zu machen.
So jetzt aber genug zu meinem Job, wie bist du denn dazu gekommen am Flughafen zu arbeiten?“, beende ich meinen Monolog damit auch mehr über Heljä erfahren zu wollen.
# Sichtweise Heljä #
Während Sami von seiner Vergangenheit erzählt höre ich ihm aufmerksam zu und finde es unglaublich schön zu sehen, wie seine Augen glänzen, wenn er von der Musik redet.
„So jetzt aber genug zu meinem Job, wie bist du denn dazu gekommen am Flughafen zu arbeiten?“, ist Samis letzter Satz und somit bin wohl ich dran mit Erzählen.
„Das ist aber bei Weitem nicht so spannend wie deine Geschichte.“, versuche ich ihn zu beschwichtigen, aber ihn scheint das nicht zu interessieren. „Egal, ich möchte es trotzdem wissen.“
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Sami interessiert sich auch für sie. Und vielleicht hätte er noch beichten sollen, dass sie die gleiche Kaffeemaschine haben, nicht dass sie immer Angst darum haben muss
Music or Die!
Na die beiden lernen sich ja gleich richtig kennen. Und ja Sami, es gibt Kühlschränke, in denen keine Lebewesen sind.....
Toll, das die beiden sich so toll verstehen ...
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Ja, herr Osala - Kühlschränke sind für Lebensmittel, nicht für Lebewesen!!!!
Hach, ist das toll. Beim Lesen seh ich richtig vor mir, wie Samis Augen leuchten, wenn er von der Musik redet.... *schwärm* und davon, wie toll es ist mit seinem liebsten Hobby den Lebensunterhalt zu verdienen.
sonst würd ich diesen Kommi hier jetzt nicht schreiben - und bevor ich noch richtig melancholisch werde hol ich mir noch einen Kaffee - mit Caramell und ganz viel Milchschaum 
Gut, dass sie alle einen langen Atmen hatten und durchgehalten haben
Freue mich aufs nächste Kapi!!!
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<< Getränke findest du entweder unter der Anrichte oder im Kühlschrank. >> in dem ürbrigens nichts lebt oder kurz davor ist, sich selbst in Richtung Mülleimer zu bewegen!
Daran könntest du dir mal ein Beispiel leben, mein Lieber!!!
Aber wow, nach dem Monolog interessiert er sich dann doch noch für sie und ihren Job!
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Okay Mädels, vieeeeeeeeelen Dank für eure Kommis. Ich entschuldige mich jetzt schon, dafür, dass ich eventuell in Kapi 8-10 totalen schwachsinn schreibe, ich bin nämlich gerade dabei diese zu verfassen und bin (dank des verdammt guten Rotweins eines Kundne nicht mehr so nüchtern, wie ich sonst bin vielleicht kommt was extrem gutes bei rum, vielleich nich. Mal sehen, ihr werdet es ja früher oder später zu lesen bekommen ...
#
so genug bullshit geschrieben viel spaß mit kapi 7 (fuck das reimt sich xD)
***********************
Kapitel 7
# Sichtweise Heljä #
„Also ich wollte eigentlich schon immer mit Menschen zusammen arbeiten, aber dabei war mir wichtig, dass es nicht eintönig ist, wie zum Beispiel ein Job im Supermarkt an der Kasse. Am Flughafen ist immer was los und vor allem kann man durch alle Abteilungen gehen, wenn man sich nur einigermaßen anstrengt.
Ich glaube das erste mal, dass ich mich in einer Flughafenuniform gesehen habe, war als wir im letzten Schuljahr auf Abschlussfahrt geflogen sind. Ich war tierisch aufgeregt, habe vorher noch nie in einem Flugzeug gesessen und überhaupt war alles neu für mich. Meine Eltern sind eher Konservativ und so sahen unsere Familienurlaube auch aus. Wir hatten genau zwei Ziele, unser Mökki und das Mökki meiner Großeltern.
Ich habe alle Eindrücke aufgesogen und mich noch direkt nach unserer Rückkehr im Flughafen informiert, welche Berufe es gibt und was ich dafür brauche. Ich war nie eine der besten Schülerinnen, aber als ich erfahren habe, dass der Flughafen hohe Ansprüche an seine Mitarbeiter stellt, habe ich mich ordentlich auf den Hosenboden gesetzt und das letzte halbe Jahr ordentlich reingehauen so, dass mein Abschlusszeugnis schließlich um einiges besser war als jeder von mir erwartet hätte, was meine Eltern stolz wie Oskar machte.
Ich habe mich also bei Finair beworben und ich kann dir bis heute nicht wirklich sagen warum, aber sie haben mich auf Anhieb genommen. Die meisten meiner Kolleginnen und Kollegen haben zwei, wenn nicht sogar drei Anläufe gebraucht, aber ich konnte direkt im Sommer nach meinem Schulabschluss in die Ausbildung gehen.
Und ich liebe meinen Job wie am ersten Tag und freue mich immer wieder auf's Neue, wenn ich in eine andere Abteilung versetzt werde. Mein nächstes Ziel ist, als Flugbegleiterin einen festen Posten zu bekommen, bis jetzt habe ich diesen Bereich nur als Springer betreut, aber meine Bewerbung läuft zur Zeit und mit etwas Glück, kann ich in einem halben Jahr regelmäßig die Lufträume dieser Welt unsicher machen.“
# Sichtweise Sami #
Während Heljä von ihrem Beruf erzählt, leuchten ihre Augen und ich spüre schon wieder die kleinen Larven in meinem Bauch, wenn ich das so richtig fühle, haben sich aus ein paar sogar schon kleine Schmetterlinge entwickelt. „Wenn ich dich jetzt nochmal küssen würde, wärst du mir dann böse?“, frage ich Heljä in meinen Gedanken und rücke etwas näher zu ihr rüber, wo ich vorsichtig meine Hand auf ihre lege und sie anlächle als sich unsere Blicke kurz treffen. „Hast du heute noch etwas vor?“, fragt Heljä leicht verwirrt, nachdem sich unsere Haut berührt hat. „Ich will dich nicht aufhalten, dass du mich gestern bei dir aufgenommen hast, hat schon Umstände genug gemacht, also ich möchte nicht, dass du wegen mir und meinem Gequatsche deinen Tagesablauf durcheinander wirfst. Wenn du gehen musst, dann geh ruhig, ist kein Problem für mich und...“, ich lege meinen Zeigefinger auf Heljäs Lippen und stoppe somit ihren völlig wirren Redefluss.
„Schhht.“, flüstere ich ihr zu, nehme meinen Finger von ihren Lippen und nähere mich diesen langsam. Vielleicht kann ich sie ja mit einem kleinen Kuss davon überzeugen, dass mein Tagesablauf weder durch sie noch durch ihr „Gequatsche“ gestört wird, eher im Gegenteil.
Im ersten Moment ist sie so überrumpelt, dass sie schon fast versteinert vor mir sitzt, bevor sie sich nach einigen Sekunden lockert und meinen Kuss erwidert.
# Sichtweise Heljä #
Als Sami seine Hand auf meine legt, fange ich an völlig wirres Zeug zu reden, irgendwie macht mich seine Nähe nervös und unsicher. „Hast du heute noch etwas vor? Ich will dich nicht aufhalten, dass du mich gestern bei dir aufgenommen hast, hat schon Umstände genug gemacht, also ich möchte nicht, dass du wegen mir und meinem Gequatsche deinen Tagesablauf durcheinander wirfst. Wenn du gehen musst, dann geh ruhig, ist kein Problem für mich und...“, durch seinen Zeigefinger, den er mir auf die Lippen legt, unterbricht er mein Geplapper und lässt mir, da er mich kurz darauf küsst keine Chance mich selbst zu ohrfeigen, da ich mal wieder zu viel rede.
Die ersten Sekunden bin ich ziemlich steif und erwidere Samis Kuss nicht, da er mich schon etwas überrumpelt hat. Nachdem ich mich allerdings einigermaßen gesammelt habe, lasse ich mich fallen und genieße einfach seine Nähe. Ich weiß nicht wie lange unser Kuss andauert, aber wenn es nach mir ginge, würden wir uns so schnell nicht mehr von einander lösen, aber irgendetwas in mir hört auf den klitze kleinen Teil meines Gehirns das wohl das Vernunftszentrum ist, weshalb ich unseren Kuss dann doch beende.
# Sichtweise Sami #
Ich genieße es total, meine Gefühle sind noch viel intensiver als heute morgen und gestern und Heljä scheint ganz offensichtlich auch nicht abgeneigt zu sein, sonst hätte sie mir wahrscheinlich schon längst eine gescheuert.
Heljä löst sich nach einiger Zeit aus unserem Kuss und ich versinke für einen Moment völlig in ihren braunen Augen. Ich lebe meine Hand auf Heljäs Wange und will sie gerade weiter küssen, als sie sich mir entzieht.
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erst muss doch wohl was klargestellt werden. Nicht das Gefühle verletzt werden...
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Ach wie süß!
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Diese blöde Vernunft aber auch......
Och nee Heljä??? Was ist denn nun los?? Weiter knutschen! war doch soooo schön!!! Oder kommt jetzt die 'Ich bin nicht für lockere Geschichten gemacht' Ansprache?? Ich bin sicher, auch Sami hätte da eher festere Pläne, sowohl was die weitere Tages- als auch die Lebensplanung mit dir angeht....
Freu mich aufs nächte Kapi!!
Nee, Spaß 
Deine kleine Ansprache wie auch der Reim klingen schonmal sehr vielversprechend. Bin gespannt auf Kapi 8 bis 10 - sind die komplett in Reimen geschrieben
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WARNING: alle die es nicht schmalzig mögen, sollten dann wohl dieses Kapi auslassen, zumindest den Anfang
Kapitel 8
# Sichtweise Sami #
„Ich glaube wir sollten jetzt besser aufhören. Ich bin nicht der Typ für eine Nacht und darauf läuft das hier hinaus wenn wir weiter so machen. Sorry wenn du jetzt enttäuscht bist, aber ich kann das einfach nicht, das würde mich selbst zu sehr verletzen.“, kommt es von Heljä, womit sie mich völlig aus der Bahn wirft.
Warum denn eine Nacht? Da ist doch mehr! Und warum würde sie sich verletzen? „Warum für eine Nacht? Heljä ich mag dich, vielleicht sogar viel zu sehr dafür dass wir uns gestern das erste Mal gesehen haben. Und ich hatte auch nicht vor dich sofort in die Kiste zu kriegen, dafür bin ich selbst nicht der Typ. Ich will dir einfach nur nah sein, genießen dich zu küssen und zu spüren, was das in mir auslöst. Ich möchte Zeit mit dir verbringen und dich besser kennen lernen und ja früher oder später will ich auch mit dir schlafen, aber das steht nicht im Vordergrund. Definitiv nicht, versprochen! Und ich lasse dich auch nicht fallen wie eine heiße Kartoffel, das ist definitiv nicht meine Art.“, kommt es einfach so aus mir heraus und ich kann mir selbst nicht erklären warum ich so offen bin, wo ich für gewöhnlich eher mit meinen Gefühlen hinterm Berg halte.
„Ähm, also ich weiß jetzt nicht so genau was ich sagen soll. Ich ähm, manchmal bin ich eine dumme Pute.“, kommt es von Heljä, die mir nun näher kommt und mich ganz schüchtern küsst.
# Sichtweise Heljä #
Das habe ich jetzt nicht wirklich gehört oder? Hat er das gerade gesagt? Manchmal bin ich wirklich eine dumme Pute. Kein Wunder, dass ich so lange Single bin. Ich versuche mit einem kleinen Kuss meinen Fauxpas von eben wieder gut zu machen und hoffe, dass ich Sami damit auch gleichzeitig zeige, dass es mir im Grunde nicht anders geht als ihm.
„Heißt das, ich darf bleiben und mit dir den Tag verbringen?“, fragt Sami relativ schüchtern nachdem wir uns aus unserem Kuss gelöst haben. „Wenn du das möchtest, würde ich mich freuen. Aber nur noch mal kurz fürs Protokoll, wir lassen es langsam angehen ja?“, sichere ich mich nochmal ab, woraufhin Sami nur nickt und wieder beginnt mich zu küssen.
„Was hältst du davon, ich mach uns noch schnell einen Kaffee und dann räumen wir etwas auf und können dann zum gemütlichen Teil des Tages über gehen? Außerdem schuldest du mir noch eine kleine Wohnungsführung.“, schlägt Sami vor. „Hört sich nicht schlecht an, ich würde nur selbst das mit dem Kaffee übernehmen. Mein Kleiner ist nämlich mein ganzer Stolz und ich weiß nicht, ob du so gut mit ihm umgehen kannst.“, erkläre ich leicht zähneknirschend, weil es sicherlich nicht das Normalste der Welt ist, dass ein Kaffeeautomat so liebevoll behandelt wird wie bei mir.
# Sichtweise Sami #
Ihr Kleiner? Aber damit meint sie nicht wirklich ihren Kaffeeautomaten? So unfair es auch ist, aber ich kann mich nicht weiter zurückhalten und muss anfangen zu lachen. Heljä sieht aufgrund meines kleinen Lachanfalls nicht gerade sehr glücklich aus, weshalb ich schon ein schlechtes Gewissen bekomme und mich versuche zusammen zu reißen.
„Entschuldige, dass ich lachen muss, aber ich bin es nicht gewohnt, dass jemand seine Kaffeemaschine mehr zu lieben scheint, als unser Samu sein Auto. Und ich kann dich beruhigen, ich weiß wie man mit deinem „Kleinen“ umgeht, wir haben die Selbe im Studio stehen. Ich glaube es gibt keinen anderen Kaffeeautomaten, der besseren Kaffee kocht als diese.“ „Ist schon gut, ich weiß ja selbst, wie lächerlich das eigentlich ist, aber du weißt ja selbst, dass das Ding ein Heiden Geld gekostet hat und außerdem kocht er den weltbesten Kaffee.“, verteidigt sich Heljä schnell selbst.
„Schon okay, ich würde sagen ich habe gerade eben deine erste Macke entdeckt und muss sagen ich finde sie verdammt niedlich. Gibt es noch mehr Gegenstände in deinem Haushalt, die Namen haben?“ „Du machst dich gerade über mich lustig.“ „Nein wirklich nicht, ich finde das wirklich süß! Also? Heißt dein Fernseher vielleicht Alfred?“, frage ich und muss schon zugeben, dass ich wirklich beginne mich über Heljä lustig zu machen.
„Nein, weder heißt mein Fernseher Alfred, noch hört ein anderer Gegenstand hier auf einen menschlichen Namen. Mein Kleiner ist der einzige dem so ein Privileg zukommt.“, verteidigt sie sich und beginnt schon beleidigt den Tisch abzuräumen.
# Sichtweise Heljä #
Und Sami verarscht mich doch gerade. Mir ist klar, dass das alles andere als normal ist, aber ich wette er hat auch ein paar Leichen dieser Art im Keller und wenn er sein Schlagzeug Schätzchen oder ähnlich nennt. Um von meinem Kleinen und seinem Namen abzulenken, beginne ich schon mal den Tisch abzuräumen, wobei mir Sami dann auch recht schnell hilft und das Thema Kaffeeautomat erst mal weg lässt.
Nachdem alle Lebensmittel im Kühlschrank verstaut und das benutzte Besteck den Weg in die Spülmaschine gefunden hat, stelle ich unsere Tassen unter meinen Kleinen und brühe uns einen weiteren Kaffee, bevor ich mit Sami eine kleine Wohnungsführung beginne.
„Also wirklich interessant ist meine Wohnung nicht, ich würde eher sagen eine gewöhnliche Single-Wohnung in Helsinki.“ „Egal, es ist deine Wohnung und gehört somit dazu. Immerhin will ich dich noch besser kennenlernen, also ich bin bereit.“, antwortet er, nimmt mir seine Tasse aus der Hand und wartet geduldig darauf, dass ich ihm meine Wohnung zeige.
# Sichtweise Sami #
„So und zuletzt noch mein Schlafzimmer ich hoffe du hast ein bisschen Nachsehen mit mir, ich habe ja nicht wirklich damit gerechnet, dass ich das jemandem vorzeigen muss und dementsprechend sieht es dort auch wüst aus.“, entschuldigt sich Heljä schon im Voraus und beendet somit auch schon die Wohnungsführung. „Ich glaube nicht, dass du mich mit ein bisschen Unordnung schocken kannst, du hast ja gesehen, dass es bei mir auch alles andere als ordentlich und klinisch rein war.“, antworte ich und bin gespannt was mich erwartet.
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Gar nicht schmalzig! Schön und beide wissen jetzt woran sie sind.
Och wie süss die beiden sind
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Ein echt schönes Kapi! Sind echt süß die Zwei!
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Wunderbar süüüüß!!! *quietsch* Die beiden sind echt knuffig!
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Ach die Zwei sind putzig!! und dieser sauteure Kaffeevollautomat hat wirklich das Privileg eines Namens verdient! Ja Sami! Frauen geben Dingen Namen...und sie schreien die auch an, wenn sie nicht das tun, was die Frauen wollen. Ist halt so und gar nicht schlimm! Andere Leute benennen Körperteile...
Freue mich auf das nächste Kapi!
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Mein Plan war ja eigentlich ein bisschen Vorspung anzuhamstern, aber ihr habt jetzt schon 5 Tage kein neues Kapi mehr bekommen und so langsam wächst mein schlechtes Gewissen, weil ihr doch so viel und toll kommentiert habt ...
also mein Vorrat schrumpft hiermit um ein weiteres Kapi, wirklich Zeit zum Schreiben habe ich nächste Woche wohl auch nicht, aber ich geb' mir trotzdem Mühe
Viel Spaß mit Kapi 9!!
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Kapitel 9
# Sichtweise Sami #
Insgesamt ist Heljäs Wohnung schon ziemlich klein, aber ihr Schlafzimmer ist nicht wirklich viel größer als eine Abstellkammer. Unter dem Fenster steht ein relativ kleines Bett, daneben hat gerade noch ein Nachtschränkchen und eine Wäschetruhe Platz gefunden, bevor schon der Kleiderschrank andockt und im Prinzip schon die nächste Wand. Das Einzige was ich nicht wirklich entdecken kann, ist die groß angekündigte Unordnung. Okay, das Bett ist nicht gemacht und es liegen zwei, drei Oberteile drauf, aber Unordnung ist definitiv etwas anderes.
„So, das war's. Alles nicht gerade sehr groß, aber für mich reicht es. So kann ich mich wenigstens nicht verlaufen.“, kommt es von Heljä und somit ist die Wohnungsführung abgeschlossen. „Du hast wirklich eine schöne Wohnung.“, lobe ich nochmal, bevor wir wieder ins Wohnzimmer gehen, wo wir uns auf die Couch setzen und aneinander kuscheln, zumindest Kuschelt sich Heljä an mich, während ich meinen Arm um sie lege.
# Sichtweise Heljä #
Nachdem ich die Wohnungsführung erfolgreich beendet habe, kuschel ich mich mit Sami auf die Couch, wo wir schauen, was das finnische sonntags Mittagsprogramm so hergibt. Zumindest scheine ich das zu schauen, während Sami neben mir mit der Zeit immer unruhiger wird. „Hast du was? Du wirkst ein bisschen nervös.“, frage ich, weil mir sein hin und her geschrubber mit dem Hintern ziemlich auf die Nerven geht.
„Sag mal, wo kann ich denn hier rauchen gehen? Ich merke grade ziemlich, dass ich heute auf Entzug bin.“, kommt es von Sami und ich muss grinsen. „Vor der Tür. Dir wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als runter zu gehen, wenn du deiner Sucht nachgehen willst.“, antworte ich ihm und schon steht er auf. „Sorry ich weiß dass das nicht gerade nett ist, aber wenn ich nicht gleich etwas Nikotin ins Blut bekomme, kannst du mich nicht mehr ertragen.“, entschuldigt sich Sami und kramt schon mal eine verbeulte Schachtel aus seiner Hosentasche. „Schon okay, ich lauf nicht weg versprochen.“, grinse ich, bekomme noch ein kurzes Küsschen und schon ist Sami verschwunden.
# Sichtweise Sami #
So gerne wie ich die Situation mit Heljä genießen würde, aber von Sekunde zu Sekunde merke ich, wie mein Nikotinspiegel weiter sinkt, was mich verdammt nervös macht. Ich krame nervös meine Kippenschachtel aus der Hosentasche gebe Heljä noch einen kurzen Kuss und bin schon aus ihrer Wohnung verschwunden und stehe im Null Komma nichts vor ihrem Wohnhaus, wo ich genüsslich an meiner Kippe ziehe und gleich die Nächste hinterher schiebe, damit mein Nikotinpegel etwas länger anhält und ich nicht in einer halben Stunde wieder vor die Tür muss.
Nachdem ich auch die zweite Kippe auf geraucht und ausgetreten habe, drehe ich mich um, um wieder hoch zu gehen. Ich habe allerdings ein kleines Problem. Ich habe vorhin vor lauter Entzugserscheinungen die Tür hinter mir ins Schloss fallen lassen. Und jetzt stehe ich vor ihrer Tür. Ich Volltrottel habe weder ihren Nachnamen, noch ihre Telefonnummer, weshalb ich nur darauf hoffen kann, dass Heljä mich in ein paar Minuten vermisst und deshalb abholen kommt.
Sowas kann wirklich nur mir passieren, verliebt bis über beide Ohren und weiß noch nicht mal, wie sie mit Nachnamen heißt, dafür aber, dass sie sich sofort in ihren Job verliebt hatte als sie diesen das erste Mal als genauer betrachtet hat. Vielleicht sollte ich auch bei Raul anrufen und Maiju bitten mir Heljäs Telefonnummer oder zumindest ihren Nachnamen zu geben, dann stehe ich hier nicht noch eine halbe Ewigkeit 'rum. Vielleicht vermisst Heljä mich ja auch nicht, sondern denkt ich habe das Weite gesucht. Das wäre natürlich der Supergau und welchem Trottel passiert sowas immer? Natürlich mir.
Ich gehe doch lieber auf Nummer Sicher und rufe bei Maiju an, bevor Heljä enttäuscht ist von mir.
# Sichtweise Heljä #
Sami ist schon mindestens zehn Minuten weg, so lange kann doch kein Mensch für eine Zigarette brauchen. Was macht er denn so lange? Flüchtet er etwa doch vor mir? Vielleicht sollte ich einfach mal nachschauen gehen, wo er steckt, es kann ja auch einen ganz einfachen Grund haben, vielleicht hat er sich im Hausflur verlaufen oder … Mensch Heljä, was denkst du dir denn schon wieder für einen Schwachsinn aus? Wieso sollte sich Sami im Hausflur verlaufen, so groß ist das hier alles auch wieder nicht.
Trotzdem gehe ich runter und suche nach Sami, der telefonierend vor meinem Haus steht. Ich öffne leise die Tür und belausche ihn, obwohl ich weiß, dass das nicht besonders nett ist.
„Hallo ich bin's Sami.
Nein, nichts besonderes, ich wollte auch eigentlich nicht stören, aber ähm ist Maiju da? Ich muss sie mal was fragen.
Okay danke!
Hei Maiju ich hab da mal eine kleine Frage an dich. Also ähm kannst du mir vielleicht sagen wie Heljä mit Nachnamen heißt.
Ist doch egal, sag mir's doch einfach. Bitte.“
Ich muss mich hinter ihm zusammenreißen, dass ich nicht lautstark anfange zu lachen und mich dadurch zu verraten. Aber vielleicht sollte ICH ihn erlösen und ihm einfach meinen Nachnamen sagen warum auch immer er ihn jetzt wissen will. Ich gehe ein paar Schritte auf ihn zu, um dann an dem Ohr, an dem er das Handy hat meinen Nachnamen zu flüstern.
„Vänskä ist mein Nachname.“ Ich kann mir einfach nicht helfen, aber den verwunderten Gesichtsausdruck, den er mir kurz nachdem er sich hastig umgedreht hat zu wirft, ist einfach nur knuffig.
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*28.7 BREMEN Radiokonzi
*22.8 RLPOpen-Air Mz
*5.9 Stars for Free Berlin
*10.9 Radiokonzi Mannheim
*11.9 HR3 Radiokonzi
*25.10 DTM Hockenheim
*16.11 Neu-Isenburg
*19.11 Dortmund
*20.11 Saarbrücken
*21.11 Lubu
Das Gesicht von Sami würde ich auch gerne sehen
I choose to be me and to keep dreamin'